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Rodney Crowell

Sex & Gasoline

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Yep Roc Records
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Cargo Records
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All Music Guide (englisch)

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Sex & Gasoline
Sex & Gasoline, Yep Roc Records/Cargo Records, 2008
Rodney Crowell Vocals & Acoustic Guitar
Greg Leisz Guitars, Dobro, Mandolin, Pedal Steel, Mandocello & Lap Steel
David Piltch Bass
Patrick Warren Keyboards
Jay Bellerose Drums & Percussion
Doyle Bramhall II Guitars
Phil Everly & Sally Dworsky Vocals
Produziert von: Joe Henry Länge: 49 Min 18 Sek Medium: CD
1. Sex & Gasoline7. Who Do You Trust
2. Moving Work Of Art8. The Night's Just Right
3. The Rise And Fall Of Intelligent Design9. Funky And The Farm-Boy
4. Truth Decay10. Forty Winters
5. I Want You #3511. Closer To Heaven
6. I've Done Everything I Can

Rodney Crowell Schon im ersten Track besingt Mr. Crowell die teuersten Grundnahrungsmittel der Welt (Sex and Gasoline) tom-petty-dylanesk und gibt den inhaltlichen Kurs für sein neuestes US-Songwriter-Album vor, doch nur um sich im nächsten Track musikalisch gleich wieder in seichtem, aber charaktervollem Country-Fahrwasser zu verlieren.

Vielleicht lagen ja noch Versatzstücke aus seiner gescheiterten Ehe mit Rosanne Cash und diversen Auszeichnungen, die ihm die Nashville-Industrie in den Neunzigern bescherte, im Studio rum, die nur darauf warteten, zu Songlines verwurstet zu werden. Jedenfalls schafft es der Texaner dem American Dream kräftig eins zu houston...
Bissige Ironie klafft zwischen den ohrwurmschmeichelnden Melodien und den Lyrics. Die leicht genervte Grundstimmung in seiner Stimme weicht selten, selbst seine Love-Songs haben etwas anklagendes. Die Arrangements verleugnen ihre Herkunft nicht, kokettieren aber auch nicht unnötig, sondern liefern ein gutes Gesamtwerk ab. Es wird nicht langweilig und sofern man nicht krampfhaft auf die Texte hört, kann man es als wunderbare Entspannungsmusik zum Autofahren nehmen. Völlig ungeeignet ist es allerdings für 6-Days-on-the-Road-Junkies, die sollten lieber gleich bei TRUCKSTOP und Konsorten bleiben.

Volker Gruch, (Artikelliste), 06.09.2008

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