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| Live At HMV Hammersmith Apollo 2009 - 40th Anniversary Reunion Show, Concert Live, 2009 |
| Morgan Fisher |
Vocals, Piano |
| Dale 'Buffin' Griffin |
Vocals, Drums |
| Ian Hunter |
Vocals, Guitar |
| Mick Ralphs |
Guitar |
| Overend Watts |
Vocals, Bass |
| Produziert von: Concert Live |
Länge: 120 Min 20 Sek |
Medium: 3-CD-Set |
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| CD 1: | |
| 1. Intro | 8. The Original Mixed-Up Kid |
| 2. Hymn For The Dudes | 9. I Wish I Was Your Mother |
| 3. Rock'N'Roll Queen | 10. Ready For Love |
| 4. Sweet Jane | 11. Born Late ´58 |
| 5. One Of The Boys | 12. Ballad Of Mott |
| 6. Sucker | 13. Sweet Angeline |
| 7. Moon Upstairs | |
| CD 2: | |
| 1. Walking With A Mountain | 6. Roll Away The Stone |
| 2. Like A Rolling Stone / The Journey | 7. All The Young Dudes |
| 3. The Golden Age Of Rock'N'Roll | 8. Keep A Knockin' |
| 4. Honaloochie Boogie | 9. Saturday Gigs |
| 5. All The Way From Memphis | |
| CD 3: | |
| Exclusive bonus disc including backstage video and photos from the gig | |
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"Concert Live" wurde in 2005 mit dem Ziel den Fans Livemusik auf neue und aufregende Weise zur Verfügung zu stellen gegründet. Die beiden Schulfreunde Adam Goodyer und James Perkins gründeten die Firma, nachdem sie sich in halbwegs trunkenem Zustand über den letzten Track eines MASSIVE ATTACK Konzerts in die Haare gerieten. Wer recht hatte spielt keine Rolle, jedenfalls dachten sie darüber nach, wie gut es doch wäre, die Musik eines Gigs auf dem Weg nach draußen als CD mitnehmen zu können – regulär erworben, kein Bootleg.
Gesagt getan, und seither haben sie mit einigen der bekanntesten Bands gearbeitet; die Seite verzeichnet etwa die letzte URIAH HEEP Tour und die THUNDER Abschiedskonzerte (in mehreren Varianten!):
"There is something so special about getting hold of the gig you were at, particularly hearing the crowd belting out the words, and knowing you were one of them. It makes the hairs stand up on end and makes you rush. You just don't get that same energy from studio recordings, that's why we had to do this, it's the ultimate merchandise for live music fans. Plus we get to hang out back stage pretending we're with the band!", sagt James Perkins.
Und ehrlich gesagt – wie oft verlässt man ein Konzert und summt diesen oder jenen Song nach. Legt dann eine vorhandene Live-CD ein und denkt: "Hmm, das klang eben aber viel besser!" Wäre es denn dann nicht wunderbar, den eben gesummten Track nochmal zu hören? Eben, hat doch was. Und weil das alles frisch aus der Presse ist, haben die Cover auch keine Tracklist – weil die eben vorher nicht bekannt ist, das Cover aber gedruckt sein muss.
Das alles ist also 'Janz frisch ausse Plattenpresse' und genau wie das Original. Wenn man im Konzert rum krakelt, hört man das nachher auf der CD, und so viel als Anregung dazu.
Der Sound ist gut und klar (nicht etwa wie bei Kassettenrekorder-Bootlegs früherer Jahre), und man hört alles – auch die Fehler. Dokumentiger geht's nimmer.
Was nun die Musik angeht, spielt hier keine 'MtH Coverband' mit einem Originalmitglied oder so, sondern The Real Deal inklusive Mick Ralphs, aber ohne Ariel Bender/Luther Grosvenor.
Geboten wird ein Best Of in kompakt-klassischen Versionen ohne Experimente. Give the people what they want. Da dies das einzige Reunionkonzert bleiben wird, ist das als solches schon eine wertvolle Addition zu jeder Sammlung. Aber auch was die Spielfreude und das Zusammenspiel angeht - alles ohne Fehl und Tadel - und eben ohne irgendwelche Overdubs. Mehr MOTT geht nicht, und sogar Hunters Stimme ist weniger fragil als in früheren Jahren.
Einziger Wermutstropfen: Mick Ralphs hält sich sehr zurück. Manche Solos werden gar nicht, andere in verkürzter Form oder gar vom Keyboarder gespielt. Und die unterirdische, von ihm selbst gesungene Version von Ready For Love - der Song bzw. Hunters mangelnde vokale Fähigkeiten, ihn zu singen, führten ja zu Ralphs Verlassen der Band damals - braucht man auch wirklich nicht. Zwar klingt das ganz ordentlich, wenn er sich dann mal zum Solo erhebt (wenngleich man nicht umhin kann, den einen oder anderen Fehler zu vermerken), aber nicht so herausragend wie zu BAD COMPANY-Zeiten.
Altersweisheit und –milde walten, denn die auf der "Live"-CD gebotenen Shows sind knackiger und ein Stück wilder als diese hier – aber da sind eben auch ein paar Jährchen zwischen. Sagen wir mal so: bei einem solchen Gig MUSS man etwas Nachsicht üben, und wenn man schon keine Gelegenheit hatte, dabei zu sein, wenigstens diese Zeitdokument erwerben, wenn man überhaupt am Rock der Vorväter Interesse hat.
Denn trotz allem rockt das hier sehr gut, und nachdem sich die Jungs warm gespielt haben eben auch gut verzahnt und professionell. Hier spielen keine alten Opas auf, die auch nochmal ein paar Euros machen wollen; das ist eine Rockband.
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