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| Die CD gibt es im Home of Rock zum Hören und Kaufen |
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Diamond In The Rough, Eigenproduktion, 2002 |
| Tim Beam |
Vocals, Acoustic & Electric Guitar, Bass, Tambourine & Klapperstorch |
| M.C. Ugh |
Acoustic & Electric Guitar, Slide Guitar, Backing Vocals |
| Knipper |
Harp, Backing Vocals |
| Raffa Winter, Phillip Bellinger & Andy "Boonkid" Jackson |
Drums |
| Hans Dinkelacker |
Bass |
| Uwe Herr |
Slide Guitar |
| Maike Hofmann |
Vocals |
| Sebastian Littin |
Bassoon |
| Produziert von: Fred Rapp |
Länge: 48 Min 03 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Diamond In The Rough | 8. Some Things Never Die |
| 2. Cars In The Sun | 9. Slow Summer |
| 3. Cold Is The World | 10. All Alone In The Snow |
| 4. Empty Bar | 11. Your Favourite Song |
| 5. Radio | 12. Jennifer |
| 6. Long Road | 13. Last Song |
| 7. Straight Through | |
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Was lange währt...
Sänger und Songschreiber Tim Beam aus Freiburg hat seine erste komplette CD draußen. Und wisst Ihr was? Gut und schön ist sie geworden!
Gitarren, viele davon akustisch, Schlagzeug, vorwiegend minimalistisch, Bass und natürlich Stimme bilden das Gerüst für dieses Album.
Eigentlich gibt es in unserem Home of Rock-Haufen einige Leute, die sich um die CD schlagen sollten. Ätsch, sie bleibt bei mir! Tim Beam hat nämlich ein knappes Stündchen astreiner Songs zusammengestellt. Kein Krach, keine nackenstrapazierenden Rocker, sondern ganz simpel (auch simpel gestrickte) handgemachte Musik, natürlich vorwiegend ruhiger, aber immer auf Rock & Roll-Basis.
Nicht umsonst steht im Cover "Rock'n'Roll siegt immer!". Rock'n'Roll ist nämlich, wenn es den Hörer packt, die Finger schnippen, die Füße wippen und man Lust auf mehr kriegt. Das kann Hardrock sein, gemütliche Lagerfeuermusik, lustige Schunkellieder, groovender Akustikstoff oder besinnliche, nachdenkliche Songs. Bis auf den Hardrock hat Tim Beam in diese Platte so ziemlich alles reingepackt.
Von der letztjährigen Single "Empty Bar" ist nur der Titelsong auf "Diamond In The Rough" vertreten. Ein gutes Zeichen, ganz offenbar hat Tim eine ganze Menge guter Songs im Gitarrenkoffer.
Die meisten Arrangements sind einfach nur auf die akustische Gitarre und den Gesang abgestimmt. Bestreitet Beam die Songs alleine, fehlt dementsprechend auch nichts. Man hat nie das Gefühl, hier wurde aus Geld- oder sonstigem Mangel an Begleitmusikern gespart. Wenn aber eine zweite Gitarre, Schlagzeug oder Bass mit einsetzt, freut man sich über die gut abgehenden Nummern. Veredelnd kommt öfter eine sehr schöne Slide Guitar hinzu.
Was soll man als Referenz angeben? Neil Young? Westernhagen (Slow Summer ist doch von Johnny Walker abgeguckt, oder?)? Die Hosen (weil Straight Through so herrlich unbekümmert fetzt, ohne aber Punk zu sein)? Die Stones aus den frühen Siebzigern (als sie noch einen Gitarristen hatten, der spielen konnte)? Dylan (weil der auch mit Worten umgehen kann, auch wenn ihn kein Mensch mehr versteht)? Sucht es Euch raus.
Tim Beam erzählt kleine Geschichten, er kann singen und hat eine klasse Oh-Mann-ich-hab-zu-viel-geraucht Stimme. Die Band macht in jeder Besetzung eine gute Figur und die Songs rutschen nie ins Weinerliche ab. Und sie klingt zum Glück nie angestrengt relaxt. Wesentliche Faktoren, damit mir eine Songwriter-Platte gefällt.
Das alles ist Rock'n'Roll!
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