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| Thank You Mr Churchill, Eagle Rock, 2010 |
| Matt Cameron |
Drums |
| Chad Cromwell |
Drums |
| Julian Frampton |
Lead Vocals #3 |
| Peter Frampton |
Guitar, Vocals, Bass, Wurlitzer Piano |
| Craig Young |
Bass |
| The Funk Brothers |
Various Instruments #10 |
| Produziert von: Chris Kimsey and Peter Frampton |
Länge: 64 Min 37 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Thank You Mr Churchill | 8. Restraint |
| 2. Solution | 9. I Want It Back |
| 3. Road To The Sun | 10. Invisible Man |
| 4. I'm Due A You | 11. Black Ice |
| 5. Vaudeville Nanna And The Banjolele | Bonus Tracks: |
| 6. Asleep At The Wheel | 12. I Understand |
| 7. Suite Liberte | 13. A Thousand Dreams |
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Wenn ich Peter Frampton wäre, wäre mir die Meinung eines jeden Kritikers völlig egal, hätte ich doch Teil gehabt an zwei epochalen Live Meisterwerken der Rockmusik - HUMBLE PIE's "Performance - Rockin' The Fillmore" und meinem eigenen "Comes Alive", einem der am besten verkauften Live Alben der Rockgeschichte schlechthin.
Da ich aber Rezensent bin, ist mir - so gebe ich zu - das Meiste, was Peter Frampton gemacht hat, ziemlich egal ob seines eher weichspülerischen Pop Appeals - bis eben auf "Comes Alive" und seinem Epigonen "Comes Alive II". Zu glatt auf weiten Strecken im Studio, und wirklich eigentlich zu unerheblich, obwohl immer geschmackvoll, nett, und natürlich von seinem sehr guten Gitarrenspiel geprägt. Der Mann sucht schon Seinesgleichen.
Nachdem wir uns beide egal sind, kann ich ja mal den ersten Schritt machen - Frampton hat ein Album abgeliefert, das jedem Freund von guter Classic Rock Musik nicht egal sein kann und das sicherlich zu den besten Alben in seinem Katalog zählt. Nicht so epochal wie "Comes Alive", aber doch ausgezeichnet.
Textlich eine Vergangenheitsbewältigung, rockt das Album über weite Strecken richtig gut.
Die Gitarren sind modisch leicht modern rockig, ohne die klassischen Gitarrenriffs zu opfern. Das verleiht den Songs Gewicht und verhindert, dass man einfach vorbei hört. Framptons Stimme ist immer noch keine eines richtigen Shouters, aber er hat sich die Songs genau auf die Stimme geschrieben und bewältigt die Arbeit mühelos.
Sind die ersten drei Songs richtig gute, von ausgezeichneter Gitarrenarbeit geprägt, fällt I'm Due A You ab - das sind wir wieder in alten, dem Stadion huldigenden Zeiten - sei es ihm gestattet, und im Stadion ist das natürlich ein Knaller. Auch aus dem Rahmen fällt das DIRE STRAITS ähnliche Vaudeville Nanna And The Banjolele, und der Gitarren Overkill Asleep At The Wheel, wo Old Pete mal so richtig vom Leder zieht. Die dreiteilige Suite Liberte verbeugt sich vor Carlos Santana; Restraint zeiht seinen Hut Richtung BEATLES, modern version, und der Funk The Invisible Man will ein solcher sein, ist dafür zu wenig aufregend und zu lang - und fällt auf die Nase.
Ober-elegante Gitarrenlinien, typisch Frampton (manche hat man schon auf erwähnten HUMBLE PIE Album gehört; gut Ding hält sich), äußerst geschmackvolles Songwriting, sehr positive Stimmung - nein, diese wirklich mühelose Abhandlung verschiedener Einflüsse (abgesehen vom Funk, das haut nicht hin) und der moderne Sound - ein spätes Meisterwerk
Und ein Gedankenspiel sei mir gestattet - dieses Album, mit Steve Marriott am Mikro - ich würde die zehnfache Menge an TIPPs vergeben - das wäre was. Peter, hör mal, wo ich doch jetzt den ersten Schritt gemacht habe - komm' doch mal auf mich zu, hör auf mich und nimm Dir einen Sänger - wie sieht es aus?
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