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| Mendo Hotel RCG Records, 1996 |
| Wayne Perkins |
Guitars, Vocals, Keyboards, Bass, Drum Programming, Keyboard Bass |
| Mona Gnader |
Bass (Track 1) |
| Jack Jacobsen |
Keyboards (Track 1,3,4,8), Special Effects (Track 12) |
| David Lauser |
Drums (Track 1,3,4,8,11) |
| Phil Yaeger |
Bass (Track 2) |
| Charles Harnach |
Keyboards (Track 2) |
| Roger Hawkins |
Drums (Track 2,5,7,9) |
| Bobby Santa Cruz |
Bass (Track 3,4,8,11) |
| Huey Lewis |
Harmonica (Track 3,8) |
| David Hood |
Bass (Track 5,7,9) |
| Jim Dickinson |
Organ (Track 5) |
| Rebecca Russell |
Background Vocals (Track 5,8,9) |
| Fred Bogart |
Keyboards, Drum Programming (Track 6) |
| Stephanie Jones |
Background Vocals (Track 6) |
| Denzel (Dumpy) Rice |
Keyboards (Track 7,9) |
| Lonnie Mack |
Guitar (Track 7) |
| Danny Rhodes |
Bass (Track 10) |
| Craig Wright |
Drums (Track 10) |
| Sean Hopper |
Keyboards (Track 11) |
| Miranda Louise |
Background Vocals (Track 11) |
| Steve Azor |
Background Vocals (Track 12) |
| Produziert von: Wayne Perkins |
Länge: 48 Min 59 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Just Dropped In (4:18) | 7. Piss Outside (3:19) |
| 2. Big Stratocaster (4:53) | 8. Just Can't Come To The Phone (4:30) |
| 3. Ramblin' Heart (3:35) | 9. Fool To Fool With You (3:33) |
| 4. Little Girl Eyes (4:00) | 10. Where Did Love Go (3:38) |
| 5. Mendo Hotel (4:21) | 11. Diva Down (3:45) |
| 6. Money No Good (4:57) | 12. Apache Road (4:10) |
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Ich bin erst jetzt über eine Perle von 1996 gestolpert. Das ist zwar doof, aber nicht weiter dramatisch. Schließlich handelt es sich bei MENDO HOTEL nicht um irgendwelchen Trendkram, den nach 6 Monaten keiner mehr hören will, sondern um zeitlosen Bluesrock von einem zeitlosen Gitarristen. Und dieser Gitarrist ist seit gut 30 Jahren eine Größe im Musikgeschäft. Schaut mal im All Music Guide (Link links) zum Spaß unter dem Namen Wayne Perkins. Die Liste seiner Tätigkeiten ist der Hammer.
Wir reden also von einem echten Veteranen. Perkins Soloauftritte sind leider eher selten, so dass diese CD eine richtige Sammlung von Highlights seines Schaffens geworden ist.
Wenn man die Liste der "Inspirations" und "Dedications" im Booklet liest, weiß man eh wo der Hammer hängt. Perkins hat wohl ungefähr die gleiche Plattensammlung wie ich...
Die Aufnahmen sind in 5 verschiedenen Studios und wohl über einen längeren Zeitraum enstanden. Die Bandbesetzungen wechseln, aber der Sound ist durchgehend großartig.
Einige Namen aus der Besetzungsliste stechen heraus. Huey Lewis bläst ein paar mal die Harp, Lonnie Mack schwingt bei Piss Outside (mein Lieblinsrocker auf der Platte) die Flying-V, David Lauser spielt öfter Drums (ausser beim lässigen Reggae Money No Good, da gibt's Computer-Drumming) und die anderen Musiker sind allesamt auch nicht ganz unbekannt.
Einige Songs muss man extra betrachten.
Der Titeltrack Mendo Hotel ist eine zauberhafte Ballade. Von einer bekannteren Kapelle gespielt wäre die Nummer ein sicherer Hit.
Money No Good ist, wie gesagt, Reggae. Obercool. Wenn das so weitergeht, wachsen mir noch Dreadlocks aus den Cowboystiefeln. In letzter Zeit begegnen mir dauernd nette Reggae-Songs.
Piss Outside rockt verschärft und hat einen genial witzigen Text über die Vorzüge des Open-Air-Strullerns.
Fool To Fool With You ist ein knackiger Rock & Roll-Song. Geht ab wie Luzie.
Big Stratocaster ist eine Hommage an Waynes Lieblingsgitarre und vor allem an Stevie Ray Vaughan. Ich weiß, manchem HoR-Kollegen verzieht es beim Gedanken an Fender das Gesicht. Perkins macht aber mit seiner Strat allerfeinste Musik. Und er und SRV sind nunmal die Master of the Stratocaster.
Where Did Love Go ist eine weitere Ballade mit Hitfaktor 10.
Diva Down rockt richtig dirty und Apache Road ist eines der schönsten von den native americans beeinflusste Stück überhaupt.
Der Rest der CD ist absolut überdurchschnittlicher Bluesrock. Mal rockiger, mal bluesiger. Just Dropped In von Mickey Newburry aus dem Jahr 1967 ist wohl der beste SRV-Song, der nicht von SRV ist.
Noch ein Wörtchen zu Perkins Gesang. Er erinnert manchmal an Gregg Allman (Ramblin' Heart), mal an Rocky Hill (der Bruder von Dusty) und kommt immer kräftig und druckvoll rüber.
Einzig Little Girl Eyes ist mir persönlich etwas zu konventionell (bluesig).
Ansonsten: Geile Scheibe!
Fred Schmidtlein (Impressum, Artikelliste), 21.05.2001
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