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| Josh Gracin, Lyric Street Records, 2004 |
| Josh Gracin |
Lead Vocals |
| Jerry McPherson |
Electric Guitar |
| Larry Beaird |
Acoustic Guitar |
| Glenn Worf, Mike Brignardello |
Bass |
| Lonnie Wilson |
Drums |
| Dan Dugmore, Paul Franklin |
Steel Guitar |
| Tim Akers |
Piano, Keyboards, B3, Accordion |
| Jonathan Yudkin |
Fiddle, Mandolin, Octophone, Cello, Viola |
| Kirk 'Jelly Roll' Johnson |
Harmonica |
| Eric Darken |
Percussion |
| Russell Terrell |
Background vocals |
| Produziert von: Marty Williams |
Länge: 39 Min 39 Sek |
Medium: CD |
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| 1. I Want To Live (3:59) | 7. No One To Share The Blame (3:09) |
| 2. Wheels (4:16) | 8. I Would Look Good With You (3:07) |
| 3. Nothin' To Lose (2:37) | 9. Turn It Up (3:15) |
| 4. Brass Bed (4:16) | 10. The Long One (3:48) |
| 5. Peace Of Mind (3:58) | 11. The Other Little Soldier (3:54) |
| 6. Endless Helpless Hoping (3:20) |
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Wer auf den alten Haudegen des New-Country-Business Garth Brooks steht, sollte dem Debütwerk des jungen Josh Gracin mal eine Chance gewähren, denn dieser scheint von dessen musikalischen Leistungen stark geprägt zu sein.
Der Viertplazierte des American Idol 2 gewann schon nicht von ungefähr seinen aller ersten Talentwettbewerb, als er mit einer Version Standing Outside The Fire zu begeistern wusste.
[American Idol... Eines leichten Übelkeitsgefühls kann sich die Redaktion, Abt. "True Rock & Roll", nicht erwehren]
Konstanz, Ausdauer, Charisma, Gespür für die Zeit und wohl auch die nötige Portion Glück sind wohl die Attribute, die Brooks zu dem machten, wofür ihn die Massen liebten. Ob der talentierte Ex-Marine, der zumindest die Voraussetzungen in sich zu tragen scheint, einen ähnlichen Erfolg haben wird, steht auf einem anderen Blatt.
Was das Songwriting angeht, kann er dem Meister allerdings noch nicht das Wasser reichen, denn sämtliche Lieder stammen aus fremden Federn, hauptsächlich hier Brett James, der den Löwenanteil beigesteuert hat. Aber man hat schon bei Tim McGraw gesehen, dass hier mit einem guten Händchen auch vieles möglich ist.
So setzte Producer Marty Williams das Gesamtwerk überaus knackig in Szene, wobei Joshs Stimme sehr schwungvoll und mit viel Elan rüberkommt. Der Kontakt zwischen beiden wurde übrigens durch die RASCAL FLATTS hergestellt, die von Joshs Performance ihres Stückes I'm Moving On beim Kontest ziemlich angetan waren.
Meine Anspieltipps: Nothin' To Lose mit Brooks-typischen Sprechgesang in den Strophen wie bei Ain't Goin' Down ( Til The Sun Comes Up), dabei Wechsel im Refrain zu BLACKHAWK-artigem Harmoniegesang; Brass Bed mutet leicht keltisch an, begleitet von wunderschönen Mandolinenklängen und ausdrucksvollem Gesang der Marke Brooks/McGraw; Piece Of Mind, der absolute Kracher des Albums, ein typischer Song um ganze Stadien in den Bann zu ziehen. Tolle relaxte Melodie, verziert durch sirenenartiges Akkordeon- und Mundharmonikaspiel, als I-Tüpfelchen ein starkes E-Solo; I Would Look Good With You pianogetränkt mit countryuntypischem SUPERTRAMP-Flair, allerdings mit glänzender Dobro-Vostellung von Dan Dumore.
Bei Turn It Up sind Parallelen zu Brooks' Uptemponummern offensichtlich, das Stück ist allerdings auch ziemlich Southern-inspiriert, rockt zum Teil 38 SPECIAL-mäßig.
Dazwischen natürlich auch einige Balladen, die phasenweise bombastisch ausufern, wie man es auch bei Jimmy Wayne auf seinem Erstling vorfindet.
Mit dem nötigen Biss, Fingerspitzengefühl und der Geduld seines Labels sollte Josh Gracin in Zukunft noch einiges erreichen können. Lyric Street Records hat hier meines Erachtens einen ganz dicken Fisch an der Angel...
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