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| Hide Go Seek, Hypertension Music/Soulfood, 2009 |
| Roger Chapman |
Vocals |
| Steve Simpson, Geoff Whitehorn, Jim Cregan, Micky Moody, Alvin Lee, Laurie Wisefield,, Bob Tench, Antony Glynne, Jamie Moses |
Guitars |
| Gary Twigg, Boz Burrel, Pete Stroud |
Bass |
| Ian Gibbons, Mick Weaver, Tony O'Malley, Tim Hinkley, Peter Wingfield, Andrew Hamilton |
Keyboards |
| John Lingwood, Henry Spinetti, Bob Jenkins, Geoff Seopardi |
Drums |
| Steve Simpson |
Mandolin & Fiddle |
| Stephan Simpson |
Violin |
| Andy Hamilton |
Saxophone |
| Produziert von: Roger Chapman, Jim Cregan |
Länge: 119 Min 46 Sek |
Medium: Do-CD |
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| CD 1: | |
| 1. Stone Talking | 8. Hurry On Love |
| 2. L.A. Trails | 9. Borderline Of Love |
| 3. Wicked B's | 10. Another Stone Unturned |
| 4. Naked Hearts; The Movie | 11. Kiss Till It Hurts |
| 5. I Need A Connection | 12. X-Town Loving |
| 6. 2 Pieces Of Silver | 13. Sprouting Wings |
| 7. Come To Papa | 14. Into The Bright |
| CD 2: | |
| 1. J & D | 8. Mac & Kokomo |
| 2. That Was A Glory Ride | 9. Bring Me Your Love |
| 3. Same Old R&R | 10. One More Whiskey |
| 4. One More Story | 11. Daddy Red Moon |
| 5. Devil & Son Ltd | 12. Got Me Gone |
| 6. Renegade | 13. Let's Go Again |
| 7. Over & Done | 14. We Will Never Pass This Way Again |
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Wenn ich Roger Chapman anrufen würde - nicht dass ich ihn kenne, und er folglich überhaupt mit mir sprechen würde – um mit ihm uber "Hide Go Seek" zu sprechen, würde ich wohl folgendes sagen: "Roger, geh mal zum CD-Regal. Ok? Gut – siehst Du deine CDs, egal ob mit FAMILY, STREETWALKERS, solo? Gut – nimm mal die rote – genau – "Red Card". Ist das eine Musik, was? Unglaublich dynamisch, keine Powerriffs sondern spärlich aber genau richtig gesetzte Riffs, und Du mittendrin! Das war noch gut, was? Aber diese Restesammlung hier, Roger. Mhmhmh. Weißt Du, was das Problem mit dieser … Roger? Rooo...ger?"
Wie soll man den Menschen was erklären, wenn sie noch nicht einmal in der Fantasie richtig zuhören?
Rogers letzte reguläre Platte, "One More Time For Peace", war eine ziemlich akustische Angelegenheit, hatte aber einige Turbo-charged Emotionals an Bord wie Oh Brother, Take Me!, Hell Of A Lullaby, Sweet Bird und Devil Got A Son, und all das, was unser CRO (Chief Review Officer) Fred anmerkte, kann auch heute noch so stehen bleiben. Auffällig aber schon bei der Platte: Roger singt. Ja, hat er immer schon getan, aber jetzt sang er noch viel mehr, fast ging es nach dem Motto: Kriege ich hier noch eine Strophe unter? Ab und zu ließ er dann doch mal den Instrumenten den Vorrang, etwa der wundervollen Slide auf Oh Brother....
Das ist bei den 28 Tracks hier auf "Hide Go Seek" – von denen drei schon mal veröffentlicht wurden – nicht der Fall. Nun ist das eine Resteverwertung, was nicht weiter schlimm ist. Die WHO haben eine ("Odds And Sods"), LYNYRD SKYNYRD haben sogar zwei ("Muscle Shoals" und "Legend"), warum auch nicht, auf fast jeder Box ist so etwas. Und dass man da vielleicht ein, zwei Abstriche an der Qualität des Songwritings machen muss, konnte man hinnehmen.
Was mich hier, neben den Qualitätsabstrichen stört (kein Song ragt wirklich heraus, alles plätschert nett als Rock, Country oder Funk dahin; stellenweise basiert das auf so uralten Riffs, dass noch nicht einmal unsere deutschesten Rocker die verwenden würden, und die lieben STONES-70er-Riffs...). Was den etwas unfertigen Eindruck verstärkt, ist die Tatsache, dass Chappo singt … und singt … und singt … undundundund...
Mann, Roger, ist ja gut. Wir wissen, dass du singen kannst. Aber erinnere dich mal an "Red Card". Hast du denn da ständig gesungen? Charlie hätte dir Flötentöne beigebracht.
Irgendwo im Netz stand, dass Roger vor allem in Deutschland eine große Fangemeinde hat. Wenn ich mich mit meinem englischen Kumpel unterhalte, lacht er sich immer scheckig über die Bands, die hier noch reüssieren während sich in anderen Ländern kein Schwein drum kümmert. BARCLAY JAMES HARVEST (haha), Joe Cocker (hahaha), Roger Whittaker (hahahaha), URIAH HEEP (da wirft er sich dann immer weg, der Idiot) und jetzt eben Roger C.
Vermuffte Altriffs, zu viel Gesinge und langweilige Songs – kein Interesse an diesem Gemischtwarenladen. Lieber wieder was Neues, das wäre nett, und vielleicht THE SHORTLIST, und auf der Musikerliste: 'Roger Chapman – Vocals', mit etwas mehr Weniger, vokalmaßig.
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