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Spirit Dancer

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Spirit Dancer
Spirit Dancer, Sony Music, 2002
Henry Paul Lead & Harmony Vocals, Acoustic Guitar
Dave Robbins Keyboards, Piano, B-3, Lead & Harmony Vocals
Chris Anderson Electric Guitar
Randy Threet Bass, Harmony Vocals
Mike Radovsky Drums
David Grissom Electric Guitar
Billy Crane Electric Guitar
Aubrey Haynie Mandolin, Fiddle
Larry Beaird Acoustic Guitar
Dale Oliver Electric Guitar
Tim Akers Piano, Accordian
Michael Rhodes Bass
Lonnie Wilson Drums
Jeff King Electric Guitar
Catharine Styron Keyboards
Tammy Rodgers Fiddle
Pady Brannan Bass
Tommy Harden Drums
Carl Marsh Keyboards, String Arrangement
Produziert von: Michael D. Clute, Henry Paul & Dave Robbins Länge: 41 Min 25 Sek Medium: CD
1. One Love (3:18)7. Gloryland (3:50)
2. One Night In New Orleans (3:38)8. Forgivness (3:03)
3. Days Of America (2:59)9. Faith Is The Light (3:46)
4. Spirit Dancer (4:29)10. I'll Always Love You
5. I Will (3:29)11. Leavin' The Land Of The Broken Hearted (4:07)
6. Brothers Of The Southland (4:49)

Our hearts weren't
ready to let him go
to this is our way
to let him know
That we miss him
and our love for
him will never die.

Spirit Dancer

Diese Zeilen sagen im Moment so ziemlich alles aus, worum es bei der neuen BLACKHAWK-CD geht.
Sie steht ganz im Zeichen der Verarbeitung des Todes von Van Stephenson, dem langjährigen musikalischen Weggefährten von Henry Paul und Dave Robbins.

Fest stand seit längerem, dass die beiden weitermachen würden, die Frage war nur mit wem, und in welche Richtung es gehen würde.
Um es vorwegzunehmen, es hat sich nicht viel getan. Man arbeitet zunächst weiter als Duo, hat allerdings klasse Musiker für die Studioproduktion verpflichtet; auch dem Stil bleiben sie weiter treu, ein Schwenk wieder mehr zum Südstaaten-Rock blieb aus. Der Schmerz scheint noch zu präsent zu sein.

Ihre Musik fügt sich nahtlos an die vier Vorgänger an, allerdings aus gegebenem Anlass mit viel Emotion angereichert. So auch der einzige Southern-Tupfer Brothers Of The Southland; eine Hommage an verstorbene Größen des Genres, wie die Caldwell Brüder, Ronnie Van Zant oder Barry Oakley.
Der Song allein ist schon das Geld für die CD wert, und man erinnert sich wehmütig an alte Henry Paul Band-Tage, zumal auch der frühere Gitarrist Billy Crane für den Song mit ins Boot genommen wurde.

Ansonsten wohl bewusst das bewährte Rezept:
Henry Pauls dominierende Stimme, schöne Melodien, Harmoniegesang, nett anzuhörende Mandolinen und wohl klingende Akustikgitarren, das eine oder andere Leadsolo.

In kleinen Portionen immer wieder schön zu genießen, am Stück leider ab einer gewissen Zeit etwas nervig.
Aber was spielt das in dieser Phase der Band auch für eine Rolle?
Ein guter Freund ist für immer dahin gegangen, da wird der musikalische Grad dann auch schon mal zur Nebensache.

Daniel Daus, (Impressum, Artikelliste), 01.09.2002

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