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Arise From Ginnuga Gap To Ragnaroek - The History Of The Vikings - Volume III, Massacre Records, 2009
Tomi Göttlich Bass
Uwe Lulis Guitar
Gerd Lücking Drums
Michael Seifert Vocals
Simone Wenzel Guitar
Länge: 59 Min 13 Sek Medium: CD
1. War7. Thor
2. Arise8. Evil
3. Asgard9. Loki
4. Odin10. Prelude
5. Runes11. Rangnarök
6. Bolverk12. Einherjar

Damit gleich alle diese Review richtig deuten können: das ist Musik, die mir eher Angst denn einen erfüllten musikalischen Abend bereitet. Ich stehe nicht auf dieses Donnergrollen, dieses Singen, dass nah am Gerülpse ist und ich mich jedes Mal frage, wie die Leute das durchhalten

Musikalisch ist das sicherlich auf hohem technischem Niveau und es ist sogar abwechslungsreich, aber das ist nicht das, was ich unter guter Musik verstehe. Von daher fällt es mir auch schwer hier Vergleiche anzubringen, weil sich in meinem CD-Regal nichts Vergleichbares findet. Wie auch immer, die Hessen scheinen mit diesem Konzept Freunde und Fans zu finden, denn - so sagt es das Label - schon das erste Album der Rebellen gilt heute noch unter Metal Fans als Kultscheibe. Von daher werde ich versuchen, mir keine Feinde zu schaffen, denn ich möchte nicht mit einer Horde volltrunkener Wikinger auf hoher See alleingelassen werden

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Also, dieses Album ist der dritte und damit letzte Teil der Wikingertrilogie, die REBELLION in 2005 mit "Sagas Of Iceland" ins Leben rief. Zwei Jahre später folgte Teil 2 mit dem Namen "Miklagard" und nun Teil drei mit dem Titel, den man nicht kurz vor Toresschluss beim CD-Dealer mal eben abfragen sollte. Musikalisch, hatte ich schon erwähnt, wird hier auf hohem Niveau der Heavy Metal abgefeiert. Der Bass wummert sich durch die Songs, die Drums ballern alles aus dem Weg, was nicht niet- und nagelfest ist, die Gitarren feuern ihre Soli in die lange Nacht der Wikinger und Michael Seifert rülpst - äh, growlt und singt als gäbe es kein Morgen.

Textlich denke ich mal geht es um die Heldentaten der Norweger - die durch Wikie auch Einzug in jedes Kinderzimmer hielten und halten -, dies suggerieren mir zumindest Songtitel wie "Runes", "Odin", "Thor", "Bolverk" und andere (Sehr schön, eindeutig und deutlich! Sehr HTML-umsetzungsfreundlich. Ruck-Odin-Zuck, und sozusagen als Gegengewicht zum CD-Titel. Die Red.). Das ist jetzt nicht wirklich neu, aber es ist wahrscheinlich die längste und intensivste musikalische Auseinandersetzung mit diesem Thema.

Wer's mag, wird zugreifen, wer die Band kennt, sowieso, ich für meinen Teil gehe jetzt wieder ins Home Of Rock zurück und höre was anderes. Up the irons …

Friedemann Schmidt, (Artikelliste), 26.11.2009

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