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| A Crimson Cosmos, Black Mark, 1997 |
| Daniel Brennare |
Vocals, Guitar |
| Mikkael Larsson |
Bass |
| Johan Oudhuis |
Drums |
| Gäste: |
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| Pelle Hogbrimg |
Keyboards |
| Ronny Lathi |
Keyboards, Guitar |
| Magnus Sahlgren |
Guitar |
| Jennie Tebler |
Vocals |
| Produziert von: Ronnie Lathi & Lake Of Tears |
Länge: 39 Min 39 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Boogie Bubble | 6. To Die Is To Wake |
| 2. Cosmic Weed | 7. Lady Rosenred |
| 3. When My Sun Comes Down | 8. Raistlin And The Rose |
| 4. Devil's Diner | 9. A Crimson Cosmos |
| 5. The Four Strings Of Mourning | |
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Willkommen auf dem Ball der Schatten. Lasst uns das Glas darauf erheben, dass der entsetzlich grelle Feuerball vom Firmament verschwunden und der behütenden Süße der Finsternis gewichen ist. Entzündet die Kerzen und lasst uns eintauchen in die blutrote Unendlichkeit, die uns LAKE OF TEARS mit ihrer Musik bescheren. Heute wollen wir uns nicht in Träumereien verlieren, heute wollen wir ein Freudenfest feiern.
Dafür sind die Schweden die perfekte Band, denn Rock und Gothik wird gleichermaßen groß geschrieben. Messerscharfe Gitarrenriffs durchdringen elegische Melodien. Das erinnert zwar an die stärksten Momente von SISTERS OF MERCY, kommt aber noch eine Idee schärfer. Gepaart mit einem dezenten 70er-Flair entsteht ein berauschender Cocktail, der die Fans unterschiedlichster Genres gleichermaßen süchtig macht.
Genau so muss finstere Rockmusik klingen. (2)
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Großes Wehklagen hub an in den Redaktionswohnzimmern. Ehen zerbrachen, Kinder wurden traumatisiert, Hunde liefen davon, Katzen paarten sich plötzlich mit Kanarienvögeln. Seltsame Dinge geschahen: Bilder fielen von den Wänden, Uhren zeigten nur noch Geisterstunde, Mikrowellen kühlten plötzlich Bier.
Geneigter Leser, sehen Sie selbst, was für Ergebnisse dieser Crosscheck brachte. Und falls Ihnen demnächst eine verwirrte Gestalt in Ihrer Straße auffallen sollte... es könnte einer von uns sein.
Zugegeben: LAKE OF TEARS hab ich nicht unvorbereitet angehört. Ich kannte schon ein paar Meinungen.
Der Anfang ist relativ düster... Es geht auch so weiter. Der Klang läßt in mir Bilder von böse grollenden Wikingern, kurz vor einem Überfall, aufsteigen. Nix gegen die Wikinger. Solange sie brav zuhause bleiben und die anderen in Ruhe lassen.:o)
Das dritte Lied würde mir sogar gefallen, wenn der Gesang nicht so auf "böse" und "dunkel" gemacht wäre. Und das vierte gefällt mir wirklich (auch wenn ich mir einen "normaleren" Gesang gewünscht hätte). Lied 6 ist auch nicht schlecht (weil wenig Gesang...). Lied 7 werde ich auch ein zweites Mal anhören und das 9. gefällt mir bedingungslos!
Als Märchenfan gefällt mir das Cover recht gut.
Note, hmmm...4-.
Um es vorwegzunehmen, die Gruppe wird mich sicherlich auch nach Hören ihres Werkes nicht zu ihrer potentiellen Käuferschicht zählen können.
Als Verfechter von etwas leichter im Magen liegender Musik, sind für mich diese schweren, ein wenig aggressiv angetouchten Metaltöne nicht so einfach zu verarbeiten. Im Auto, auf meinem alltäglichen, sehr frühen Weg zur Arbeit nach Essen, könnten sie ja zumindest den Zweck des Wachmachers erfüllen, dachte ich mir.
Nach zweimaligem Durchhören kann man den Stücken 1,4,6,8 und 9 dann auch durchaus ein paar positive Dinge attestieren.
Die Band bemüht sich, ihre Songs einigermaßen melodisch zu verpacken, ich höre da METALLICA und teilweise THIN LIZZY als Einflüsse heraus.
So blieb meine Befürchtung 'Ain't got not enough beers to bear this Lake Of Tears' dann doch letztendlich unbegründet. Ich denke eine 4 ist die richtige Benotung aus meiner Sicht.
Lake Of Tears. Aha. Wo ich doch ein so fröhliches Kerlchen bin.
Wir hören: Metallica-artiges, dröhniges, seltsame bis kindische Keyboards, Chöre, gleichförmige Gitarren, einen 1-Oktaven-Sänger, einmal gar ein ABBA E-Piano, mystisches, einen flotten Rocker, ein ganz interessantes Instrumental, eine singende Lady Rosenred (klingt irre süß, aber Blues kann die sicher nicht singen), einen Pink Floyd-Versuch. Seltsam das alles.
Wir sehen: Ein nettes Cover mit Kinderbuch-Märchenzeichnungen (hoffentlich nicht ernstgemeint).
Wir reagieren: Weg mit der Tränenvase und Status Quo aufgelegt.
Eine verständnislose 4.
Tja, das wird also ganz sicher nicht meine neue Lieblings-CD. Auch wenn mir 'Lake of Tears' nicht gleich die Tränen in die Augen treibt, so richtig gefallen will mir das nicht. Das spricht mein Reggae-Gemüt einfach nicht an, weil zum Großteil zu brachial und düster.
Aufgemerkt habe ich bei den Tracks 3 und 9, wahrscheinlich aber nur deshalb, weil mir plötzlich eingefallen ist, dass ich eigentlich meine Pink Floyd-Scheiben mal wieder rauskramen könnte.
Über dem Booklet habe ich mindestens eine halbe Stunde gegrübelt. Was will der Musiker uns damit mitteilen? Keine Ahnung! Ist aber auf jeden Fall künstlerisch wertvoll und gäbe ein gutes Kinderbuch ab.
Note 5 bleibt der Scheibe erspart, weil ich Pink Floyd mag, also 4- von der Reggaeabteilung.
Track 1, 2 und 3 sind grauenhaft düsteres Soundgemetzel. Der Sänger schreit mehr, als dass er singt. Die Gitarren klingen immer gleich verzerrt. Wer noch keine Depressionen hat, hierbei kriegt er sie bestimmt. Ich kann diese ersten Tracks nur schwerlich ertragen.
Der Rest ist mal schwülstiges Getue, mal schlechte Kopie von Metallica (Track 8).
Nummer 7 paßt gar nicht dazu. Klingt mit der Sängerin mehr nach einer Folk-Truppe.
Fazit: Mehr ein Tal der Tränen als ein See der Tränen. Note 5.
Zuerst mal, der Gesang (auch die Frauenstimme auf Track 7) gefällt mir nicht, zu gruftig, obwohl es irgendwie zur Musik passt. Und die Musik?
Diese Lake Of Tears sind auch für mich ein "See von Tränen", denn die Platte macht mir unmissverständlich klar, dass ich wohl alt werde.
1970 wäre ich auf die Platte total abgefahren, satte Riffs, Black Sabbath und Deep Purple Sprenkel, auch mal psychedelische Einlagen, aber 30 Jahre später klingt mir das viel zu altmodisch. Wie gesagt, 1970 hätte ich eine 2+ oder sogar noch besser gegeben, heutzutage reicht's gerade für eine Note 3-.
So vergeht die Zeit... oder wie oder was??
Die ersten beiden Stücke, Boogie Bubble und Cosmic Weed sind musikalisch interessant und bilden eine Mischung aus TIAMAT- und PARADISE LOST-Sound, doch die Stimme von Sänger Daniel Brennare ist einfach zu nervig und monoton. Gesang ist es eigentlich gar keiner, eher ein Gewürge und Gegröhle!
Die Titel When My Sun Comes Down und Devil's Diner sind sehr langweilig. The Four Strings of Morning, als fünfter Titel, wäre mit einem anderen Vokalisten bestimmt sehr gelungen, die musikalischen Arrangements und Gitarren und Keyboard-Soli sind gut.
To Die Is To Wake könnte aus der frühen Schaffensperiode von PINK FLOYD sein und ist ein reiner Instrumental-Titel. Lady Rosenred ist ein Lied in mittelalterlichem Gewand. Hier zeigen LAKE OF TEARS, welches musikalische Potential vorhanden ist und haben der Gast-Sängerin Jennie Tebler das Mikrofon überlassen. Gut so!
Bei Raistlin And The Rose ist der Akustik-Gitarren-Part ab der Mitte des Stückes gelungen. Das Titelstück A Crimson Cosmos ähnelt nochmals PINK FLOYD zu deren Glanzzeit mit dem Album "The Wall". Es ist das beste Stück auf der kompletten CD.
Musikalisch möchte ich das Album mit 2,5 benoten. Für die Gesangsleistung kann man nur die Note 5 geben. LAKE OF TEARS sollten einen fähigen Sänger an Bord ziehen.
Gibt also in Summe eine 4.
Wenn der Sänger nicht überwiegend so röcheln würde, hätte ich im ersten Moment gedacht, eine recht eintönige HIM zu hören, stellenweise mit leichten METALLICA und PINK FLOYD Einflüssen.
Einziger Lichtblick war für mich das BLACKMORE'S NIGHT-like Lady Rosenred, ansonsten ist mir das Werk zu tranig (in den Nordländern ist es halt im Jahr zu lange zu dunkel, das prägt).
Note 4.
Nie war es schwerer als mit dieser CD. Oder leichter! Ich kann absolut nichts damit anfangen, geht diese Art der Musik doch extrem an meinem Geschmack vorbei. Eigentlich ist es unfair LAKE OF TEARS zu bewerten, denn dieses Genre bringt mir nichts .
Ich muss aber 'ne Note abgeben (gell Fred?). (Ja Ulli!). Nun gut, jenseits der 4 auf jeden Fall. Weit jenseits. Vielleicht ist die 6er Scala nicht groß genug. Nach der 4 kommen nur noch 2 Stufen: die ganz schlechten nämlich, die ich eigentlich nicht für Rockmusik reserviert habe. Mein Dilemma nun - diese CD ist für mich nicht ausreichend, aber auch nicht so schlimm wie meine persönlichen 5er und 6er "Geschmacksrichtungen". Hätten wir eine Scala bis 10, würde ich eine 8 geben.
Das ist nicht mein Ding, keine Glückshormone werden frei, keine Gefühle in Bauch oder Kopf, keine Lust auf Party oder Luftgitarre spielen - nichts.
(Ich werte diese 8 für unsere Redaktionscharts einfach mal als 5. Fred)
Es ist unfair, dass ich vor dem Schreiben meines Teils die Meinungen der Anderen kenne, aber ich kann es nicht ändern. Die CD ist einfach so spät zu mir gekommen.
Zur Provokation meine Wertung gleich vorweg: Eine 2!
Und jetzt muss ich mir einfallen lassen, warum. Denn eigentlich trifft alles zuvor Geschriebene zu.
- Die Laute des "Sängers" kann ich über weite Strecken nur mit viel gutem Willen als Gesang bezeichnen.
- Die übermäßig verzerrte Gitarre deckt fast alles zu.
- Richtig schöne, spannende Soli sind kaum zu hören. (Im Track 5, The Four Strings Of Mourning, gibt es ein akzeptables Wahwah- und im letzten Track, A Crimson Cosmos, ein gutes Solo.)
- Der Song mit der Mädchenstimme passt überhaupt nicht zum Rest.
- Genau, wie die "Pink Floyd-Nummer".
Aber: Warum habe ich beim zweiten Mal Hören die Refrains mitgesummt und dann gesungen? Obwohl ich kein Wort (halt: "spinning around in circles" ist klar und deutlich zu verstehen, er singt es ja auch 30 mal) verstanden habe?
- Weil ich diesen mittelschnellen Rhythmus sehr gerne mag? Da kann ich schön mitnicken, ohne dass es mir schwindlig wird.
- Weil die Songs mit ziemlich den Akkorden gebaut sind, mit denen auch wir "komponiert" haben?
- Weil ich das Gefühl wieder spüre, wenn ich auf einer Holzbühne stehe, die extrem verzerrte Gitarre durchziehe und die Vibrationen durch die Beine in den Körper kommen?
- Weil mich die Stimme bei Lady Rosenred an die alte Mike Oldfield "Earth Moving" erinnert, und ich diesen Schmalz einfach gerne höre?
- Weil ich mich von der Eintönigkeit der Musik hypnotisieren lasse?
- Weil mir das "Abba-Piano" bei Devil's Diner gefällt (siehe hypnotisieren)?
- Oder weil ich mir das Teil zu oft angehört habe (läuft jetzt bestimmt zum zehnten Mal innerhalb zweier Tage)?
- Und weil ich noch nie eine METALLICA-CD gehört habe (nur einzelne Songs auf der Rock-Antenne)?
Ich bin selbst etwas ratlos. Sollte ich auf meine alten Tage ins Metal-Lager wechseln? Ich, der Wagnerianer und Verdi-Fan? Sicher nicht, aber ich bin ehrlich genug zu akzeptieren, dass die Hand am Ende der CD magnetisch von der Fernbedienung angezogen wird, und "Play" drückt.
Von 13 bis 18 Uhr ist sie jetzt gelaufen, der Kater hat durchgeschlafen und mir geht es gut. Ich bin nicht deprimiert und fühle keine düstere Stimmung. Dann kann sie nicht so schlecht sein.
Beim ersten Anspielen von Boogie Bubble habe ich noch gedacht "Oh Sch..., schon wieder so ein Mist!" Und "warum ist denn die Lead so leise, ahne ich ja nur" - "die Gitarre zersägt mir die Membranen". Dann hat mich die Musik in ihren Bann gezogen und ich bin mal gespannt, wie es in einiger Zeit sein wird. Wenn mir Dutzende guter CDs die Gehörgänge sauber gepustet haben werden. (Z.B. die 2. RAW JOHNSON - ein Superteil!) Time will tell.
Zur Belohnung für meine überaus positive Wertung bleibt die CD jetzt bei mir. :o)
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