Discographie:
1968 - Creedence Clearwater Revival
1969 - Bayou Country
1969 - Green River
1969 - Willie And The Poor Boys
1970 - Cosmo's Factory
1970 - Pendulum
1972 - Mardi Gras
1973 - Live in Europe
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| Platinum, Fantasy Records, 2001 |
| John Fogerty |
Lead Guitar, Vocals |
| Tom Fogerty |
Rhythm Guitar |
| Stu Cook |
Bass |
| Doug Clifford |
Drums |
| Produziert von: John Fogerty |
Länge: ca. 150 Min |
Medium: Do-CD |
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| CD 1: | |
1. Green River | 11. I Put A Spell On You |
| 2. Fortunate Son | 12. It Came Out Of The Sky |
| 3. Up Around The Bend | 13. Who'll Stop The Rain |
| 4. Bad Moon Rising | 14. Wrote A Song For Everyone |
| 5. Porterville | 15. I Heard It Through The Grapevine |
| 6. Penthouse Pauper | 16. Feelin' Blue |
| 7. Someday Never Comes | 17. Don't Look Now |
| 8. Long As I Can See The Light | 18. Molina |
| 9. Hey Tonight | 19. Sweet Hitch-Hiker |
| 10. Ramble Tamble | 20. Proud Mary |
| CD 2: | |
1. Run Through The Jungle | 11. (Wish I could) Hideaway |
| 2. Commotion | 12. Born On The Bayou |
| 3. Travelin' Band | 13. Before You Accuse Me |
| 4. Walk On The Water | 14. Cross-tie Walker |
| 5. Pagan Baby | 15. Cotton Fields |
| 6. Good Golly Miss Molly | 16. Lookin' For A Reason |
| 7. Have You Ever Seen The Rain? | 17. The Working Man |
| 8. Susie Q | 18. Lookin' Out My Backdoor |
| 9. Lodi | 19. The Midnight Special |
| 10. Down On The Corner | 20. The Night Time Is The Right Time |
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Eine Doppel-CD, die eigentlich nur in Skandinavien erschienen und vom schwedischen Journalisten Lennart Persson mit viel Liebe zusammengestellt wurde, ist nun endlich auch in Deutschland zu finden. Alle Songs kommen als 24-Bit Remaster, und das beschert uns (manchmal) ein Klangfest.
Creedence Clearwater - herrje, was soll man sagen? Eine der ganz grossen Bands, die sich mit bis auf's Wesentliche reduziertem, schwitzigem Rock'n'Roll und R&B den drogengeschwängerten 30-Minuten-Jams der Konkurrenz aus der Psychedelic-Fraktion entgegenstellte.
Die Band produzierte Hit auf Hit und schrieb ein überaus spannendes Kapitel zum Soundtrack der Vietman-Ära, wobei John Fogerty auch vor politischen Aussagen mit inneramerikanischer Sprengkraft (Fortunate Son) nicht zurückschreckte.
Ende der 60er lief CCR in fast jedem Radio rund um den Erdball, und das scheinbar im Dauerbetrieb. Jede ihrer Platten war eine "Greatest Hits"-Sammlung in sich, recht kurze Spielzeiten garantierten, dass es so gut wie keinerlei Füllmaterial gab.
Die Band bestand rund 6 Jahre, bevor sie zerstritten auseinanderbrach. John Fogerty fühlte sich alleine für die Musik verantwortlich und erstickte Bestrebungen der anderen, sich mehr und mehr mit eigenen Songs einzubringen im Keim, sein Bruder Tom stieg schon 18 Monate vor dem offiziellem Split aus.
Der Erfolg gab John aber sicher Recht. Was folgte, waren jahrelange juristische Geplänkel, die sich teilweise bis Mitte der 90er zogen.
Die Kompilation bietet 40 Songs und man muss Persson zugutehalten, dass er auch Material von Alben einbezog, die nicht auf Single erschienen sind. Somit ist das schon eine runde Sache.
Was allerdings auffällt: Die Reihenfolge erscheint mir doch arg nach persönlichen Favoriten erfolgt zu sein, eine chronologische Anordung wäre besser gewesen.
Unglaublich, wirklich unglaublich, mit welcher Wucht und Durchsichtigkeit die Songs des Debutalbums aus den Lautsprechern hämmern, etwa I put a Spell on you und Susie Q (auch das ist ebenso erfreulich wie bemerkenswert: es wurde die lange Fassung benutzt!). Die Authentizität ist schon fast beängstigend...
Hier haut die exzellente Bearbeitung von Claes Persson alle Trümpfe auf den Tisch, aber durch die schon angesprochende willkürliche Aneinanderreihung hört man umso krasser, dass die Studiobedingungen (bzw. die Standards der Studios, die CCR während ihres Schaffens benutzt haben) damals doch ziemlich voneinander abgewichen haben müssen.
Nicht dass andere nicht auch viel besser klingen als die Erstausgaben, aber der klangliche Unterschied zwischen den verschiedenen Alben fällt halt umso mehr auf, wenn dies alles so bunt zusammengestellt wird, wie hier geschehen. Aus manchen Songs war sicher nicht mehr rauszuholen.
Trotzdem eine höchst gelungene Sache, eine Doppel-CD, die man nur jedem ans Herz legen kann. Auch der Preis von weniger als 15 Euro kann sich sehen lassen, diese Platte ist sicher jeden Cent wert. Sehr gute und seltende (Hochglanz!-)Photos im Booklet, dazu eine anprechende Kurzbiographie der Band, die Lennart Persson hier verfasst hat. Die ist allerdings in Englisch.
Ich selbst tendiere aber zum Boxset, das ebenfalls in 24-Bit Technik erschienen ist, denn als einer der mit dieser Band aufgewachsen ist, fehlen ein paar Songs, die ich nicht missen möchte, allen anderen kann ich beruhigt sagen: "Zuschlagen!". Mehr CCR braucht eigentlich niemand.
Manni Hüther, (Artikelliste), 15.03.2002
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