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| Live - Expanded Deluxe Edition, Iconoclassics Records, 2009 (1974) |
| Ariel Bender |
Vocals, Guitar |
| Morgan Fisher |
Vocals, Piano |
| Dale 'Buffin' Griffin |
Drums, Vocals |
| Ian Hunter |
Vocals, Guitar |
| Overend Watts |
Bass, Vocals |
| Mick Bolton |
Organ |
| Produziert von: Dale Griffin |
Länge: 125 Min 06 Sek |
Medium: Do-CD |
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| Broadway: | |
| 1. Intro - Jupiter from "The Planets" | 8. One Of The Boys |
| 2. American Pie/The Golden Age Of Rock 'n' Roll | 9. Hymn For The Dudes |
| 3. Sucker * | 10. Marionette |
| 4. Roll Away The Stone/Sweet Jane | 11. Drivin' Sister/Crash Street Kidds/Violence |
| 5. Rest In Peace * | 12. All The Young Dudes * |
| 6. All The Way From Memphis * | 13. Walking With A Mountain * |
| 7. Born Late '58 | |
| Hammersmith: | |
| 1. Intro - Jupiter from "The Planets" | 6. Rose * |
| 2. Drivin' Sister | 7.Roll Away The Stone |
| 3. Sucker | 8. All The Young Dudes |
| 4. Sweet Jane | 9. Jerkin' Crocus/One Of The Boys/Rock 'n' Roll Queen/Get Back/Whole Lotta Shakin' Goin' On/Violence * |
| 5. Sweet Angeline * | 10. Walking With A Mountain |
| * Remastered from original album masters | |
| Mixed from original multitracks | |
| Rough mixes | |
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"Mott The Hoople, ja, warte mal, wie hieß doch dieser Hit, war der nicht von David Bowie?" "Ja, genau, 'Young Dudes'. Die hatten doch noch so zwei oder drei Hits, und irgendwann war dann Schluss?" "Ist mir nie so richtig untergekommen; kannte man, aber dann doch irgendwie nicht."
So oder ähnlich würde wohl bei vielen älteren Herrschaften ein Gespräch über MTH ablaufen - so ganz richtig haben die es nie geschafft. Man kannte sie, und auch den charismatischen Sänger Ian Hunter ("Hatte der dann nicht auch solo Erfolg, mit Mick Ronson als Gitarrist?" "Ja-ber der is' ja auch tot."), hatte vielleicht eine 'Best Of' im Schrank, und die nie gehört, weil man sie erst 20 Jahre nach Mott's Hoch-Zeit gekauft hat, und das dann ins System einzubauen ist eh immer schwierig. Und außerdem, wenn schon dann entweder gleich Bowie, oder die Rocker von HUMBLE PIE, die hatten auch einen charismatischen Frontmann und außerdem mehr Drive.
Nun also gibt es von Iconoclassics ein Re-release der Live-CD der Band, eben "Live". Zwei CDs mittlerweile (original war das nur eine Platte), aufgenommen im Hammersmith in London und sechs Monate später in ausverkauften Shows am Broadway. All das inklusive eines sehr informativen Booklet, wo man etwa erfährt, dass LED ZEPs John 'Bonzo' Bonham unbedingt Drums bei All The Young Dudes spielen wollte, und dann - als die Band das ablehnte - den HOOPLE-Drummer Dale Griffin durch das Theater jagte, um ihn dann schließlich beim Konzert versuchsweise zu Tode zu starren (was den denn völlig nervös machte). Bei Griffin ist übrigens leider - aber nicht wegen dieses Vorfalls - laut MTH Site Alzheimer diagnostiziert worden.
Oder, dass beim Hammersmith Konzert die Theaterleitung nur dadurch daran gehindert wurde, den Vorhang während die Band noch spielte runter zu lassen, indem man ein Klavier 'strategisch' positionierte.
Musikalisch wird ein Highlight des 70-ies Hard Rock geboten, Garagenband-mäßig eingespielt, also mit viel Drive und Emotion und weniger mit fein-ziselierter Technik. Es ROCKT, Hunter gibt stimmlich den Lou Reed (und dieser Mangel an Stimme hatte dafür gesorgt, dass der frühere Gitarrist und Bandgründer Mick Ralphs die Band verließ, um BAD COMPANY zu gründen; er wurde durch Ariel Bender, aka Luther Grosvenor von SPOOKY TOOTH ersetzt), und alle sind gut drauf. Bender hat nicht Ralphs' Gitarrenstil, der sich seinerseits ja etwa an FREEs Kossoff orientierte. Sind die Soli in den Studioversionen also sehr melodisch und aus langgezogenen Tönen aufgebaut, wird live eher schnell als gefühlvoll gespielt - 70ies Guitar-Hero par excellence.
Natürlich sind alle Hits drauf, auch weniger bekanntes (und gutes
) - eine gute Mischung. Und nach zwei Durchgängen singt man dann sowieso 'Wont yu roool away the stone
'.
Wer die Stücke in ihrer gut aufgebauten und komponierten Grundform und dazu noch guten 70ies Rock hören will, muss natürlich zu einer 'Best Of' (da gibt es eine Box
) greifen; aber wer ein typisches 70ies Konzert hören will, greife hier zu. Das alles ist gut remastert und der Sound ist sehr gut.
Vergleiche mit der früheren, 2007 erschienen Version, kann ich - was den Sound angeht - leider nicht bieten, wenn man die alte Review liest, kann das wohl eher nur als 'minimal' bezeichnen (ein Remaster eines Remasters eines...). Allerdings sind hier bei beiden Seiten mehr Tracks drauf. Es fand vor kurzem ja auch ein Reunion-Konzert statt, zu dem es auch eine Live-CD gibt, die mir aber leider nicht vorliegt (auf der Bandseite ist ein Link dazu).
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