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| Whisky Heaven, Off The Wall Music, 2003 |
| Jason Beattie |
Vocals, Backing Vocals |
| Paul Curtis |
Guitars, Keyboards, Backing Vocals |
| Colin Ehrengruber |
Bass |
| John Powney |
Drums, Percussion |
| Gast: |
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| Philip Sizer |
Violins (Sunshine) |
| Produziert von: Paul Curtis & Klaus Borth |
Länge: 50 Min 48 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Imagination | 6. Don't Look At Me |
| 2. Sunshine | 7. I Never Knew You |
| 3. What On Earth | 8. Once In A Lifetime |
| 4. Whiskey Heaven | 9. Sometimes Love Comes Easy |
| 5. Love At Speed | 10. Don't Say You Love Me |
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Es gibt immer wieder nette Überraschungen. Die Band TYTUS GROAN kam mir vor kurzem erstmals in die Hände, als ich die klasse Compilation "100 - Tribute To A Legend" von Phoenix Records anlässlich des 100. Geburtstags von Harley-Davidson besprochen habe. Der dort vertretene Song Love At Speed klang stark nach guter alter New Wave of British Heavy Metal-Tradition. Ein paar Wochen später flattert mir nun der komplette Erstling der Band aus Nord-England ins Haus (wobei Erstling nicht ganz richtig ist, in anderer Besetzung und mit anderem Sound gab es vor einigen Jahren bereits eine CD dieser Band). Und siehe da, diese Newcomer haben viel mehr drauf als "nur" Metal und Retro-Sound.
"Whisky Heaven" ist ein typisches britisches Rock-Album und geht in seinen Roots viel weiter zurück als nur bis zur so genannten NWOBHM. Und TYTUS GROAN sind viel moderner als dieser damalige Hype. Die CD schlägt sozusagen einen Bogen von FREE über, natürlich, BAD COMPANY, frühe SAXON, THUNDER bis hin zu neuzeitlichen (Pop) Bands wie den STEREOPHONICS.
Klar, das Hauptaugenmerk liegt bei den etwas härteren Tönen, aber immer weit im Vordergrund stehen die Melodien. Die Scheibe "swingt"!
Höchst angenehme, klare Vocals, eine prägnante und rockende Leadgitarre, dezente Keyboards und eine fette Rhythmussection bestimmen den Ton und über die gesamten 50 Minuten kommt keine kompositorische Langeweile auf. Einmal wird zwar der Pop-Appeal übertrieben, dafür gibt es ansonsten fast nur hochkarätige Rocker zu bestaunen.
Highlights: Der mächtig rockende Opener Imagination, das besagte Love At Speed, der leicht bluesige Stomper Don't Look At Me und natürlich der Brecher Sometimes Love Comes Easy mit seinen Gitarrenwänden.
Höchst abwechslungsreiches und viel gute Laune versprühendes, tolles Debut!
Momentan gibt es die CD nur im U.K., aber Fans solcher Musik sollten sich die CD bei der Band direkt bestellen.
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