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| Dreaming Of L.A, AOR Heaven, 2003 |
| Frédéric Slama |
Guitars, Keyboards |
| Bill Champlin (2,6), Steve Overland (1), Chris Demming (10), David Roberts (4), Dane Donohue (11), Rick Riso (12), Rachel Diggs (8), Michael Kisur (9), David Chamberlin (3,5,7) |
Lead Vocals |
| Pat Thern, Vinnie Calaiuta, Ed Greene, Tom Saviano, Joey Heredia |
Drums |
| Tommy Denander, Steve Lukather, Michael Landau, Bruce Gaitsch, James Harrah, David Williams, André Harold |
Guitars |
| Hussain Jiffry, Eddie Watkins Jr. |
Bass |
| Tommy Denander, David Diggs |
Keyboards |
| Brandon Fields, Dave Boruff, Peter Erskine |
Saxophone |
| Steve Nathan, Reese Wynans |
Hammond B-3 |
| Göran Edman, Michael Ruff, Janey Clewer, Tom Bailey |
Background Vocals |
| Produziert von: Frédéric Slama |
Länge: 57 Min 35 Sek |
Medium: CD |
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| 1. You're My Obsession (3:27) | 7. Don't Give Up On Love (3:52) |
| 2. Lost In Your Eyes (4:22) | 8. Haunted By Your Smile (4:38) |
| 3. Malibu Escapade (3:59) | 9. Last Days In San Francisco (6:27) |
| 4. On Dangerous Ground (4:57) | 10. Sensation (3:57) |
| 5. Fly With Me (4:18) | 11. Worlds Away (5:58) |
| 6. Teach Me How To Love You Again (5:50) | 12. Never Gonna Let Her Go (5:49) |
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Da ich seit Beginn meiner HoR-Tätigkeit zu 90% den Fokus auf das New Country-Genre gerichtet habe, bin ich immer ganz froh, wenn zwischendurch mal was anderes in meinem Player zur Rezension landet. Bedingung eigentlich nur, dass so etwas wie Melodie erkennbar sein sollte, und ich muss das Gefühl haben, dass die Musiker ihre Instrumente beherrschen.
Diese beiden Prämissen erfüllt Frédéric Slama mit seinem AOR-Studiomusikerprojekt ganz sicher.
Auch bei seinem vierten Werk "Dreaming of L. A." (Veröffentlichung am 28.09.2003) ist es ihm gelungen (nun endlich auch mit Plattenvertrag beim deutschen AOR Heaven-Label), zahlreiche Künstler mit klangvollen Namen wie Steve Lukather (TOTO), Bruce Gaitsch (u.a. Richard Marx, RESTLESS HEART), Michael Landau (u.a. Tim McGraw, Jessica Andrews), Bill Champlin (CHICAGO) oder Vinnie Calaiuta (u.a. Faith Hill) mit ins Boot zu nehmen.
Die Songs reflektieren Slamas Vorliebe von Melodic Rock bis hin zu Westcoastelementen, für die er sich nicht nur als Musiker, sondern auch im journalistischen Bereich seit Jahren engagiert einsetzt.
Eigentlich schade, dass die CD sofort mit dem Höhepunkt des Konzeptalbums beginnt. You're My Obsession ist ein energiegeladener Heavy Rock-Song mit klasse E-Gitarren-Solo und einem großartigen Steve Overland als Sänger.
Im Nachhinein frage ich mich, warum der nur diesen Song mitgestaltet hat.
Überhaupt steigen und fallen die Lieder größtenteils mit ihren Frontleuten. Die Nummern 3, 5 und 7 bestechen durch Michael Chamberlains angenehmen Gesang, tolle Breaks und Tempowechsel. Hier herrscht richtiges Westcoast-Feeling a là FIREFALL, Fly With Me erinnert sogar ein wenig an die CRAVING HANDS, der Band meines HoR-Kollegen Frankie Ipach.
On Dangerous Ground könnte man ohne Bedenken als Tatort-Titelmusik verwenden, Tony Carey hat da schon ähnliches gebracht.
Ein weiteres Highlight: Sensation mit Chris Demming am Micro. Da geht es richtig temperamentvoll und groovig zur Sache. Ein Hauch von Steve Millers Serenade ummantelt dieses knackige Stück.
Ganz nett auch die Westcoastballade Worlds Away mit seinen Crosby Stills & Nash-artigen Harmoniegesängen und schönem Gitarrensolo.
Nicht so ganz mein Ding, meist aber noch an der Grenze des Erträglichen, die bläserlastigen Songs Richtung CHICAGO, wo u.a. Bill Champlin seine Finger mit im Spiel hat. Zuviel funkig-jazzige Coolness, die mir zu sehr in Selbstgefälligkeit ausartet. Versüßt werden meist aber auch diese Stücke durch filigrane E-Gitarrenpassagen der Marke Landau und Co.
Alles in allem ein Werk, das man sehr schön als Hintergrundmusik auf der Terrasse eines Strandhauses (sofern man eins besitzt...) bei einem netten Essen mit kühlen Weinen und Blick aufs Meer in der Sonnendämmerung laufen lassen kann.
Und so haben wir halt alle unsere Träume:
Meine Wenigkeit, den von Rot-Weiss-Essens Rückkehr in die Bundesliga, unser Münchener Chef-Ideologe den von Freibier und Boogie ein Leben lang, der schwäbische Kollege sieht sich inmitten eines Hains voller Elfen in den schottischen Highlands usw.
Frédéric Slama eben von L.A. und seiner AOR-Musik. Gut so, jedem halt das Seine...
(Dream on... Die Redaktion steht mit allen drei Beinen fest auf dem Boden!)
In diesem Sinne, Ihr
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