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| Everything You Thought Was Right Was Wrong Today, Blue Rose Records, 2000 |
| Brent Best |
Acoustic & Electric Guitar, Harmonica, Mandolin, Organ, Vocals |
| Tony Harpe |
Drums, Percussion |
| Brian Lane |
Bass, Organ, Vocals |
| Jess Barr |
Guitar, Banjo |
| Produziert von: Paul Ebersold (aufgenommen in den Ardent Studios, Memphis) |
Länge: 52 Min 23 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Meltdown | 7. Lazy Guy |
| 2. Placemat Blues | 8. Bright Eyes Darkened |
| 3. Trust Jesus | 9. Lumberlung |
| 4. Gimme Back My Dog | 10. Magnetic Heaven |
| 5. That Is All | 11. Some New Town |
| 6. Josephine | 12. Pinball Song |
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Eine CD einer weiteren Band aus Texas, die das ganze Spektrum des Rock abdecken will, eine Band, die der grossen Tradition des »Americana« verpflichtet ist.
Neben den klassischen Instrumenten gibt's hier von
den vier Musikern und ihren acht (!) Gästen auch Mandoline, Lap Steel, Piano, Trompete, Bariton und Tuba zu hören. Die Band selbst möchte die Songs dieses Albums als »Geschichten von, über und für
Jedermann« verstanden wissen und wer die Texte versteht wird dem zustimmen, Alltagsgeschichten, wie wir sie
alle schon selbst erlebt haben.
Gleich der erste Titel Meltdown groovt im Alt-Country Stil vor sich hin und verkündet so eine Art Weltuntergangsstimmung, handwerklich absolut überzeugend in Songstruktur und Lyrics.
»10 minutes before meltdown I'm having a drink.....Hey Baby it's the end of the world, have a good time«.
Der nächste ist dann ein harter Rocker mit viel Drive, schon irgendwie auf der Cow-Punk-Seite, der auch auf
einem Bottle Rockets Album erschienen sein könnte, während beim 3. Song die Zügel wieder angezogen werden.
Auch Balladen sind wohl Pflicht, eine wirklich schöne ist Slobberbone mit dem fast 7-minütigen Josephine gelungen. Die Lieder hier können einen unheimlich anmachen, haben einen guten Rhythmus und werden von den Gitarren schön getragen, tolle Soli, aber die Gitarren sind nicht als Showcase ausgelegt, sondern ordnen sich dem Gesamtwerk unter und das tut der Platte auch gut.
Aber die Stimmung dieses Albums reicht viel weiter: von freudig rockend, eindringlich bis düster und traurig und genau das werden wohl einige der Produktion vorwerfen, denn es entsteht ein etwas uneinheitliches Bild. Dies ist aber so gewollt, denn in die Schubladen, in die sie von der Presse verfrachtet wurden (Alt Country, No Depression) will sich die Band nicht einfügen.
»Remember - it's Rock«. Sicher ist diese Platte kein Meilenstein, aber ein gutes Beispiel für den unerschöpflich wirkenden Reichtum an guten Rockmusikern im Country-Rock Umfeld der USA.
Manni Hüther, (Impressum, Artikelliste), 06.02.2001
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