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R. C. Banks:

Conway's Corner

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Loud House Records
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Conway's Corner
Conway's Corner, Loud House Records, 2001 (aufgenommen im November 2000)
R. C. Banks Vocals, Guitar, Harmonica, Accordion, Organ
Woody Price Guitars, Steel Guitar
Mike Robberson Bass
Booka Michel Percussion
Jim Starboard Drums
Dee Lewellen Background Vocals
Bevis Griffin Background Vocals
Produziert von: Booka Michel, Andre Zweers & Judy Kirschner (aufgenommen im Arlin Studio II, Austin, Texas) Länge: 48 Min 30 Sek Medium: CD
1. I Got Love7. Great Scott's BBQ
2. Courthouse8. Those Days Are Gone
3. Walkin' On Air9. Now's The Time
4. Jenay Jones10. Pecan Trees
5. Lonesome Texas11. Bangin' A Gong
6. More Than The World To Me12. South Plains, Panhandle Fair

Der Titelsong seiner 1987er Debüt-LP hieß hoffnungsvoll My Time (Will Surely Come).
Man darf Randy nur wünschen, dass der Zeitpunkt für den Durchbruch nun mit diesem vierten Album endlich gekommen ist. Denn längst hätte er verdient, seinen Geheimtipp-Nimbus los zu werden.

CONWAY'S CORNER hat in Randys texanischer Heimat - und nicht nur dort - schon etliche überschwängliche Kritiken eingefahren, und das zu Recht. Mit seiner feinen backing band rockt er los, was das Zeug hält, rauh und erdig, doch mit viel Gefühl und Herzblut.
Dass das aus Lubbock stammende "ewige Talent" ein exquisiter Songwriter ist, davon ließen sich schon Joe Ely, Linda Ronstadt oder Charlie Sexton überzeugen.
Dabei hat Randy eben auch eine geile Stimme, vielleicht nicht ganz so "fertig" wie die von Calvin Russell, aber durchaus expressiv und kehlig.
Und als Musiker konnte er gleichwohl Meriten einheimsen, vor allem als Akkordeonist - Ronnie Lane wüsste ein Lied davon zu singen! - und als mörderischer Blues Harp-Virtuose.

Seine Songs erzählen meist private Geschichten, verbeugen sich aber auch vor seiner texanischen Heimat (z. B. South Plains, Panhandle Fair, Lonesome Texas).

Musikalisch bedient sich Randy geschickt an der bunten Stilpalette des amerikanischen Südens: Cajun Music, Blues, TexMex, Country & Western...
Heraus kommen dabei sehr eigenwillige und "eigene" Songjuwelen, teilweise erstaunlich eingängig wie z. B. der Rockabilly angehauchte Opener I Got Love oder das shuffle-orientierte Pecan Trees.

Wer auf geradlinigen, dabei abwechslungsreichen und inspirierten Texas (Roots) Rock steht, der wird mit CONWAY'S CORNER aller bestens bedient.
Bleibt die Frage, wann R. C. Banks endlich mal "über den Teich" kommt und sein Song-Feuerwerk live abbrennt!

Roland Schmitt (Artikelliste), 02.08.2001

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