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| Die CD gibt es im Home of Rock zum Hören und Kaufen |
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10 Songs, Eigenvertrieb, 2004 |
| Petra Schüller |
Gesang, Akkordeon, Mundharmonika |
| Detlef "Locke" Goch |
Schlagzeug, Perkussion |
| Johannes Lehmann |
Bassgitarre, Kontrabass, Chorgesang |
| Michael Mann |
Gesang, Gitarre, Banjo, Mandoline, Dobro (Speed Of The Sound Of Loneliness) |
| Rainer S. Müller |
Weissenborn, Pedal Steel, Dobro (What Do You Say To That) |
| Produziert von: Waiting For Louise |
Länge: 43 Min 15 Sek |
Medium: CD |
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| 1. More Than I Can Do [Steve Earle] | 6. Sugaree [Jerry Garcia, Robert Hunter] |
| 2. Under The Milky Way [Steve Kilbey, Karin Jansson] | 7. Face Of Appalachia [Lowell George, John B. Sebastian] |
| 3. Tupelo Honey [Van Morrison] | 8. What Do You Say To That [Jim Lauderdale, Melba Montgomery] |
| 4. Nowhere Man [John Lennon, Paul McCartney] | 9. I'm Alright [Kim Richey, Larry Gottlieb, Angelo Petraglia] |
| 5. Speed Of The Sound Of Loneliness [John Prine] | 10. Slowpoke [Neil Young] |
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Pedal Steel, Dobro, Weissenborn, Mandoline, Banjo. Diese Instrumentarium geht mir ja sowas von bei. Und wenn ich dann lese von wem hier gecovert wird: Van Morrison, BEATLES, John Prine, GRATEFUL DEAD, Lowell George, Neil Young, weiss ich eigentlich schon vor dem Hören, dass mir diese CD wieder sehr zusagen wird.
(Achtung Musiker! Ihm gehen diese Instrumente "bei". In Wirklichkeit steht er auf Thrashmetal und das industrielle Hämmern von Stahlwerken. Red., Abt. Gesinnungsprüfung)
Ich schreibe "wieder zusagen", denn von W4L steht schon ein Werk im Regal und auch damals schrieb ich, dass es keine plump nachgespielten Coverversionen sind, sondern dass da ganz dezent und mit viel akustischem Feingefühl ein eigener Stempel aufgedrückt wird.
Wo W4L draufsteht sind nun mal Coverversionen drin und so langsam mausert sich das Quintett zu meiner Lieblingscoverband. Einerseits ist es ja schön, Neuland zu betreten, also ganz gespannt eine CD einlegen und lauschen, was da aus der Komponistenfeder geflossen ist, aber anderseits macht es auch tierisch neugierig, bekannte Songs in anderer Fassung zu hören.
So jedenfalls erging es mir, als ich das Teil aus dem Briefkasten fischte und es dann in den Player legte. Feierabend, Sonnenschein, Balkon, lecker Pils, die Beine hoch - dann diese irre Version von Nowhere Man. Eh einer meiner BEATLES-Favs, aber W4L bringen ihn noch relaxter rüber. Das liegt zum einen am Saitenfuhrpark und zum anderen am Duett von Michael und Petra. Überhaupt, Petras Stimme erinnert mich stellenweise etwas an die guten alten ELSTER SILBERFLUG.
Michael habe ich letztes Jahr kennengelernt, als er in Plauen beim Deadheadmeeting in die Rolle eines Gastmusikers schlüpfte und mit MR. MORNING jammte. Diese Jahr war die gesamte Band auf dem Meeting. Na ja, bis auf die erkrankte Petra. Terminlich klappte Plauen dieses Jahr bei mir nicht und so konnte ich die Band live leider nicht hören und sehen, aber ich denke, ohne Michaels weiblichen Counterpart fehlte da schon was substantielles.
Was soll ich noch zu den Titeln sagen? Die Songauswahl spricht ja Bände. Sugaree, Under The Milky Way, Tupelo Honey, Speed Of The Sound Of Loneliness..., eines geiler als das andere. Und es liegt zum größten Teil an den Instrumenten. Die Titel im Original kennt der etwas gesetztere Teil der Leserschaft sicher seit vielen Jahren. Und auch für unseren jungen Boogieman Fred sind das sicher keine böhmischen Dörfer.
(Der junge Boogiemann wird demnächst 21 und kennt Milky Way natürich nur aus alten Werbespots)
Die Zusammenstellung verdient das Prädikat "besonders wertvoll" und wahrscheinlich werde ich mir aus den Originalen auch einen Sampler basteln. Dann allerdings habe ich Pedal Steel, Dobro, Weissenborn, Mandoline und Banjo nicht in dieser geballten Konzentration.
Es würde mich aber doch schon sehr interessieren, zu welchen Eigenkreationen die Band in der Lage ist, denn musikalischen Geschmack haben sie - nämlich so ziemlich den gleichen wie ich *gg*.
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