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Riffs

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Riffs
Riffs, Universal Music, 2003
Francis Rossi Lead Guitar, Lead Vocals
Rick Parfitt Lead Guitar, Lead Vocals
Andrew Bown Keyboards, Guitar, Harmonica, Bass, Vocals
Rhino Edwards Bass, Guitar, Vocals
Matt Letley Drums, Percussion
Produziert von: Status Quo Länge: 57 Min 24 Sek Medium: CD
1. Caroline (Rossi/Young)9. All Day And All Of The Night (Ray Davis)
2. I Fought The Law (Sonny Curtis)10. Don't Bring Me Down (Jeff Lynne)
3. Born To Be Wild (Mars Bonfire)11. Juniors Wailing (White/Pugh)
4. Takin' Care Of Business (Randy Bachman)12. Pump It Up (Elvis Costello)
5. Wild One (O'Keefe/Greenan/Owens)13. Down The Dustpipe (Grossman)
6. On The Road Again (Floyd Jones/Alan Wilson)14. Whatever You Want (Parfitt/Bown)
7. Tobacco Road (John D. Loudermilk)15. Rockin' All Over The World (Fogerty)
8. Centerfold (J Geils Band)

Seid doch mal ehrlich! Was wolltet Ihr schon lange und vor allem immer wieder hören? Genau! Olle QUO-Kamellen und zusammengeklaute Quo-kompatible Gassenhauer, whatever you want, all day and all of the night, zusammen mit Caroline (oder Bettina oder Maria oder wem auch immer). Und jetzt kriegt Ihr's!

Das insgesamt dritte Album unserer Boogiekönige mit Coverversionen und diesmal covern sie nicht nur Klassiker sondern sich selber gleich mit. Lustig, gell (Einwürfe, dass sich diese Band seit 30 Jahren selbst covert könnt Ihr Euch sparen!).
Ich hatte mit den ersten beiden Nachspielprojekten meine Problemchen, mit "Riffs" hab ich keine. Das Ding rockt und rollt und fetzt, ganz genau so wie man es von STATUS QUO erwartet. Punktum. Wer aus einer derart ab- und ausgelutschten Bluesnummer wie Tobacco Road einen astreinen Boogie machen kann, ist ein guter Mensch und darf mit mir ins Bettchen.
Wer kann den J. GEILS BAND-Schlager Centerfold heute noch ohne Würgreiz hören? Mit ur-britischem Gesang und Nanananana-Bumsrhythmus macht sogar der wieder Spaß. Überraschenderweise klappt auch noch All Day And All Of The Night von den KINKS hervorragend und Suppenkasper Billy Idol kann sich sein Wild One künftig klemmen (außerdem ist es eh nicht von ihm geschrieben).

Don't Bring Me Down von ELO war sowieso schon immer albern und das kann man nicht ändern, aber wenn die alte Caroline und das noch ältere Juniors Wailing (eigentlich ja von STEAMHAMMER) und das geringfügig jüngere Whatever You Want so dermaßen brontal rocken, dann ist alles alles gut und Down The Dustpipe steigert den Lustfaktor in Orgasmusnähe.
Bevor ich es vergesse, auch der bekannte, üff, Rock'n'Roller Elvis "call me Brille" Costello wird in den Boogiestrudel gesogen und Pump It Up bekommt erstmals die Jeans die auch im Spreizschritt nicht kneift.

Ach ja, Rocking All Over The World kam nie geiler als heute! Auf Born To Be Wild hätte man aber durchaus verzichten können. Egal, so lange diese Band so rockt, dürfen sie machen was sie wollen. Götter bleiben immer Götter.

Auf meiner Vorab-CD ist der Sound recht rough (vielleicht bleibt das so, auch gut) und die Bonus-DVD fehlt. Darauf gibt es dann noch 9 Live- und TV-Videos.

Fred Schmidtlein, (Impressum, Artikelliste), 07.12.2003

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