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| Die CD gibt es im Home of Rock zum Hören und Kaufen |
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| Blues In My Bones, Eigenvertrieb / Spice Records, 1996 |
| Mano Maniak |
Lead Vocals, Electric & Acoustic Guitars, Harmonica |
| Horacio Cantu |
Bass |
| Fritz Rittmüller |
Drums, Vocals |
| Special Guest: |
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| Tony Ramos |
Harmonica |
| Produziert von: Mano Maniak (aufgenommen im Feierwerk München & im Spice Recording Studio) |
Länge: 67 Min 39 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Little Warm-Up | 9. Mojo Goes Drums (incl. Mojo Working) |
2. Mojo Boogie  | 10. Key To The Highway  |
| 3. Stormy Monday Blues | 11. Looking For A Ride |
| 4. Tearing Us Apart | 12. Matter Of Pride |
| 5. Steamroller Blues | 13. Matter Of Pride (Slight Return) |
| 6. Mary Had A Little Lamb | 14. Only A Hobo  |
| 7. Empty Arms | 15. Going Home |
| 8. Double Trouble | |
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Es gibt wenige Musikstile, die so viele Verrückte produzieren, wie es der Blues tut. Keine Ahnung, warum das so ist. Vielleicht ist es die vollkommene Hingabe an diese Musik, die Weigerung, sich diesem ganzen neumodischen Kram zu öffnen, das Festhalten an den Traditionen und Lehren der Alten Meister. Musikalischer Wertkonservatismus sozusagen. Egal.
In unseren Landen treiben sich Menschen herum, die frönen seit Jahrzehnten dieser Musik, sie geben nicht auf, sie machen immer weiter, da können noch so viele Trends an uns vorübergehen.
Ich bin Münchner. Seit 40 Jahren beinahe. Und beinahe seit ich denken kann, treibt sich in der Münchner Szene einer herum, der seine Verbundenheit zum Blues sogar in seinem Namen manifestiert hat.
Mano Maniak heißt er. Und er ist ein Maniker, ein Verrückter, ein Besessener des Blues.
So oft hab ich ihn gesehen, mal solo, mal im Duo, mal in Bandformation. Und immer hat er ihn gespielt. Den Blues. Oder, wie ein anderer Münchner Blueser mal sagte: Ois is Blues.
Vor 6 Jahren hat Mano zusammen mit einer Band, den Backbones, im Münchner Feierwerk eine Live-CD eingespielt. Ja, es ist schon 6 Jahre her, aber das ist völlig egal. Den Blues wird es noch geben, wenn wir längst zerfallen sind. Man darf jetzt bitte nicht an Schwermut, traurige (Münchner) Blueser oder frustrierte Altrocker denken. Was die drei Profis, zusammen mit Harper Tony Ramos als Gast, eingespielt haben ist frischer, knackiger Blues und Rock. Mir stinkt es gehörig, dass ich diesen Abend aus irgend einem Grund verpasst habe.
Mano und seine Backbones (an den eindrucksvollen Drums Fritz Rittmüller; siehe mein Review zu FREE MAN) rocken und bluesen sich durch die letzten gut 50 Jahre Musikgeschichte.
Ein wenig von den ganz alten Heroes aus den Baumwollplantagen, eine Prise Clapton (Key To The Highway ist phantastisch), eine Portion Stevie Ray, eine Packung eigener Songs (das Slight Return von Matter Of Pride sollte jeden Ungläubigen bekehren), allerbeste Arbeit an Slide-, akustischer und verschärfter Stromgitarre und authentischer, also geiler und echter Gesang, untermalt, ach, gerockt, von einer wirklich herausragenden Band, machen eine 100% pure & true Blues-Rock & Boogie-CD (so wie der Mojo Boogie abgeht, würde das vom Münchner Kreisverwaltungsreferat sicher nicht genehmigt werden).
Zusätzlich zu den live aufgenommenen Songs gibt es noch einige Studiotracks. Wer bei Only A Hobo keine Gänsehaut kriegt, ist für diese Musik unrettbar verloren. Das tut so weh, dass man nur noch lacht, während einem die Tränen runterlaufen.
Und wer immer noch meint, Alvin "ich bin der Woodstock-Superstar" Lee würde die einzig gültige Version von Going Home spielen (dürfen), darf sich auf "Blues In My Bones" vom Gegenteil überzeugen lassen.
Wir bieten diese CD, zusammen mit einer Compilation namens "Country Blues From Munich" (ebenfalls mit Mano), in unserem Home of Rock-Shop ("Lesen-Hören-Kaufen") an. Nichts für die dicke Mainstreammasse, aber für die echten Blueser ein Leckerbissen.
Fred Schmidtlein, (Impressum, Artikelliste), 11.06.2002
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