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| "Face Off" - Studioreport, 14.01.2005 |
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Soviel Prominenz auf sowenig Quadratmeter? Das hält doch niemand aus...
Dennoch führte der Nachmittag, den uns die GerMusica Promotion & Management-Company gemeinsam mit den Musikern von BISS und deren Producer Michael Voss bereiteten, zu keinerlei merkwürdigen Verwicklungen, zickigem Star-Gehabe oder sonstigen beklagenswerten Ereignissen.
[Puh, dann haben sich die Kosten für euren Kurs bei der Benimm-Schule doch rentiert. Red., Abt. Weiterbildung]
Die Barfly-Studios in Münster/Westfalen dienten also in den letzten Monaten (seit Juni 2004) den Herren Michael Voss (Produzent), Doc Heyne (Gitarrist) und Mark Storace (Sänger), die sich quasi als Triebfeder des BISS-Projektes outeten, als Keimzelle für einen letztendlich fett
produzierten Longplayer, der dann wahrscheinlich im Mai 2005 als drittes Album in der BISS-Historie bei AOR-Heaven erscheinen soll.
Michael Voss
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Doc Heyne & Marc Storace
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Die fünf Songs (von denen wir die ersten beiden aufgrund diverser roter Ampeln leider verpassten) die uns Michael Voss (CASANOVA) mit flinken Fingern via Soundboard präsentierte, bewiesen eindrücklich, dass das Triumvirat Mark Storace, Doc Heyne und Michael Voss sehr wohl weiß, worauf es bei hartem Melodic-Rock ankommt: Griffige Melodien, catchy Refrains, aufgeplusterte Background-Chöre, vollfette Metal-Gitarren mit Biss (oha...), am besten noch gedoppelt und ein Drumset, dessen Bass-Drum dir die Stiefel auszieht. Und dies alles in einer lupenreinen und glasklaren Abmischung. State-of-the art quasi.
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Marc Storace
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Marc Storace & Frank I.
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Die fein gesetzten und ausgeklügelten Arrangement-Zutaten aus dem Hause Voss, wie Kirchenglocken, russische Mönchs-Chöre, schwelgende Streicher und fortgalloppierende Pferde bei Lady of the night beeindrucken sicher den "die-hard"-Melodic-Fan, lassen den eher neutralen Beobachter aber unter Umständen mit dem vagen Zweifel zurück, ob hier nicht weniger mehr gewesen wäre. Die interessante und erfrischende Fender Rhodes Piano-Linie bei eben diesem Song drohte unter dem Arrangement-Wust zu ersticken.
Sänger Mark Storace (KROKUS) zeigte sich von seiner gefühlvollen, eher säuselnden Seite. Angenehm ungekünstelt.
Apropos Background-Chöre... hatten sich die Verantwortlichen doch tatsächlich den Gag erlaubt, sämtliche anwesenden Reporter-/innen in den Aufnahmeraum zu bitten, um unter fachkundiger Anleitung des Producers Voss einen fehlenden zweiwortigen Arena-Südkurve-Brachialchor einzusingen. Wer also auf der kommenden BISS-Produktion meint, bei dem Titel Big City
Jörg Litges und Frank Ipach im Chor shouten zu hören, der liegt natürlich genau richtig. Nachfolgeaufträge werden, nach genauester Überprüfung unseres Rechtsanwaltes und Kollegen Ralf Stierlen, gerne in Erwägung gezogen.
[Um das zu verhindern, braucht es nur eine Unterlassungserklärung. Red., Rechtsabteilung] [Die wir nicht unterschrieben haben. Red., Chorknaben]
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Doc Heyne & Marc Storace
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einige fragwürdige Chorsänger
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Ansonsten gaben sich die Federführenden und der ebenfalls anwesende Drummer des Projektes stets jovial. Gaben bereitwillig Auskunft über Produktionstechniken, die sehr harmonische Zusammenarbeit mit Shouter Mark Storace und zeigten sich letztendlich allesamt sehr gespannt auf die ungewisse Akzeptanz beim geneigten Publikum. Axeman Doc Heyne machte eventuell stattfindende und insgeheim sicherlich gewünschte Tourdates von dieser momentan nicht einzuschätzenden Resonanz beim Käufer abhängig. It all depends... it's a matter of money...
Das Home of Rock wünscht BISS jedenfalls viel Erfolg mit diesem ambitionierten Drittwerk.
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