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| Exile On Main St. (Remastered) Deluxe 2 CDs , Unversal Music, 2010 |
| Mick Jagger |
Vocals, Percussion |
| Keith Richards |
Guitar, Vocals |
| Charlie Watts |
Drums | |
| Mick Taylor |
Guitar |
| Bill Wyman |
Bass |
| Gäste: |
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| Bobby Keys |
Saxophone |
| Jim Price |
Trumpet |
| Nicky Hopkins |
Piano |
| Billy Plummer |
Upright Bass |
| Ian Stewart |
PIano |
| Paul Buckmaster |
Strings |
| Clydie King, Joe Greeen, Jerry Kirkland, Vanetta Fileds, Lisa Fischer, Cindy Mizelle |
Background Vocals |
| David Campbell |
Strings |
| Produziert von: Jimmy Miller |
Länge
CD 1: 67 Min 17 Sek
CD 2: 41 Min 11 Sek |
Medium: Do-CD |
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| CD 1 - Original Songs Remastered | |
| 1. Rocks Off | 10. Happy |
| 2. Rip This Joint | 11. Turd On The Run |
| 3. Shake Your Hips | 12. Ventilator Blues |
| 4. Casino Boogie | 13. I Just Want To See His Face |
| 5. Tumbling Dice | 14. Let It Loose |
| 6. Sweet Virginia | 15. All Down The Line |
| 7. Torn And Frayed | 16. Stop Breaking Down |
| 8. Sweet Black Angel | 17. Shine A Light |
| 9. Loving Cup | 18. Soul Survivor |
| CD 2: 10 Previously Unreleased Songs | |
| 1. Pass The Wine (Sophia Loren) | 6. So Divine (Aladdin Story) |
| 2. Plundered My Soul | 7. Loving Cup (Alternate Take) |
| 3. I'm Not Signifying | 8. Soul Survivor (Alternate Take) |
| 4. Following The River | 9. Good Time Women |
| 5. Dancing In The Light | 10. Title 5 |
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Die langerwartete Veröffentlichung des STONES Meisterwerks Exile On Main St. ist nun endilch passiert, und Myriaden von Kritikern und Besserwissern werden sich mit mikro-analytischem Blick bzw. Gehör darauf stürzen und das ganze Track für Track analysieren. Da kann das HoR natürlich nicht fehlen.
Die Fragen lauten, lohnt sich der Kauf dieser Doppel-CD (es gibt die remasterte Version auch als Einzel-CD und als Box mit CD und LP und Melonenentkerner, oder so), ist das Remastering also erfolgreich verlaufen, sprich: bringt zusätzlich Klangqualität, und sind die zusätzlichen Tracks die zusätzlich Ausgabe wert?
Ich habe mir die Original CD aus 2003 und diese Version hier auf drei verschiedenen Anlagen und über Kopfhörer angehört. Natürlich ist ein Dynamikgewinn zu vermerken - Billy Wyman's Bass klingt voll und fett (kommt besoders gut bei All Down The Line), Watt's Drums klingen voller und etwas weniger hölzern bzw. blechern. Beide, Drums und Bass, stehen dadurch mehr im Vordergrund, wie man es gemeinhin von anderen Remaster Edition kennt. Die Background Chöre kommen runder und voller, polierter eben, und, insgesamt ist eine 'Entstaubung' des Klangs zu vermerken, ohne dass zuvor nicht Hörbares zu Tage tritt.
Inwieweit man dieser Modernisierung zustimmt, bleibt dem Hörer überlassen; auch ist insgesamt keine so massive Verbesserung des Klangs wie etwa bei Tommy zu vermerken; das Wort "Offenbarung" muss man nicht in den Mund nehmen, um diese klangliche Verbesserung zu beschreiben. Das der Doppel-CD beiliegende Booklet ist völlig überflüssig - ein paar Fotos, und wer welches Instrument spielt - das war es. Müll.
Zu den Previously Unrealased Tracks, bzw. Alternate Takes. Naja, gegen die bald 40 Jahre alten Klassiker anzukommen würde wohl jedem Song schwer fallen. Die STONES haben damals eine gute Auswahl getroffen, allerdings sind Pass The Wine mit seiner Bläser Sektion und seiner typischen STONES-üblichen 'Jeder spielt irgendwie vor sich hin, und am Ende klingt es gut'-Attitüde und das langsame Plundered My Soul intensive Tracks, über die sich der STONES Fan sicher freuen kann. Der auf einem Keyboard Riff aufbauenden Delta-Blues I'm Not Signifying holpert so vor sich hin, ohne weiter aufzufallen. Wundervoll melodramatisch das an Angie erinnernde Following The River … und der Track erinnert eben an Angie - mehr muss man nicht sagen. Dancing In The Light ist ein überflüssiger Mid-tempo Rocksong ohne einen irgendwie erinnerbaren Refrain, und So Divine (Aladdin Story) mit seinem Paint It Black Riff lahmt auf beiden Beinen, trotz Bläser Sektion und extremen Jagger Manierismen, jedoch mit einer einfühlsamen Taylor Gitarre. Der alternate Take von Loving Cup bietet eine langsamere Version des Originals und gibt Taylor's Gitarre mehr Raum für Soloeskapaden. Soul Survivor offenbart uns Richards am Mikrophon, und der ist nicht gut drauf . Good Time Women ist ein Tumbling Dice-Remake. Title 5 ist ein Basic Track ohne Vocals und ohne Anmutung.
Braucht man die? Zumindest stören sie nicht, und sind nicht durch die Bank Schrott, was immer das als Qualitätsurteil heißen mag. Ganz ehrlich: die alte Version etwas lauter aufgedreht, mit etwas mehr Bass, und man hat fast die neue Version - denn wer hört schon ständig mit gespitzten Ohren nach Details? Ein Kauf der Einzel-CD, wenn man denn nun unbedingt die zusätzlichen Tracks haben muss (ja, ich weiß, muss man!), oder gar die LPs, reicht eigentlich aus...
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