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Gary Wright

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Connected
Connected, Larkio Music, 2010
Ringo Starr Drums on Satisfied
Jeff 'Skunk' Baxter Rhythm Guitar on Satisfied, Gimme Some Time
Joe Walsh Guitar Solo on Satisfied, You Make Me Feel Better
Valerie Pinkston, Lisa Vaughn Backing Vocals
Will Kennedy Drums
Gary Wright Keyboards, Keyboard Bass, Percussion Programming, Backing Vocals, Orchestral Programming on Kirra Layne
Produziert von: Gary Wright Länge: 42 Min 44 Sek Medium: CD
1. Satisfied7. Life's Not A Battlefield
2. Get Your Hands Up8. Gimme Some Time
3. Under Your Spell9. Connected
4. No One Does It Better10. Kirra Layne
5. Can't Find No Mercy11. You Make Me Feel Better

Über die Gary Wright Geschichte, über seine Zugehörigkeit zu SPOOKY TOOTH, seinen Albumerfolg "Dream Weaver" (1976) mit dem White-Soul Monsterhit Love Is Alive kann man hier nachlesen. Noch heute kann man sich dem Charme des Albums kaum entziehen; natürlich ist das unendlich soft und Live-Is-Beautiful. Trotzdem: erstmal schreiben und arrangieren, so etwas (und weil Gary das auch wusste, hat er auch gleich Love Is Alive 2 auf diesem Album geliefert: Much Higher).

Nun also ein neues Album, bei einigen Tracks unter Hilfe von bekannten Leuten wie Joe Walsh und Jeff 'Skunk' Baxter (weil man den Namen schon oft gehört hat, aber nicht gleich weiß, wo man ihn hinstecken soll - hierhin: DOOBIE BROTHERS, STEELY DAN).

Wright ist mit Herz und Seele Keyboarder - folglich ist das hier eine keyboardlastiges Album. Wright ist kein harter Rocker - folglich ist das hier Pop. Und er liebt immer noch den White Soul - und das ist es, was es hier zu Hören gibt. Soul Hymnen, Balladen; ja, fast schon bis hin zum Gospelsong - das ist das Terrain, das Wright hier absteckt. Dabei ist seine Stimme jetzt rauer als zu "Dream Weaver" Zeiten; doch immer noch fallen ihm Titel ein, die mit allem Schmelz und Appeal ausgestattet sind - man kann dazu tanzen, man kann den Refrain mitsingen, und sich allgemein am durchaus gelungenen Werk erfreuen. Joe's Lead bei Satisfied ist flüssig und abwechslungsreich, und begleitet den Song nach draußen - man wundert sich, dass er schon vorbei ist. Dann wird es funky mit Get Your Hands Up (wie auch bei No One Does It Better, Can't Find No Mercy und Gimme Some Time), und er macht das gar nicht schlecht und sicher Disco-tauglich, wenn das heute noch was heißt. Under Your Spell oder Kirra Layne bekäme heute vielleicht noch Elton John hin - langsame Balladen mit so … SO .. einem Refrain. Man sieht also, wo der Hase hinläuft.

Das hat den Charme vom "Dream Weaver" - ja, man könnte es fast "DW 2" nennen, nur das heute eben die Zeiten anders sind, und auch "Dream Weaver" nicht mehr so einfahren würde. Damit ist auch erklärt, wo "Connected" zu kurz fasst: das kann man heute eleganter und cooler machen, in den Nach-TOTO und Nach-Phil-Collins Zeiten, die das ja par excellence vorgeführt haben. Trotzdem - wer diese Art Musik mag: das ist gut und angenehm zu hören. Böse sein kann man Mr. Wright sowieso nicht, obwohl er ja auf dem Foto aussieht wie Bono...

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 26.09.2010


 
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