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Testimony 2 – Live In Los Angeles

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All Music Guide (englisch)

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Testimony 2 – Live In Los Angeles
Testimony 2 – Live In Los Angeles, Radiant Records, 2011
Rick Altizer Keyboards, Guitar, Vocals
Eric Brenton Guitar, Violin, Flute
Nathan Brenton Cello, Guitar, Vocals
Randy George Bass
Nathan Girard Keyboards, Vocals
Merk Leniger Saxophon, Percussions, Vocals
Neal Morse Vocals, Guitar, Keyboards
Mike Portnoy Drums
Länge: 186 Min 29 Sek Medium: Triple-CD
CD 1
1. Lifeline3. The Separated Man (I'm In A Cage / I'm The Man / The Man' Gone (Reprise) / Something Within Me / Remembers
2. Leviathan4. Sola Scriptura
CD 2
1. Seeds Of Gold 3. Reunion (No Separation / Grand Finale / Make Us One)
2. Testimony 1 (Overture No. 3 / Rejoice / Oh Lord My God / God's Theme)
CD 3
1. Mercy Street8. The Truth Will Set You Free
2. Overture No. 49. Chance of a Lifetime
3. Time Changer10. Jesus Bring Me Home
4. Jayda11. Road Dog Blues
5. Nighttime Collectors12. It's For You
6. Time Has Come Today13. Crossing Over/Mercy Street Revisited
7. Jesus' Blood

Braucht die Welt ein weiteres Live-Album von Neal Morse? Immerhin bringt der gute Mann nach 2004 ("Testimony Live"[nur DVD]), 2007 ("? Live"), 2008 ("Sola Scriptura & Beyond" [nur DVD]) und 2009 ("So Many Roads") jetzt bereits seinen fünften Livemitschnitt an den Musikfreund. Braucht's das? Als Fan kann man nur sagen: JA! Live ist Neal Morse noch besser als im Studio, kommt seine sympathische Art und sattelfeste Musikalität noch mehr zur Geltung und es soll neben mir tatsächlich noch andere Menschen geben, die davon nicht genug bekommen können. Als Freund guter progressiver Rockmusik kann man eigentlich sagen: NEIN! Denn mit "So Many Roads" hatte der nette Amerikaner vor zwei Jahren ein so dermaßen überzeugendes und gutes Livedokument veröffentlicht, dass man es nicht mehr toppen konnte.

Der Fan, wie gesagt, ist natürlich nie glücklich und freut sich nun, die Studiomannschaft auf der Bühne vereint zu wissen. Allen voran Mike Portnoy hinter der Beatmachine und Randy George am Bass. (An dieser Stelle sei hier mal der Hut vor Mr. "Drumtopus" Portnoy gezogen: ich hab keine Ahnung, wie der sich das alles merken kann, was er bei den vielen Bands und Projekten, bei denen der beteiligt ist, zu spielen hat. Faszinierend und beeindruckend.) Das war als physisches Livedokument zuletzt mit "Testimony Live" der Fall, alle anderen Livemitschnitte wurden in Europa und daher mit seiner superben niederländischen Livetruppe zelebriert. Der Rest der amerikanischen Tourbelegschaft muss sich da aber hinter der europäischen Abteilung keinesfalls verstecken. Da passt alles, von der Spielfreude bis -sicherheit. Ich erspare es mir, hier weiter über die einzelnen Stücke zu sinnieren und mich schriftlich darüber auszulassen. Wer Neal Morse kennt, weiß, was man geboten bekommt.

Ein Hinweis abschließend noch zur DVD (die uns aber leider nicht vorliegt): neben dem Konzert - genau wie auf der CD - in voller Länge, gibt es noch den gemeinsamen Auftritt von Neal Morse und SPOCK'S BEARD beim 2010 High Voltage Festival zu bewundern. Da man nie weiß, ob die Performance von "The Light" die letzte für immer oder der Anfang einer neuen Freundschaft war, sollte man sich vielleicht doch für den Kauf dieses Live-Bündels entscheiden!?

Friedemann Schmidt, (Artikelliste), 27.11.2011

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