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Living & Dying
Living & Dying, AOR Heaven, 2005
Frank BreuningerVocals
Steffen DollGuitars
Winny ZurekBass
Claudio NobileKeyboards
Uwe MayerDrums
Produziert von: Markus Teske Länge: 47 Min 55 Sek Medium: CD
1. Escaped8. See The Light
2. Twisted9. Play The Game
3. Save Our Souls10. Give Love To Everyone
4. Living & Dying11. Light Up The Darkness
5. You Are My Life12. Cute Little Lies
6. Back Again13. Tonight
7. The Feeling Is Over

DARK SKY, gegründet in den 80ern als Schülerband, sind Veteranen des deutschen Melodic Rock, wenn auch ihr erstes Album "Believe It" anstatt Ende der 80er in Europa erst 2000 erschien (1998 in Asien, mit großem Erfolg nebenbei). 2002 folgte dann der nächste Streich "Edge Of Time". Und nun liegt mir der neueste Longplayer vor. "Living & Dying", diesmal nicht mehr auf Goodtimes, AOR Heaven nahm sich der Jungs an und versorgte sie auch gleich mit einem guten Produzenten: Markus Teske (VANDEN PLAS).
Rausgekommen dabei ist netter 80s Melodic Rock mit Ohrwurmcharakter, irgendwo zwischen PINK CREAM 69, GOTTHARD und BONFIRE.

Für den Melodic Rock Fan sicher ein tolles Album, auch mir gefällt es recht gut, allerdings ist für mich die Produktion zu, wie soll ich sagen... schwülstig... dicke Keyboards auf allen Tracks erinnern eher an STYX als an oben genannte Bands. Mir fehlt der Kick-Ass Faktor auf fast allen Stücken (löbliche Ausnahme: Twisted), der allerdings fast immer möglich gewesen wäre.
Die Songs haben einen starken Einstieg, die Refrains laden zum Mitsingen ein, aber sind kurz drauf auch schon wieder aus dem Kopf verschwunden. Irgendwie haben die Songs zu wenig Substanz. Und der Chorus zu Save Our Souls ist bei KISS' Save Your Love geklaut. Macht aber nix, ist der Song doch der einzige, der mir neben dem Titeltrack Living & Dying länger im Hirn blieb. Back Again ist jedoch der absolute Tiefpunkt des Albums; ich denke, den hatten sie schon als Schülerband im Programm, übelster 80s Pop. Sowas nimmt man doch nicht auf. Mensch!

Wer auf Melodic Rock steht sollte den Jungs ne Chance geben. Die Freunde der etwas härteren Gangart, die weniger auf Keyboards stehen, bleiben lieber bei PINK CREAM 69 oder BONFIRE, bei denen ist auch das Songwriting beständiger.

Jörg Litges, (Artikelliste), 21.03.2005

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