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Idmen
Idmen, InsideOut Music/SPV, 2009
Ewa Jablonska Violin
Piotr Kocimski Guitar, Saz
Maciej Jaskiewicz Guitar
Wawrzyniec Dramowicz Drums
Andrzej Kaczynski Bass
Gäste:
Nils Frykdahl Vocals (Tusan Homichi Tuvota)
Maciej Taff Vocals (… And Who's The God Now?!)
Michael Luginbuehl Vocals (Nemesis Voices)
Länge: 63 Min 18 Sek Medium: CD
1. Sansara5. Indukted
2. Tusan Homichi Tuvota6. Aemaet
3. Sunken Bell7. Nemesis Voices
4. … And Who's The God Now?!8. Ninth Wave

Mit INDUKTI ist nun eine weitere polnische Band bei InsideOut gelandet und veröffentlicht ihren zweiten Longplayer "Idmen". Ihr Erstlingswerk "S.U.S.A.R." erblickte über The Laser's Edge das Licht der Welt und kann mit ruhigen Gewissen als Hammerwerk bezeichnet werden. Bekam man auf diesem Rundling härter ausgerichteten New Artrock geboten, in der sich die Stammformation, die eigentlich aus reinen Instrumentalisten verschiedener Genres (von Klassik bis Heavy Metal) besteht und sich für die Vocals einen äußerst talentierten Gastmusiker erwählten, nämlich Mariusz Duda von RIVERSIDE. So war natürlich auch eine gewisse Nähe zu der besagten Band zu hören, jedoch das I-Tüpfelchen waren die komplexen Klänge der Rhythmusfraktion, Violine und sogar Harfe. So sind sie mit ihrer Musik düster à la TOOL, komplex à la KING CRIMSON und das ganze gewürzt mit Prog- und alternativem Hardrock.

So, das war jetzt meine Kurzbeschreibung vom Erstling. Wie sieht es nun bei "Idmen" aus, gibt es Veränderungen?
Nun, am Bass taucht mit Andrzej Kaczynski ein neuer Name im Line-Up auf, ansonsten sind die toolsche Düsternis und der crimsoide Sound weiterhin vorhanden und vermischen sich mit Ethno-Elementen. Die Musik bietet jede Menge verschiedene Genre-Einflüsse, mal wird gejazzt, hart gerockt, aber auch psychedelische Töne werden verarbeitet, mal geht man dabei sehr eingängig vor und an anderer Stelle völlig abgedreht. Allerdings klingen sie auch einen Tick härter, ganz besonders bei den Stücken in denen gesungen wird, und dieses Mal hat man sogar drei Gastvocalisten am Start. Bei Tusan Homichi Tuvota ist Nils Frykdahl (SLEEPYTIME GORILLA MUSEUM) zu hören, seine Gesangslinien ertönen leicht schräg, auch leichte Growls sind zu vernehmen. Die Growls, oder besser gesagt sind es hier Screams, werden jedoch auf … And Who's The God Now?! noch verstärkt, jedoch ist hier Maciej Taff (ROOTSWATER) am Mikro und man geht bei dieser Nummer in die folk-metallische Richtung. Mit Nemesis Voices geht es wieder in Richtung zu TOOL, oder vergleichsweise auch PRISMA, denn hier kommen die Vocals von Michael Luginbuehl.

"Idmen" steht "S.U.S.A.R." in nichts nach, daher gibt es von mir für diese tolle Leistung einen Tipp und die absolute Kaufempfehlung!

Michelle Karayilan, (Artikelliste), 24.07.2009

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