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| Forever Will Be Gone, Massacre Records, 2006 |
| Cat |
Vocals |
| Rain 6 |
Guitar, Keyboards & Backing Vocals |
| Lev |
Bass |
| Damous |
Drums |
| Mulciber |
Keyboards, Programming & Cello |
| Zet |
Additional Guitar & Vocals (on I Make The Mistake) |
| Produziert von: Andy Horn, Lev & Rain 6 |
Länge: 40 Min 18 Sek |
Medium: CD |
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| 1. I Make The Mistake | 6. To Choke You Now |
| 2. Of Keeping The Fire Down | 7. So I Betray The Mission |
| 3. While Everything Dies | 8. Still It Has Only Just Begun |
| 4. My Shadow Self | 9. As We Cannot Be One |
| 5. In The End Decides | 10. Forever Will Be Gone |
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Gemeinsam mit "All The Beauty" und "I Have Lost", den beiden Vorgängeralben, bildet "Forever Will Be Gone" der norwegischen Gothic-Rocker MORTAL LOVE eine Trilogie, bei der es - wenig überraschend, schon angesichts des Bandnamens - um eine tragische Liebesgeschichte geht. Und wie man die Titel dieser drei Alben zu einer Zeile zusammensetzen kann, so fügt sich aus den einzelnen Stücken von "Forever Will Be Gone" - aneinandergereiht - gewissermaßen ein komplettes Gedicht. Nett. Aber genug mit Bastelstunde, was erwartet den Hörer, der von MORTAL LOVE noch nie etwas gehört hat?
Nun, in erster Linie Keyboards und leicht metallische Gitarren, die sich zu einem dunkel-wavigen Sound verschmelzen, über dem Sängerin Cat wirklich die Sahnehäubchen setzt.
Irgendwo zwischen EVANESCENCE, LACUNA COIL, LEAVES EYES oder THE GATHERING, um einmal ein paar Vergleiche zu ziehen. Das ganze fließt eher in gemäßigten Tempo voran, die Strukturen sind relativ klar, es gibt selten Widerhaken oder überraschende Kehrtwenden. Nach dem durchaus gelungenen, schnell ins Ohr gehenden Auftakt I Make The Mistake wird es mir irgendwie gar zu glatt poliert, die Songs plätschern zu gleichförmig vorbei, die derb gewollten, leicht radebrechend deutschen Vocals von Rain 6 auf While Everything Dies erschließen sich mir auch nicht wirklich und erscheinen doch ziemlich klischeehaft.
Irgendwie ist mir MORTAL LOVE hier zu wenig in die Tiefe gehend, angesichts der Gleichförmigkeit und des offensichtlichen Schielens nach dem Mainstream fragt man sich, warum man sich diese Scheibe zulegen sollte, da es doch HIM oder WITHIN TEMPTATION schon gibt. Erst als fast schon alles verloren scheint, legen sich die Nordländer mit dem epischen Titeltrack noch einmal ins Zeug und ziehen alle Register, indem sich ruhige Grooves und knallige Ballerparts abwechseln. Zukünftig dann doch lieber mehr davon, ohne den zweiten großen Pluspunkt, Sängerin Cat, zu vernachlässigen, dann könnte es vielleicht doch noch was werden mit MORTAL LOVE. Schließlich muss man jetzt nicht mehr auf die konzeptionellen Fesseln der Trilogie über die tödlich endende Liebe Rücksicht nehmen.
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