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| Summerdays, Bad Land Records, 2005 |
| Christian Schnitter |
Vocals, Drums |
| Michael Stettmeier |
Guitar, Vocals |
| Robert Menghin |
Guitar |
| Thomas Surrer |
Bass |
| Produziert von: Splitscore |
Länge: 30 Min 58 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Intro | 5. Three Small Words |
| 2. Hallo Hallo | 6. Es ist vorbei |
| 3. As I Broke Your Heart | 7. Yellow Press |
| 4. Summerdays | |
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Wenn noch einer das Wort Emo sagt, schrei ich! Das klingt so scheiße wie Neoliberal und beides bedeutet nur Unfähigkeit und Dilettantismus.
Zum Glück nennen SPLITSCORE ihre Musik Punkadilly-Pop und das zeugt wenigstens von Phantasie.
Humor haben die vier Jungs auch und behaupten tatsächlich, dass sie für ihre Texte niemals einen Pulitzer bekommen werden. Na ja, seid mal nicht so pessimistisch. Wenn ich meinen abgeholt habe, kommt Ihr auch irgendwann an die Reihe. Im Moment reicht es nur für den Nachwuchspreis, aber angesichts von PISA ist das doch gar nicht schlecht. Auf jeden Fall haben wir hier eine erste CD einer lustigen Band, die, wenn alles gut geht und sie durchhalten, durchaus sowas wie die Erbschaft diverser SPORTFREUNDE antreten könnte. Da geht was!
Eine richtige CD ist es eigentlich gar nicht. 6 Songs (plus bekifftes-Mainzelmännchen-Intro) in 21 Minuten ist eher eine EP, aber das macht nichts, weil wir ja heutzutage nicht ewig Zeit haben und in der Kürze schließlich die Knackigkeit liegt. Flugs noch I Love Rock'n'Roll von Joan Jett in Hallo Hallo eingebaut, die eigene Hübschigkeit betont, bei Kai Pflaume (Rang 3 nach Emo und Neoliberal) vorbeigeschaut, die Yellow Press und MTV angepinkelt und ein bisserl rumgepoltert, schon ist's vorbei und wir fangen noch mal von vorne an.
Sänger Christian S. hat ein spaßig rollendes R, so wie Carrrolin Rrreiber-Datschi, und sein Englisch ist nicht ganz akzentfrei. Aber das macht auch nichts, weil Franz Beckenbauer selbst mit 60 nicht richtig Deutsch kann und die Fans eh nur mitgrölen wollen.
Gesungen wird abwechselnd deutsch und englisch. Macht schon wieder nichts, die beiden deutschen Nummern sind eben einfacher verständlich und die englischen hört man sich zweimal an, dann geht's auch. Mir persönlich wär's recht, wenn die Zweisprachigkeit erhalten bliebe.
Guad gmacht, Buam!
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