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CD-Review:
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Habe ich eigentlich schon erzählt wie bei mir zu Hause die CDs einsortiert werden? Jürgen von BÄRCHEN RECORDS hat mir auf seiner Seite die Nase gehörig lang gemacht. Er erzählt dort etwas von Jamrock, meiner Lieblingsrichtung. Und dass die Schnittstelle von DICKEY BETTS und JERRY GARCIA geschickt getroffen wird. Gleich der Opener kommt so was von erfrischt und relaxt aus den Boxen. Wer Gitarren, begleitet von Keyboardakkorden mag, wird schon hier die Repeat Taste drücken. Rock, folk. Blues and bluegrass influences coverage to create an instantly recognizable sound, which keeps Strangefolk's listeners moving from start to finish, so steht es auf der Homepage der Band. Unterstatement pur, denn bei dem southern angehauchten Gitarrenlauf auf Track drei kann man wohl kaum von "listeners" reden. Wer hier sitzen bleibt hat die Füße in Gips oder sitzt gerade auf dem WC. First time schreit nach Rechtsanschlag des Volumereglers. Die Anfangsakkorde MUSS man laut hören. Sie leiten einen Jammer ein, der PHISH oder WSP sehr gut stehen würde. Und es gibt Rhythmuswechsel, es bounct. Dann taucht aus dem Nichts eine gänsehautverbreitende Gitarre auf. Ich habe einen Freund in Trier, der nennt so was Kerzenmusik: Kerze an, Freunde einladen und eine Party feiern. (M. you know who you are). Eigentlich bin ich jetzt sicher, es kann nicht mehr besser kommen. Doch, sie fangen jetzt alle an backing vocals zu singen. Oh Mann, es braucht jetzt viele Kerzen und die Stühle müssen auch aus dem Zimmer - hier tobt das Leben. Auch Bait ist ruhig, aber mit vetracktem Rhythmus. Überhaupt leistet die Rhythmus Section hervorragende Arbeit. Hier stimmt einfach alles. Und weil Ihr alle so schön das Home of Rock besucht, gibt es noch einen Tipp von mir: Auf der Bandpage gibt es einige Live MP3s zum Download.
Ulli Heiser, (Impressum, Artikelliste), 20.05.2002
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