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Sammy Hagar

Cosmic Universal Fashion

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All Music Guide (englisch)

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Cosmic Universal Fashion
Cosmic Universal Fashion, Loud & Proud Records/Roadrunner Records, 2008
Sammy Hagar Vocals & Guitars
Vic Johanson Lead Guitar
Mona Bass
David Lauser Drums
Gäste:
Billy Duffy Guitar
Michael Anthony Bass
Matt Sorum Drums
Produziert von: Sammy Hagar & Bob Daspit Länge: 43 Min 40 Sek Medium: CD
1. Cosmic Universal Fashion6. Switch On The Light
2. Psycho Vertigo7. When The Sun Don't Shine
3. Peephole8. 24365
4. LOUD9. I'm On A Roll
5. Fight For Your Right To Party10. Dreams/Cabo

Sammy goes Tribal-Doom-Beastyboys-Heavymetal-Hard-Boogie-Funk-Rock'n'all. Sammy deckt alles ab. Sammy erfindet sich wieder neu.
Der Kerl schafft es immer wieder, eine CD zu machen, die 'Sinn' macht und Charme hat. War er auf "Livin' It Up" auf dem Jimmy Buffett/Dave Mason/Jay Ferguson Trip und gab den Elder Statesmen des Rock, im Sonnenstuhl, mit Shorts und mit Tequila Sunrise, hat er jetzt wieder die Boots und Jeans angezogen und macht Rock - nein, ROCK!!! Es ist laut, es ist unverschämt un-weise, es ist gemäßigt 'neu', und vor allem gut.
Und Sammy ist gut - der Mann ist irgendwo um die 60, hat aber eine Stimme wie ein Junger, und singt und shouted seine Songs mit einer Kraft die für drei Paul Rodgers reicht.

Cosmic Universal Fashion hat er mit einem Iraker (!), mit dem er übers Internet verkehrt und an dessen Namen er sich noch nicht mal erinnert, geschrieben. Es ist Weltmusik im besten Sinne, ein politisches Statement erster Güte und mit jeder Menge Tribal Drums versehen. Musikalisch als solches möglicherweise nicht der mit allen möglichen Tricks ausgearbeitete Knaller, aber Klasse. Psycho Vertigo erinnert im Titel an Hitchcock, geschrieben mit Neil Schon für das PLANET US Projekt, basiert auf einem LED ZEP Heavy-Riff, das in bester ZEP-Manier ausgewalzt wird, und dich in seinen Sog zieht, bis im Mittelteil Erlösung kommt und das Tempo etwas anzieht. Doom sei Dank. Im Interview sagt er, es wäre sein Black Dog - auf Slow! Riff - Shout - Riff - Shout...
Peephole zieht das Tempo etwas an, über einem dichten Rhythmusteppich dräut es aber immer noch sehr, Sammy ertrinkt fast im Riffgewitter. Immer noch Led-zeppig, allerdings mit scharfer Wah-Wah Gitarre im Killersolo, und wieder die Tribal Drums.
Er überlebt, denkt: was soll's, was kann ich am besten - LOUD ist die Antwort. Das ist so typisch Sammy, wie I Can't Drive 55, Heavy Metal und The Only Way To Rock. Der Konzertknaller, ach, übrigens singt er auch von einem Mädchen ... "She was loud..."
Wir haben uns aufgewärmt, und jetzt Fight For Your Right To Party, in der Sammy-Überversion auf einem Classic-Rock-Riff der besten Güte. Sammys Song, ihm und der Band eigentlich auf den Leib geschrieben. [Ja, ja, ja, this shit rocks! F.S.]
When The Sun Don't Shine hat karibisches Flair, würde gut auf "Livin' It Up" passen und ist nett. Die Party geht 24365 weiter, Sammy gibt James Brown im Intro und im Mittelteil. Funky.
I'm On A Roll ist ein EXTREME-Funked-Up-Fairy-Tale-Song, und dann kommt das Grande Finale. Dreams/Cabo Wabo nimmt uns mit zu einem 'magic concert moment' und lässt dich hören, wer und wie gut Hagar on stage ist, Gänsehautmaterial.

Jede Menge Abwechslung, jede Menge gute Musik, jede Menge Sammy - Kaufen!

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 18.11.2008

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