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| It Is What It Is, Eigenvertrieb, 2005 |
| Pat Buffo |
Lead Vocals, Guitars, Percussion, Drums (Tampa Bay Worksong) |
| Tom Spittle |
Lead Guitars, Harmony Vocals |
| Brian Jeffries |
Lead Guitars, Lead Vocals (Tampa Bay Worksong) |
| Dave Stevenson |
Bass |
| Francis "Sonny" Harlan |
Drums |
| Produziert von: Rebel Pride |
Länge: 49 Min 39 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Stomp Yer Foots | 5. Slippin' Away |
| 2. GITITON | 6. The Hard Way |
| 3. Tampa Bay Worksong | 7. Drop The Ball |
| 4. Gettin' Closer | 8. Survive |
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Diese Band wird großen Erfolg haben - bei allen 225 Fans arschtretenden Southern Rock'n'Boogie. Andere Meinungen werden sein: "MOLLY HATCHET-Klon", "Primitiv-Hardrock", "Da ist ja gar kein ALLMAN-/DEAD-Jam dabei", "Häh? Was das denn?" und "Schön, dass die alten Platten jetzt auch auf CD zu kriegen sind. Aber ICH kauf das nicht".
Naturgemäß sieht der Kritiker das alles völlig entspannt und analysiert die neue Florida-Guitar-Army emotionslos, wertneutral, völlig unvoreingenommen...
... und packt die Luftgitarre aus, nimmt sich noch ein Bier, wedelt wild mit dem Cowboyhut und brüllt "Hell yeah!".
Eines kann man sich bei REBEL PRIDE sparen. Das Aufzählen der verwendeten Klischees nämlich. 10 Finger reichen dazu nicht, und Musik die über one, two, three, four hinausgeht ist sowieso nur für Klugscheißer. REBEL PRIDE = Southern Rock = tongewordenes Klischee = das geilste unter der Sonne seit der Erfindung der Kopfschmerztablette für den Tag danach. Der Albumtitel "It Is What It Is" trifft den Nagel exakt aufs Köpfchen, was diese Band macht ist was es ist und 225 Fans plus 1 schreibender Spinner fahren drauf ab. Gebt dem Affen den Zucker, uns dafür die Gitarren und steckt Euch die sinnlosen Gegenargumente an den Hut!
Gitarren gibt es bei der Band aus der Tampa Bay genug. Meistens im Doppelpack und in Überschallgeschwindigkeit, also dem klassischen Second-Hand-Shop für sentimentale Gitarrenschlachtenfetischisten (wobei natürlich ein gebrauchtes Rock'n'Roll-Solo allemal besser ist als ein nagelneues von Derek Trucks). Tom Spittle und Brian Jeffries schlagen erbarmungslos auf die Tränendrüse eines jeden Medlocke-/Hlubek-/Moss-Anbeters ein und quetschen auch noch das allerletzte Tröpfchen heraus. Pat Buffo schreit sich durch jeden Seufzer der Brown-/Farrar-/McCormack-Schule und lässt keinen einzigen Wiedererkennungston aus ("Oooooh, step on the gaspedal one more time"). Die Songs sind vorhersehbar wie ein Hai im Goldfischteich und überraschen doch immer wieder in ihrer gewaltigen Fingerfertigkeit. Die Alibi-Balladen bzw. der Möchtegern-Latin-Song Slippin' Away sind erwartungsgemäß überflüssig - bis einem der Gitarristen dann doch der Gaul durchgeht und die obligate "Gib du mir ein Solo, dann baller ich dir zwei hin und dann spielen wir es noch mal zusammen bis die Saiten glühen"-Materialprüfung einsetzt. "It Is What It Is"...
REBEL PRIDE sind eine der ganz wenigen Bands, die dem Vollgas-Southernrocker im Jahr 2005 das geben was er braucht. FLATMAN sind ebenfalls solche Kandidaten. Und ich fresse einen Mikrophonständer (und zwar mitsamt angenähter Rebelflag), wenn wir diese beiden Bands nicht irgendwann gemeinsam auf einer Bühne sehen werden. Dieses Package wird uns in Grund und Boden stampfen, da könnt Ihr nen dreifachen Gator-Cocktail drauf trinken.
P.S.: Um doch noch einmal auf die Klischees zurückzukommen. Ich habe sie alle zur Kenntnis genommen und habe auch durchaus ein klein wenig Bauchschmerzen bei Titeln wie The Hard Way (aufgrund der verdammten Nähe zu meiner All-Time-Lieblingsband REBEL STORM - die Nummer ist dennoch ein Killer) und all den HATCHET-Zitaten. Aber die einen gibt es nicht mehr und die anderen bringen es nicht mehr. REBEL PRIDE sind ein hervorragender Ersatz. Hell yeah, this shit rocks. Kaufen!
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