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| The Best Of Jane, Universal Music, 2011 |
| Peter Panka, Fritz Randow |
Drums |
| Klaus Hess#, Klaus Walz, Wolfgang Krantz##, Kai Reuter, Arndt Schulz# |
Guitars, #Vocals, ##Keyboards |
| Charly Maucher, Martin Hesse |
Bass, Vocals |
| Manfred Wieczorke, Gottfried Janko#, Klaus Hentsch# |
Keyboards, #Vocals |
| Pedja |
Vocals |
| Produziert von: Klaus Walz |
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Medium: 3 CDs & DVD |
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| CD 1: | |
| 1. Daytime | 7. Waiting For The Sunshine |
| 2. Hangman | 8. (Wishdream) Lady |
| 3. Out In The Rain | 9. Fire, Earth & Air / Fire (You Give Me Some Sweet Lovin') |
| 4. Here We Are | 10. All My Friends |
| 5. Comin Again | 11. Expectation |
| 6. Early In The Morning | |
| CD 2: | |
| 1. Windows | 5. Sign No.9 |
| 2. Between Heaven And Hell | 6. Say Hello |
| 3. Age Of Madness | 7. Stay With Me |
| 4. Love Song | 8. Germania |
| CD 3: | |
| 1. Way To Paradise | 6. Medley: Try To Find, Wind, River |
| 2. Beautiful Lady | 7. Much Too Much |
| 3. In My Life | 8. Rest Of My Life |
| 4. Another Way - Another Day | 9. Fly Away |
| 5. Back Again | 10. To A Hero And Friend |
| DVD: | |
| 1. Lady | 8. Fire, Water, Earth And Air |
| 2. Much Too Much | 9. Windows / Spain |
| 3. Daytime | 10. Rest Of My Life |
| 4. Know It All | 11. Water |
| 5. Out In The Rain | 12. Fly Away |
| 6. So So Long | 13. Hangman |
| 7. Beautiful Lady | 14. Tomorrow |
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Hinweis: Aufgrund von Rechtsstreitigkeiten wird das nachfolgend beschriebene Boxset nicht erscheinen.
Ich muss mich diesem Pack als JANE-Neuling, der ich nun mal bin, nähern. Man kann ahnen, dass eine solche Unvoreingenommenheit und Distanz zum Werk dann auch nicht dazu führt, so ins Faseln zu geraten, wie es das Booklet, das da von 'kulturhistorischer Bedeutung', 'ganzen Fanscharen' und 'Spitzenverdienern der deutschen Rockmusik' schwadroniert - peinlich und sichtlich darum bemüht der Band eine Bedeutung zuzuschreiben, die sie für den Fan anglo-amerikanischer, klassischer Rockmusik nicht wirklich hat - tut. Schließlich wird kaum JANE genannt werden, wenn es um die Top 10 der Rockmusik geht, seien es Alben, Bands oder Songs, selbst dann nicht, wenn man in den deutschen Musikraum schaut. Also, schauen wir mal, in welchem Dorf die Kirche gelassen werden muss.
Die vokalen Leistungen, die auf solchen unterirdischen Vorstellungen wie im Love Song auf einem ungeahnten Tiefpunkt ankommen, lassen wir mal als "nicht wirklich wichtig bei der Beurteilung des JANE-Werks" außen vor. Letztlich geht es bei Uropas Jamband nicht ums Gesinge, sondern um das Solo als solches; auch das Songwriting, zumindest auf den ersten Tracks, ist nicht als solches zu bezeichnen (und erklimmt nicht wirklich jemals außergewöhnliche, stilbildende Höhen). Vielmehr gibt es Gitarre/Orgel-Jams zu Hauf; leider auch häufig ohne wirkliche Höhepunkte. Mäander stand wohl in vielen Fällen Pate - der Weg des Songs als das Ziel. Erst die von "Live At Home" genommenen Stücke, insbesondere die gewaltigen Windows und Between Heaven And Hell beeindrucken auch den JANE-fernen Listener. Ende der 70er muss auch JANE erkennen, dass lange Jams alleine keinen Kohl mehr fett machen, und ab "Age Of Madness" 1978 bemüht man sich, die Balance Songwriting vs. Solo zu Gunsten des ersteren auszutarieren. Nicht ganz ohne zu gefallen, denn Sign No. 9 und Say Hello rocken angenehm unauffällig daher.
Die DVD bringt dann - zumindest was das 2006er Konzert angeht in mittelmäßiger Qualität - mehr vom Selben; Daytime etwa, soundmäßig aufgearbeitet und somit runderneuert. Trotzdem ist das hier über weite Strecken schlicht und einfach Rockmittelmaß. Nett anzuhören (natürlich bis auf die schüttelreimvollen Texte, die linearen Vokallinien und das gruselige Englisch), bis dann endlich die Hauptgruppe kommt. Es fällt auf, dass die Songs, hört man sie auf 1,5-facher Geschwindigkeit, an Pep und Power gewinnen.
Und das will mir als JANEs ursprüngliches Manko erscheinen - man ertrinkt zu häufig in deutscher Romantik und Bedeutsamkeit. Alles getragen, selbst wenn die Post mal etwas mehr abgeht wie im netten Beautiful Lady, und alles nicht wirklich im Ohr hängen bleibend. Abgesehen von den oben genannten 'five minutes of fame', und auch Fire, Water And Air vom Rockpalast Konzert 2004.
Vielleicht macht das Spaß, wenn man in hippieesker Glückseligkeit auf Burg Herzberg in der untergehenden Sonne einem JANE-Konzert beiwohnt (wobei die Menge auch bei diesem Take nicht gerade ausflippt) - im Wohnzimmer kann man den Staub auf den Musikmöbeln nicht übersehen.
Dennoch: soweit ich das erkennen kann, bringt diese Kompilation das zu Tage, was JANE ausmacht: harmonische, um lange Instrumentalbeiträge nie verlegene und weithin angenehme Rockmusik - Wellness als rockmusikalisches Programm. Und so wie Fire, Water And Air an Fahrt gewinnt, kann man sich hier eingrooven und nach einigem Anhören an den Darbietungen dieser deutschesten aller Jam-Bands delektieren, um das nicht grundlos in selbigen zu stampfen. Mir will es allerdings scheinen, als benötige man zur Komplementierung seiner CD Sammlung das Live-Album "Live At Home", und damit ist dann auch gut. Der JANE-Fan ist da naturgemäß und völlig zu Recht anderer Meinung.
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