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Crack The Sky:

Best Of The Rest

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Best Of The Rest
Best Of The Rest, PKM, 1999
John Palumbo Lead Vocals, Keyboards, Guitar
Rick Wittkowski Guitars
Jim Griffiths Vocals, Guitars
Joe Macre Bass, Vocals
Joey d'Amico Drums, Vocals
Bobby Hird Vocals, Guitar
Carey Ziegler Vocals, Guitar
Produziert von: John Palumbo Länge: 70 Min 19 Sek Medium: CD
1. Lost In America (4:28)9. From The Greenhouse (5:40)
2. Too Nice For That (3:59)10. Only Lonely (5:37)
3. Blowing Up Detroit (5:36)11. We Want Mine (4:54)
4. Good Child Gone Wild (3:13)12. Mind Baby (4:32)
5. The Radio Cries (3:11)13. Drifting Back To Motown (4:44)
6. Mr. President (5:28)14. I Lean On You (3:20)
7. Poptown (3:47)15. All American Boy (3:18)
8. Last Time (3:48)16. Dear Dear (4:24)

Seit 1976 sind CRACK THE SKY bereits musikalisch aktiv. "Best of the Rest" vereint die Höhepunkte ihrer Vinyl Alben aus den 70er und 80er Jahren.
Die Band zeichnet sich durch überaus verrückte, abwechslungsreiche Songs aus. Die Tubes nahmen sich später wohl Crack the Sky als Vorbild. Stilistische Ähnlichkeiten zwischen beiden Bands sind unüberhörbar.

Die CD beginnt mit Lost in America vom Album "From The Greenhouse" von 1989. Schneller Rock’n Roll mit schönen Vocal Harmonien. Der Refrain setzt sich sofort in den Gehörgängen fest. Für Crack the Sky Verhältnisse ist dieser Song ziemlich geradeaus, ohne die Band-üblichen Verrücktheiten.
Too Nice For Hat ("Photoflamingo") geht dann gleich ins Jahr 1981 zurück. Bretternde Gitarren und Breaks zeichnen diesen Klasse-Song aus. Der Gesang ist, wie bei Crack the Sky üblich, hervorragend arrangiert.
Bei den nächsten Tracks erspare ich mir den Verweis aufs jeweilige Album, da die Musik der Band bis heute zeitlos geblieben ist.
Blowing up Detroit beginnt wie Beethovens Fünfte. Doch nach 30 Sekunden klassischer Entspannung rocken sie im Überschallbereich los. John Palumbos Stimme hat ja bekanntlich Ähnlichkeiten mit Donald Fagen. So klingt dieser Song wie eine rockige Ausgabe von Steely Dan. Einfach umwerfend. Die Breaks und Hooks lassen einen wieder staunend die Stirne runzeln.
Good Child Gone Wild ist klassischer Rock’n Roll, geraudeaus und schnörkellos.
Radio Cries wird als witzige Hommage an die Beatles Ära dargeboten. Links und rechts kommen herrlich gezupfte Gitarren aus den Lautsprechern.
Mr. President klingt nach Pink Floyd-Verarschung. Aufmachung und Arrangemant könnten von deren Album "The Wall" sein. Schmunzelnd genieße ich dieses freche Stück.
Poptown kommt dann tempomäßig auf der Überholspur. Amüsant die bluesigen Gitarren zu diesem Heavy Song. Der Refrain beißt sich gleich fest.
Auf den noch folgenden neun Tracks wird Abwechslung weiterhin großgeschrieben. Natürlich sind noch einige absolute Crack The Sky Knüller wie We Want Mine, Mind Baby oder All American Boy dabei. Inzwischen kann man diese Songs ja als wahre Rock-Klassiker bezeichnen.
Und die Motown Veräppelung Drifting back to Motown wartet auch noch auf den gespannten Hörer. Der Song beginnt Supremes-mäßig und mutiert nach einer Minute zum handfesten Rock. Einfach umwerfend.

Wer bisher noch Crack the Sky unbelastet ist, für den ist diese Compilation die Gelegenheit, eine wahrhafte Klasse Band kennenzulernen. Die Songs sind digital remastered und klingen klarer und dynamischer als auf den alten Vinyl Aufnahmen, obwohl die Klangqualität schon damals über dem sonstigen Durchschnitt lag.

Joachim Domrath (Impressum, Artikelliste), 08.03.2001

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