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Then And Now

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Then And Now
Then And Now, Silverline Records, 2005
Johnny Van Zant Lead Vocals
Gary Rossington Guitars
Hughie Thomasson Guitars, Background Vocals
Rickey Medlocke Guitars, Background Vocals
Billy Powell Keyboards
Leon Wilkeson Bass, Background Vocals
Owen Hale Drums & Percussion
Kenny Arnoff Drums
Michael Cartellone Percussion
Ean Evans Bass
Dale Krantz-Rossington & Carol Chase Background Vocals
Bill Cuomo Add. Keyboards
Chris Eddy Add. Background Vocals
Josh Leo Acoustic Guitar
Länge: 62 Min 43 Sek Medium: DualDisc
CD Side:
1. Saturday Night Special6. Gone Fishin'
2. Workin'7. Simple Man
3. Preacher Man8. Voodoo Lake
4. Tomorrow's Goodbye9. Sweet Home Alabama
5. That Smell10. Free Bird
DVD Side:
Entire Album in 5.1 Surround SoundArtist Photos
Simple Man live performance videoROM Content

Der Sinn von "Then And Now" erschloss sich schon im Jahr 2000 niemandem - außer der Plattenfirma CMC (mit deutschem Vertrieb durch SPV), die "ihre" drei LYNYRD SKYNYRD Releases "Twenty", "Lyve From Steel Town" und "Edge Of Forever" nochmals gewinnbringend unters Volk bringen wollte. Bitteschön, der Hardcorefan hat die CD natürlich ignoriert (es war schließlich nicht mal ein einziges neues "This one's for Ronnie" als 2 Sekunden dauernder Hidden Track untergemischt), der Gelegenheitskäufer mag die direkt zum Mid-Price erschienene Kopplung möglicherweise am Wühltisch erstanden haben.
"Twenty" und "Edge Of Forever" waren gute Alben, speziell zweites massiv geprägt von Rick Medlocke und Hughie Thomasson an den Gitarren, "Lyve From Steel Town" bereits 1998 fragwürdig, denn nur knapp zwei Jahre vorher gab es mit "Southern Knights" ebenfalls ein Live-Album. Sei's drum, letztlich freut man sich über jede neue Zuckung dieser Band (außer wenn's ein Weihnachtsalbum ist) und was sollte man heute noch diskutieren, ob "Twenty" oder "Edge..." oder "Lyve..." so gut und wichtig sind wie die Klassiker aus den Siebzigern.

Ausgerechnet diese Compilation wird also jetzt von Silverline Records als DualDisc neu aufgelegt. Wa-rum? Herrschaften, die Songauswahl spielt keine Rolle, sie ist so gut oder schlecht wie jede ausgewürfelte Zusammenstellung x-beliebiger Skynyrd-Klamotten, es geht einzig um die CD an sich. Die war, ist und bleibt überflüssig.
Für den Erwerb dieser DualDisc gibt es genau einen einzigen Grund: Der 5.1 Sound. Der ist gut, keine Frage, aber Freude kommt bei diesem willkürlich zusammengeschusterten Stückwerk nicht auf - warum ist von "Twenty" einzig Voodoo Lake vertreten und nicht We Ain't Much Different oder Bring It On, wo sind G.W.T.G.G. und Rough Around The Edges von "Edge..."? Warum schon wieder Simple Man, Sweet Home Alabama und Free Bird? Meine Güte, die hat doch nun wirklich jeder im Dutzend zuhause stehen. Und wenn nicht, hilft die 258. Wiederaufbereitung auch nichts.
Sorry, Leute, ich hab null Verständnis für sowas. Da hilft auch der nette Videoclip von Simple Man nix. Schon wieder Simple Man.
Oh Mann, mir fällt ehrlich nichts mehr ein.

Fred Schmidtlein, (Impressum, Artikelliste), 15.02.2002

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