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Montgomery Gentry:

My Town

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My Town
My Town, Sony Music, 2002
Eddie Montgomery Lead Vocals
Troy Gentry Lead Vocals
Al Anderson Electric Guitar
Pat Buchanan Electric Guitar
Dan Dugmore Acoustic Guitar, Steel Guitar, Dobro
David Grissom Electric Guitar
Mark Hill Bass
Chuck Leavell Keyboards
Greg Morrow Drums
Johnny Neel B-3 Organ, Harmonica
Doug Powell Mandolin
Darrel Scott Banjo
Jeffrey Steele, Bekka Bramlett, Wes Hightower & Curtis Wright Background Vocals
Produziert von: Blake Chancey Länge: 49 Min 58 Sek Medium: CD
1. My Town - Piano Intro (0:22)8. Lonesome (4:21)
2. My Town (4:25)9. Why Do I Feel Like Running (3:59)
3. Break My Heart Again (3:59)10. Free Fall (3:54)
4. Scarecrow (3:20)11. Lie Before You Leave (4:12)
5. Bad For Good (2:59)12. For The Money (3:59)
6. Speed (3:59)13. Good Clean Fun (5:23)
7. Hell Yeah (4:49)

Was für ein geiles Album!
Nur den wenigsten, selbst guten, Bands des Business gelingt es heutzutage, nach zwei sehr guten CDs eine dritte auf gleichem Level nachzulegen.

Und was machen Eddie Montgomery und Troy Gentry? Sie toppen noch ihre beiden Vorgänger, die mit so vielen tollen Songs wie Hillbilly Shoes, Lonely And Gone, Daddy Won't Sell The Farm, She Couldn't Change Me oder Cold One Comin' On, nur um einige zu nennen, gespickt waren.

Dabei erfreut, dass man sich zwar aus finanziellen Aspekten weiter in New Country-Gefilden bewegt, aber inoffiziell immer mehr mit dem Southern Rock liebäugelt.
Wahrscheinlich auch eine Folge des Wechsels von Producer Joe Scaife zu Blake Chancey, der dem Duo viel frischen Wind eingehaucht zu haben scheint.
So ist der kommerzielle Part mit dem Titelstück schnell abgearbeitet, bei dem aber eigentlich auch nur die "Nananas" im Refrain nerven.

Danach reiht sich Knüller an Knüller:
Ob bei Killerballaden wie Break My Heart Again oder Speed, Midtempostücken wie Scarecrow oder Lie Before You Leave, dreckigem Honky Tonk bei Bad For Good, Skynyrd-angehauchten Songs wie Hell Yeah und Free Fall, oder zu Allman Brothers tendierenden Sachen wie Why Do I Feel Like Running und dem Cover Good Clean Fun; das Duo verbreitet Southern-Feeling pur.

Die Scheibe besticht durch Ihre Abwechslung, die allein auch durch die unterschiedlichen Stimmcharaktere gewährleistet ist. Alles mit einem perfekten Klang glasklar abgemischt. Ein wahrer Hörgenuss!
Die Nische, die bisher von Charlie Daniels oder der Marshall Tucker Band lange Zeit besetzt wurde, hat heute zurecht einen neuen Platzhalter:
Montgomery Gentry!

Daniel Daus, (Impressum, Artikelliste), 01.09.2002

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