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| The You And Whose Army EP, Matchbox Recordings, 2004 |
| Richie |
Lead Vocals |
| Taff |
Drums, Backing Vocals |
| Butch |
Lead Guitars, Keyboards |
| Dez |
Bass Guitar, Backing Vocals |
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Länge: 19 Min 47 Sek |
Medium: EP |
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| 1. Dear John | 4. She's The One For Me |
| 2. Stay | 5. One More Time |
| 3. Help | 6. Hello |
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Musik und Militär haben eine lange gemeinsame Tradition. Die Amis dröhnen beispielsweise gerne den ein und anderen von ihnen selbst an die Macht geputschten aber mittlerweile unliebsamen Diktator mittels METALLICA aus seinem Palast und Präsi Bush soll angeblich bekennender Charlie Daniels Fan sein.
In D-Land haben wir immerhin die Vorwärts-Marsch-Stechschrittmusikanten RAMMSTEIN und die wandelnde Landmine Nicole (Ein bisschen Frieden wird demnächst von der UN verboten).
Aber was will man uns sagen, wenn eine Horde in Deutschland stationierter britischer Soldaten eine CD aufnimmt? Ist das die Rache der Downing Street für unsere Absage beim C-Waffen-Suchspiel im letzten Jahr?
Nu gut, so schlimm ist es nicht, was uns die 4 Engländer hinballern. Ich persönlich habe zwar durchaus gewisse Probleme mit der Vita der Band, schließlich bin ich bekennender (doch letztlich wegen Taubheit ausgemusterter) Wehrdienstverweigerer und die Jungs hatten ihre Arbeitseinsätze nicht nur beim Fegen des Kasernenhofs, sondern in Bosnien und im Irak, aber wenn man sich die Homepage dieser berufsbedingt kurzhaarigen Insel-Hools anschaut, ist man schnell überzeugt, dass ihre Intension eher in Richtung Trinken, Ficken und Spaß haben, denn Krieg spielen gehen. Na ja, jeder braucht nen Job, sollen sie halt ihre Köpfe in alberne Stahlhelme stecken...
6 Songs haben GROOVYCIDE produziert, ins Vorprogramm zweier Gigs auf der laufenden FISH-Tour (13. und 16. März 2004 in Hannover und Münster) haben sie's geschafft und ihre EP ist netter und unspektakulärer Fetz-Rock. Irgendwo zwischen der "New Wave Of British Heavy Metal", Punk, NuRock und gutgelauntem Brit-Pop ist das Zeug angesiedelt und es macht 20 Minuten lang direkt Spaß.
Irgendwelche solistischen Höhenflüge braucht man sich nicht erwarten, die paar maidenesken (das kommt von Maiden, Iron) Double-Leads in Stay sind der Gipfel des Virtuosentums.
Help von diesen anderen Briten (die aus den 60ies) kommt gut, Dear John hat gewisse Ohrwurmqualitäten und Hello ist mein sunny morning Frühstückssong diese Woche.
Nicht wirklich wichtig, aber wenn sie mal in der Nähe sind, trink ich einen mit diesen Burschen!
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