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| To Watch The Storms, InsideOut Music, 2003 |
| Steve Hackett |
Vocals, Guitar, Optigan, Harmonica, Koto, Rain Stick, Chimes, Quattro |
| Roger King |
Piano, Organ, Synthesizer, Vocoder |
| Rob Townsend |
Brass, Woodwind, Whistles & One Man Serpentine Chorus Marching Band |
| Terry Gregory |
Vocals, Basses, Pedals & Thunder |
| Gary O'Toole |
Vocals, Acoustic & Electric Drums, Percussion with Regular and Ferocious Beatings |
| John Hackett |
Flute Solo (Serpentine Song) |
| Ian Mc Donald |
Sax (Brand New) |
| Jeanne Downs |
Backing Vocals |
| Gäste: |
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| Sarah Wilson |
Cello |
| Howard Gott |
Violin |
| Produziert von: Steve Hackett |
Länge: 58 Min 13 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Strutton Ground | 8. This World |
| 2. Circus Of Becoming | 9. Rebecca |
| 3. The Devil Is An Englishman | 10. The Silk Road |
| 4. Frozen Statutes | 11. Come Away |
| 5. Mechanical Bride | 12. The Moon Under The Water |
| 6. Wind, Sand And Stars | 13. Serpentine Song |
| 7. Brand New | |
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"Wenn sich Dinge nahtlos einfügen, die in der Rockmusik vermeintlich gar keinen Platz haben, wenn Dd den Eindruck hast, jemand versucht wie besessen das Letzte aus seinen Instrumenten herauszuholen, und wenn du zum Beispiel merkst, dass von einer Gitarre stammt, was du zunächst für Saxophon oder Klavier hältst - dann hörst du Hackett!", so der Meister selbst zu vorliegendem Album und seinem Stil im Allgemeinen.
Weiter meint er: "Beständigkeit liegt für mich einzig und allein im Wandel."
Bezieht man dieses Zitat auf die neue CD, so ist in der Tat festzustellen, dass sich kein gleichbleibender roter Faden durch die dreizehn Titel zieht.
Mit Strutton Ground, einem an alte GENESIS Tage erinnernden, ruhigen Track, wird "To Watch The Storms" eröffnet. In eine ähnliche musikalische Kerbe schlagen This World, Rebecca sowie Serpentine. Aber Hackett wäre kaum er selbst, gäbe es da nicht auch anderes. Bombastrock etwa bei Circus Of Becoming. Lustiger, irgendwie an Zirkusmusik erinnernder Rhythmus, bis dann brachiale Orgelklänge aus dem Nichts in der Manege ertönen.
Mechanical Bride lässt durch ungeheure Power, gepaart mit abrupten Breaks, die Membranen meiner JBL tanzen. Irgendwie klingt es wie KING CRIMSON: bisschen Chaos mit System.
Interessant die Thomas Dolby-Version von Devil Is An Englishman. Im Original von dem Elektronikbastler 1986 für die bizarre Horrorkomödie "Gothic" geschrieben. Nicht so ganz mein Ding, da einesteils popig und dann auch wieder schräg.
Neben Schrägem gibt es mit Wind, Sand & Stars sowie The Moon Under Water auch Tracks mit klassischem Einfluss.
Und dann meine Lieblingsnummer: Frozen Statues. Jazzig und mit sehr verhaltenem Intro. Leichte Pianoklänge, einsame Nachtstimmung oder Morgenstimmung in einer Großstadt: Kurzum, ich warte bis eine Miles Davis-Trompete aus der dunklen Seitengasse heraus klagende Töne von sich gibt und jaaaaaaaa - urplötzlich ertönt dieses Instrument und potenziert dieses Stimmungsbild fast bis ins Unerträgliche. Angenehm unerträglich. Ein Juwel, diese Nummer.
Was soll ich sagen? Hackett-Fans kaufen sie eh'. Wer mal reinhören will und Hackett solo noch nie gehört hat, wird sicher erst mal schlucken ob der Mischung, die neben Ohrschmeichlern auch fast Kakophonisches bietet.
Neben der mir vorliegenden "normalen" CD gibt es auch eine Special Edition mit 40-seitigem Booklet, Hacketts ausführlichen Liner Notes, zahlreichen Illustrationen der Coverkünstlerin Kim Poor sowie vier Bonustracks: Pollution B, Fire Island, Marijuana, Assassin Of Youth und If You Only Knew.
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