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| The 1996 DEP Sessions, Mayan Records/Sanctuary Records, 2004 |
| Tony Iommi |
Guitar |
| Glenn Hughes |
Vocals, Bass |
| Dave Holland |
Drums |
| Jimmy Copley |
Drums |
| Don Airey & Geoff Nicholls |
Keyboards |
| Produziert von: Tony Iommi & Glenn Hughes |
Länge: 37 Min 46 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Gone | 5. Fine |
| 2. From Another World | 6. Time Is The Healer |
| 3. Don't You Tell Me | 7. I'm Not The Same Man |
| 4. Don't Drag The River | 8. It Falls Through Me |
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Nun ja, über die Notwendigkeit dieser CD kann man diskutieren. 8 Jahre existierten die Aufnahmen und kaum jemand hat sie vermisst. 1996 suchte Tony Iommi von BLACK SABBATH nach Inspiration und einem Sänger für ein Soloprojekt. Gut, wenn man einen wie Glenn Hughes kennt und den ins Studio bitten kann um ein paar Songs einzusingen.
10 Jahre vorher hatte Hughes auf der verkappten Iommi-Soloplatte "Seventh Star" schon gesungen und schließlich standen die beiden im DEP Studio der britischen Reggae-Institution UB40 und hatten ganz offensichtlich eine Komponierblockade. Anders sind die 8 Langweiler auf dieser CD eigentlich nicht zu begründen.
Ist das jetzt zu hart? Jein! Einerseits ist natürlich klar, dass ein einziges Iommi-Riff mehr wert ist als ganze Doppelalben der Marke Malmsteen. Andererseits brummelt Tony hier schon teilweise arg eintönig auf seinen tiefergelegten Saiten herum. Jeder weiß, Glenn Hughes ist ein großer Sänger. Und er singt auch absolut ohne Fehl und Tadel, kein Zweifel möglich. Sein Bassspiel ist solide wie immer. Es mangelt einfach am Songmaterial. Der Opener Gone überzeugt noch durch seine kompromisslose Doom-Härte, Don't You Tell Me hat eine interessante Melodieführung, aber dann hat man 4 Nummern eine kreative Durststrecke zu überstehen. Nicht Fisch und auch kein (Fledermaus-) Geflügel. Erst mit dem speedigen I'm Not The Same Man kommt wieder Stimmung auf. Dazwischen und danach ist viel zu viel Leerlauf.
Interessant ist, dass die Drums (ganz oder teilweise?) von einem gewissen Jimmy Copley neu eingespielt wurden. Kaum vorstellbar, dass Dave Holland (früher JUDAS PRIEST) den Ansprüchen nicht genügt hat. Möglicherweise hat es mit seiner Verurteilung als Kinderschänder zu tun. So entgeht man Tantiemenzahlungen an ein solches Subjekt.
Teile dieser CD geistern seit Jahren als Bootleg durch Tauschbörsen, ich besitze eines und kann es nun unbesorgt in den Müll werfen, der Sound auf dieser offiziellen CD ist unvergleichbar besser. Also steckt doch ein gewisser Sinn hinter dem Release. Ansonsten wohl nur ein Fall für Komplettisten.
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