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Through The Looking Glass
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Argus - Through The Looking Glass
Argus - Through The Looking Glass, Mystic Records, 2008
Martin Turner Bass & Vocals
Ray Hatfield Acoustic Guitars, Lead Guitars & Vocals
Keith Buck Lead Guitars & Vocals
Danny Willson Lead Guitars & Vocals
Rob Hewins Drums, Percussion & Vocals
Gäste:
John Wetton Vocals ( Throw Down The Sword)
Geoffrey Downes Hammond Organ ( Throw Down The Sword)
Produziert von: Martin Turner Länge: 45 Min 57 Sek Medium: CD
1. Time Was6. Warrior
2. Sometime World7. Throw Down The Sword
3. Blowin' Free8. Blowin' Free
4. The King Will ComeBonus Track:
5. Leaf And Stream9. No Easy Road

"Argus" Nummer zwei - diesmal von Martin Turners WA (MTWA), also eine Version, die von dem Gründungsmitglied und Bassisten von WISHBONE ASH geleitet wird.
Warum es zwei WA gibt, warum die nicht wieder zusammenspielen - who cares; sie tun es eben nicht.

Anders als Powells "Argus" Version ist diese hier im Studio aufgenommen. Sound, Produktion, Performance - alles erste Klasse; obendrein gibt es als Bonus eine zweite Version von Blowin' Free und den Rock'n'Roll Song No Easy Road von 'Wishbone Ash Four'.
Da auch hier der Meister selbst an den Reglern saß, kann man annehmen, dass das genau so klingen soll wie es eben klingt. Und es klingt voll, und rund, poliert fast; modern.
Die Gitarristen spielen eng ans Original angelehnt; erlauben sich aber hier und da kleine Abweichungen. Der Drummer ist gut und spielt etwas swingender, mehr Breaks und Rolls als Joe Crabtree auf APWA's Version.
Es tut gut, die Version mit der Originalstimme zu hören, wobei auch Turner die Gesangslinien etwas anpasst. Da es vier weitere Vokalisten gibt, wird dem mehrstimmigen Gesang auch der entsprechende Platz eingeräumt.

Wer eines der großen Alben der Rockmusik in modernem Gewand im Studio produziert hören will, kann hier zugreifen. So würde es wohl klingen, wenn es heute geschrieben werden würde. Wer eine upgedatete Version von "Argus" haben will - zugreifen. Man muss der modernen Produktion, allerdings zugestehen, dass sie weicher klingt als das Original, weniger Kanten hat. Und Martin Turner heute ist auch nicht mehr der Martin von vor 30 Jahren (1972 kam "Argus" raus) [ähm, das sind 37; Red.] - er klingt eben auch weicher, anders als damals, älter halt.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 26.12.2008

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