HoR Logo kl

Crack The Sky:

Ghost

Logo Home-of-Rock

Link Homepage, Anhören & Kaufen:
Offizielle Crack The Sky Homepage
Mehr Info:
All Music Guide (englisch)
Unser Disclaimer
Ghost
Crack The Sky
Ghost, Eigenvertrieb, 2002
John Palumbo Lead Vocals, Guitars
Rick Wittkowski Guitars
John Tracey Drums
Bobby Hird Guitars
Carey Ziegler Bass
Glenn Workman Keyboards
Patty Reese & Jen Smith Vocals
Produziert von: John Palumbo Länge: 55 Min 00 Sek Medium: CD
1. Coconuts (5:52)6. Tomorrow (4:08)
2. Ghost (4:57)7. Zoom (8:57)
3. I (5:20)8. USA (5:18)
4. Go (5:01)9. Zazen (5:21)
5. Fly (5:05)10. Husband (3:54)

Die Geister die ich rief sind gekommen. Und das in Form der neuesten Werkes "Ghost" von der Rock Legende CRACK THE SKY.
"Ghost" ist von A-Z ein Bandprojekt. Sowohl vor, als auch hinter den Mikrofonen saßen die Bandmitglieder. Leider fanden sie kein Plattenlabel für ihre neue CD.

Im direkten Vergleich zu ihrem Vorgänger "Cut" legt "Ghost" in Punkto Experimentierfreudigkeit, Witz und Progressivität noch eine Schippe drauf. Man höre sich nur den Song Tomorrow an.
Ausgefallene Chor-Arrangements paaren sich mit abgefahrenen Gitarren-Breaks und John Traceys Weltklasseschlagzeug. Der Rhythmus ist unglaublich schnell und trotzdem gerät die instrumentale Maschinerie der Band nie außer Kontrolle.

Zurückversetzt in die besten Pink Floyd Zeiten fühlt man sich auf Zoom. Eine romantische Ballade mit tollem Refrain die Erinnerungen an Floyds Klassiker Atom Heart Mother wachruft.

Einer der besten Songs, USA, ist wahrlich kein patriotischer Heldengesang, sondern eine ätzende Satire am 'American Way of Life' zwischen Cruise Missiles und McDonalds.
Bobby Hird, John Palumbo und Rick Wittkowski drücken mit ihren Heavy-Gitarren dem Song ihren Stempel auf. Naja und John Traceys Drums sprechen auch wieder für sich. Carey Ziegler spielt dazu einen absolut virtuosen Bass.

Hard Rock mit Jazz-Touch präsentieren CRACK THE SKY auf I. Ein wuchtiger Song der aufzeigt, welche Könner hier an den Instrumenten aufspielen.
In fast schon konzertanter Manier knüpfen die sechs einen beeindruckenden Klangteppich. Glenn Workman's witzige Jazz Piano Einlage läßt ein wenig zwischen der unglaublichen Dynamik des Songs verschnaufen.

Go ist eine gekonnte Mischung aus Progressive Rock und Jazz Rock. Das fängt alles harmlos bedächtigt an und mündet in einen furiosen Dreikampf zwischen Gitarren, Drums und Piano. Und das alles handwerklich auf höchstem Niveau.
Auffällig auf Fly ist das glasklar klingende akustische Gitarren-Solo. Dazu der typisch vertrackte Crack The Sky-Chor.

"Ghost" ist das bisher progressivste Album von CRACK THE SKY. 10 Songs voll verrückter Einfälle und vielfältigster Stilrichtungen. Das macht unglaublich Spaß und wird auch nach dem 10. Hören nicht langweilig.
Handwerklich zeigen die sechs vielen Chart Bands wo's langgeht. Schade, dass die Verkaufsränge von mittelmäßigen Musikern bevölkert werden, während für die CRACK THE SKY Könner jedes Album eine neue finanzielle Herausforderung darstellt.
Klang und Produktion sind sehr gut.

Joachim Domrath, (Impressum, Artikelliste), 15.02.2002

Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:

 
© Home of Rock 2001 - 2008, Impressum