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| Running Blind, Mystic Records, 2002 |
| Ken Hensley |
Keyboard, Guitar, Vocals, Acoustic Guitar |
| John Wetton, David Karns, Andy Pyle |
Bass |
| Dave Wagstaffe, Mike Johnson, Steve Christey |
Drums |
| Dave Kilminster |
Acoustic Guitar, Electric Guitar |
| Steve Schenkel |
String Arrangements |
| Rebecca Bayer, Amy Oshira, Lorraine Glass-Harris |
First Violin |
| Julie Leonhardt, John Mcgrosso, Nicola Bica |
Second Violin |
| Arthur Dibble, Lynn Hague |
Viola |
| Beverly Field |
Cello |
| Produziert von: Ken Hensley |
Länge: 53 Min 61 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Overture: "La Tristeza Secreta De Un Corazon Gitano" (Pt.1) | 8. I Close My Eyes |
| 2. Prelude: A Minor Life | 9. A Little Piece Of Me (Julia's Song) |
| 3. Out Of My Control | 10. Free Spirit (Bonus Track) |
| 4. You've Got It (The American Dream) | 11. Movin' In (Bonus Track) |
| 5. The Final Solution | 12. Let Me Be Me |
| 6. It's Up To You (Bonus Track) | 13. I Don't Wanna Wait (Bonus Track) |
| 7. Finney's Tale | 14. Tell Me |
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Es war einmal... So fangen viele Geschichten an. Es war einmal ein genialer Musiker und Songschreiber, aus dessen Feder Kunstwerke wie July Morning, Salisbury, um nur meine zwei Faves zu nennen, enstanden sind.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. So endeten die Geschichten meistens. Und so ist es auch hier. Ken Hensley ist alive und hat mit "Running Blind" sein viertes Soloalbum und das erste seit dem 80er "Free Spirit" vorgelegt. Ausserdem ist es das 42. Album seiner Karriere, die den Höhepunkt wohl als Mitglied von URIAH HEEP hatte.
Aus diesen Tagen stammen auch die anfangs erwähnten Juwelen und ich sage es gleich: Mit der damalgen Klasse hat vorliegende CD nichts, aber auch rein gar nichts gemein.
Zur Info sei noch erwähnt, dass Hensley als Gastmusiker bei BLACKFOOT, CINDERELLA und Peter Green im Line-up stand und 1994 als Equipment-Techniker für GREAT WHITE arbeitete.
Ja, wie soll ich es sagen? Es ist noch nicht einmal das klassische Eröffnungsstück. So etwas könnte ein super Intro sein. Und wahrhaftig, Prelude: A Minor Life startet mit Heep'schem Keyboard. Startet, denn bald wird klar (spätestens mit dem ersten Gitarrenlauf), dass es ziemlich fade bleibt.
Durchschaubare Ballädchen, plätschernde Liedchen und bei Finney's Tale denke ich im Bierzelt beim Bunten Abend eines Schützenvereins zu sein und der tanzenden Dorfbevölkerung zuzuschauen.
(Anmerkung: Selbstverständlich kenne ich auch andere Schützenvereinsfeste und auch ich selbst bin Teil einer Dorfbevölkerung. Ich benutze lediglich ein stark überzeichnetes Klischee um Euch in etwa ahnen zu lassen, was meinen Lauschern eben widerfährt).
So, oder so ähnlich geht es weiter und ich mag jetzt nimmer. Booklet, Produktion und Klang sind in Ordnung, aber das reicht nicht. Überhaupt nicht, denn Ken kann bzw. konnte es mal besser. Ich werde jetzt ein paar alte HEEP Klassiker anhören um mich mit Ken wieder zu versöhnen.
Sollte das die neue Richtung des Musikers sein, wird er wohl auch neue Fans gewinnen. Die bisherigen werden sich mit Grausen abwenden.
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