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| In-Between, QuiXote Music, 2012 |
| Ludwig Benedek |
Drums |
| Philip Griffiths |
Vocals |
| Frank Fischer |
Bass |
| Timar Fischer |
Keys |
| Matthias Wurm |
Guitars |
| Gäste: |
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| Martin Griffiths |
Vocals on Time Machine |
| Timo Wagner |
Sax on Arabesque |
| Yolnada Diefenback, Patrick Pilanski |
Sax on In-Between |
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Länge: 47 Min 12 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Arabesque | 6. Stars Shall Fall |
| 2. Break What We Know | 7. Take What's Mine |
| 3. In-Between | 8. Distant Memories |
| 4. Time Machine | 9. Take What's Mine |
| 5. Indentured Pride | 10. The Blink Of An Eye |
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Über "In Focus", das Vorgängeralbum, schrieb mein estimierter Kollege: "Keine überflüssigen Frickelausflüge, stattdessen lieber eine knackige Alternative-Rock-Hookline oder eine schlichte, samtig weiche Melodie." Dem, und seiner Einschätzung Philip Griffiths als ganz hervorragenden Sänger kann man nur zustimmen. Keine Kollegenschelte also.
"Break What We Know", erinnert mit seinem pulsierenden Bass nicht nur fast an "Smoke On The Water". Das Riff ist da, und auch im Aufbau - Riffintro, dann plötzliche Gitarrenstille und die Keyboards tragen den Song, bis das Riff zur Hookline überleitet - schwebt hier etwas Rauch auf dem Wasser, Keys und Gitarrensolo könnten fast von Lord Blackmore stammen.
Aber die Highlights entstehen immer dann, wenn ALIAS EYE Bläser in den Song mit einbeziehen - und besonders im funky Titel Track und bei Time Machine wird das deutlich - man hofft fast, hier einer neuen IF zuzuhören.
Wunderbar das jazzige Piano und die jazzigen Breaks - meinetwegen auch bei COLOSSEUM entliehen - im ersten Teil von In-Between. Stürmischer dann im zweiten Teil, die Gitarre greift zu, die Bläser treiben voran - was für ein Track. Time Machine, ein BEGGARS OPERA Track (vom "Waters Of Change" Album 1971), wird von Martin Griffiths gesungen (und der war der Sänger bei BO) und von seinem Sohn - ja, eben - Philip. Nun wissen wir, von wem der Junior das in die Wiege gelegt bekommen hat. Und dieser Track wird seinem Namen gerecht - eine Zeitmaschine straight back to the 70ies, ohne allerdings zu verleugnen, dass wir jetzt die 10er schreiben - dank Herrn Wurms Gitarrenspiel, und der kann sowohl Rhtyhm und auch Solo gleichgut. Wunderbare Keys, jede Menge Rhythmuswechsel, plötzliche Gitarrenattacken - aber wie gesagt immer songdienlich.
Die anderen Songs sind … anders, nicht ganz so jazzig - sie rocken und sind abwechslungsreich, keine Frage - aber mir will es scheinen, als könnten die Band ein Quantum Trost für den Jazz Rock Fan mehr abliefern, wenn sie weitere Bläsersätze eingearbeitet hätte. Schön, man hätte sich dann endgültig in die Jazz Rock Ecke begeben, und das wollte man wohl nicht; muss auch nicht sein, dass meine Vorliebe für diese Art Musik von vielen geteilt wird und folglich heute noch ein Publikum fände. Folglich ist diese Kritik eher ein Wunsch als wirkliche Kritik. Denn wer sich Indentured Pride anhört, wo sie ein jazzrockiges Feeling ganz ohne Bläser hinbekommen und dennoch wirklich rocken.
Gut, wenn das nicht die nächsten IF sind, was denn dann? Der hier gesanglich des Öfteren erwähnte "Point of (k)no(w) return" lässt natürlich an die KANSAS Jungs denken. Und tatsächlich - diese Mischung aus symphonischen, geradeaus rockenden und melodischen Teilen ist schon etwas, das ALIAS EYE wie KANSAS machen; und zwar gut. Allein die Tatsache, dass das Songwriting etwas weniger pompös ist als das der Amis und die Hooklines noch nicht ganz so packend sind (es fehlen aber nur Millimeter) lässt einen den Schnack von "the next Kansas" gerade noch runterschlucken (und die Tatsache, dass Ludwig an den Ludwigs nicht ganz so barock-verspielt klöppelt wie Phil Ehart, aber der ist nun wirklich eine Klasse für sich). Aber einen Track wie Stars Shall Fall hätten KANSAS sicher auch gerne geschrieben - und der Herr Philip hat es wirklich drauf; die ganze Band hat es drauf. Und das stakkatorockenden All The Rage mit seinem Rap ist bestes, aber melodisches Crossover.
Noch ein "die nächsten…"? Wie wäre es mit SUPERTRAMP, entschlackt und mit mehr Gitarren? Könnte man denken, wenn man Take What's Mine hört. Man bilde sich selbst eine Meinung wenn man das hier alles für Blödsinn hält (wobei meine natürlich die richtige ist) - Hauptsache man gönnt sich diese Plättchen.
Sehr empfehlenswert!
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