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| Down, Line Music, 2002 |
| Joe Pena |
Guitar, Lead Vocals, Harmonica |
| Duane Hollis |
Bass, Vocals |
| Jason DeCorse |
Electric Guitar, Vocals |
| Bobby Hepworth |
Organ, Piano, Vocals |
| Winston Watson |
Drums |
| Tommy Larkins |
Drums |
| Bruce Halper |
Drums |
| Nick Luca |
Wurlitzer, Accordian |
| Craig Schumacher |
Synthesizer |
| Jeb Colwell |
Vocals |
| Gwynth Kirkbride |
Vocals |
| Produziert von: Greyhound Soul & Craig Schumacher |
Länge: 68 Min 37 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Rain (5:32) | 8. Stay The Night (4:37) |
| 2. Turn Around (8:32) | 9. Marina (4:28) |
| 3. Hollywood (5:58) | 10. Little While, Little Girl (4:07) |
| 4. You Could Be The One (5:22) | 11. Rose (5:16) |
| 5. Drive To The Moon (4:08) | 12. Comin' Home (6:31) |
| 6. Drag Queen (5:08) | 13. Stay The Night (instrumental) (4:34) |
| 7. Shoulder (4:19) | |
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Um es vorwegzunehmen:
Wer an ihrem letzten Werk "Alma De Galgo" Gefallen gefunden hat, das ich schon vor einiger Zeit im HoR beleuchtet habe, kann auch bei GREYHOUND SOULS neuster Scheibe bedenkenlos zugreifen.
Die wegen ihrer Liveauftritte von Kritikerscharen über den grünen Klee gelobte Band präsentiert ihren sogenannten Desert-Rock wieder in eindrucksvoller Art und Weise.
Man kommt sich vor wie in einem abgeschiedenen Wüstenkaff, in dem das Aufregendste des Tages das Auf- und Untergehen der Sonne zu sein scheint.
Man sitzt in der einzigen Kneipe des Ortes, lauscht dem aus den Boxen dröhnenden, sich intensiv musikalisch auslebenden Joe Pena, mit seiner unnachahmlichen kratzigen Stimme und den dazu harmonierenden Gitarrenarrangements von Jason DeCorse.
Es tut sich gedanklich die spannende Frage auf, beim wievielten Glas Bourbon es einem wohl die Unterarme wegzieht und man zum wohlersehnten Schläfchen auf die Tischplatte herabgleitet.
Aufhorchen lassen einen die lebhafteren Nummern wie Rain oder Little While, Little Girl oder Hollywood, das nach recht harmlosem Beginn, herrlich schräg begleitet vom Gekreische Penas und klirrenden Gitarren DeCorses, in einem wahren Psychotrip endet.
Dazwischen dann wieder schöne, zeitlose, mit viel Herzblut gesungene Balladen wie You Could Be The One, Drive To The Moon, Shoulder oder Marina, die gemütlich und entspannt dahinplätschern.
Überflüssig eigentlich nur, ähnlich wie auf der letzten CD die Hidden-Tracks, das abschließende Instrumentalstück.
Insgesamt eine überaus gelungene Leistung!
Joe Pena krächzt und haucht seine Songs so staubig trocken herunter, dass es einem die Kehle zuschnürt, die Schweißperlen auf die Stirn treibt und man unweigerlich den Drang verspürt, ein eiskaltes Maß Bier in Rekordzeit runterzuspülen.
(Kleiner Wink, Herr Daus vom Niederrhein. Es heißt "Die Maß Bier"!)
Angesichts dieser Tatsache, sollte es den ausschenkenden Wirten der hoffentlich gut besuchten Austragungsorte bei der anstehenden Tour durch Deutschland im Mai/Juni 2003 sicherlich warm ums Herz werden...
Lassen wir uns überraschen, auf zu GREYHOUND SOUL!
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