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| Just Another Night - Live At The Astoria, London, Secret Films, 2005 |
| Ian Hunter |
Vocals, Piano |
| Mick Ralphs |
Lead Guitar |
| Andy York |
Lead Guitar |
| Brian May |
Lead Guitar (All The Way From Memphis) |
| Steve Holley |
Bass |
| Ian Gibbons |
Keyboards |
| Gus Goad |
Drums |
| Regie: Dave Meehan |
Länge: ca. 180 Min |
Medium: DVD |
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| 1. Rest In Peace | 12. Roll Away The Stone |
| 2. Rock'n'Roll Queen | 13. Saturday Gigs |
| 3. Once Bitten Twice Shy | 14. All The Yoing Dudes |
| 4. Twisted Steel | 15. The Journey |
| 5. I Wish I Was Your Mother | 16. Dead Men Walkin' |
| 6. Knees Of My Heart | 17. Just Another Night |
| 7. 23A Swan Hill | 18. Cleveland Rocks |
| 8. Irene Wilde | 19. Michael Picasso |
| 9. The Truth, The Whole Truth, Nuthin' But The Truth | 20. Standin' In My Light |
| 10. Rollerball | 21. All The Way From Memphis |
| 11. Nightingale Sang In Berkekey Square | |
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Die vor einigen Monaten nun auch in Deutschland veröffentlichte DVD dokumentiert ein Konzert von Ian Hunter und seiner RANT BAND, der für diese Tour auch der Ur-MOTT THE HOOPLE respektive ehemalige BAD COMPANY Mick Ralphs angehörte.
Der Mitschnitt, aufgenommen am 28.06.2004 im Londoner Astoria, beginnt mit Rest In Peace ruhig, fängt dann aber mit Rock'n'Roll Queen schnell an zu rocken. Über die instrumentaltechnischen Qualitäten von Ralphs (dem man im Gegensatz zu Hunter seine sechs Jahrzehnte wahrlich ansieht) oder auch Ian Gibbons von den KINKS an den Keyboards muss kein Wort verloren werden. Aber auch die anderen Musiker lassen keine Schwächen erkennen.
Höhepunkt des Konzerts sind - natürlich sehr subjektiv - die am Ende des regulären Sets gespielten MOTT THE HOOPLE-Klassiker Roll Away The Stone, Saturday Gigs und All The Young Dudes. Da wird der Zuschauer richtig sentimental. Ich hatte übrigens 1991 das Glück, Ian Hunter live zusammen mit dem leider 1993 verstorbenen Mick Ronson auf ihrer "Yui Orta"-Tour (eine der unterbewertesten Platten der letzten 20 Jahre) zu sehen. Aber auch ohne Ronson kommt hier noch einmal MOTT THE HOOPLE-Feeling auf. Die Setlist entspricht im übrigen vollständig dem Konzertbericht aus dem belgischen Verviers (siehe Verviers/B, Spirit Of 66, 01.06.2004), es lagen ja auch nur einige Tage dazwischen. Also kann man sich auch an dem sieben (!) Stücke umfassenden Zugabeteil erfreuen, unter anderem einem sehr intensiven Dead Man Walking.
Technisch ist die DVD ohne Makel. Die Kameraführung lässt einen von der Bühne immer wieder in eine der ersten Reihen, ab und an auch auf die hinteren Plätze wandern. Und ruhig mal wieder die Lautsprecherboxen angetestet kommt ein gutes Konzertfeeling auf, nicht nur bei den "Krachern", auch bei den eher ruhigen Liedern. Denn neben der Kameraführung gibt es auch am Sound nichts zu mäkeln. Ärgerlich ist nur die ausgesprochen lieblose Aufmachung der DVD. Kein Booklet und selbst die spärlichen Angaben auf der Rückseite sind unvollständig. Denn man bemerkt überrascht am Ende des Konzerts, dass bei All The Way From Memphis ein gewisser Brian May die Bühne besteigt und seine mit hohem Wiedererkennungswert versehene Leadgitarre anstimmt. Nicht dass es Mr. Hunter nötig hätte, auf den QUEEN-Gitarristen reisserisch hinzuweisen. Aber einen Hinweis wenigstens im Kleingedruckten bei den mitwirkenden Künstlern wäre er schon wert gewesen.
Trotzdem: Ein wirklich guter Konzertmitschnitt, der noch einmal dreieinhalb Jahrzehnte von Hunters Schaffen dokumentiert. Im Gegensatz zu dem einen oder anderen sehr empfehlenswerten CD-Mitschnitt handelt es sich derzeit um die fast einzige ohne grossen Aufwand erhältliche DVD-Dokumentation - die sehr ruhige, mit Streicherfraktion aufgenommene DVD "Strings Attached" aus dem Jahre 2003 ist sicherlich keine Konkurrenz. Deswegen spricht nichts gegen einen Kauf. Schade nur, dass wohl kaum Hoffnung besteht, Ian Hunter in Deutschland noch einmal live zu sehen und er hierzulande auch sonst unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit existiert.
Ton: English; Dolby Digital 5.1. Surround Sound
Bild: 16:9
Features: u.a. Interview Ian Hunter, Soundcheck, Animated Biography
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