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| Elegant Stealth, ZYX Music, 2011 |
| Andy Powell |
Guitars & Vocals |
| Jyrki "Muddy" Manninen |
Guitars & Vocals |
| Bob Skeat |
Bass & Vocals |
| Joe Crabtree |
Drums |
| Gäste: |
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| Don Airey |
Keyboards |
| Pat MacManus |
Fiddle |
| Produziert von: Andy Powell |
Länge: 65 Min 52 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Reason To Believe | 7. Heavy Weather |
| 2. Warm Tears | 8. Mud-slick |
| 3. Man With No Name | 9. Big Issues |
| 4. Can't Go It Alone | 10. Migrant Worker |
| 5. Give It Up | 11. Invisible Thread |
| 6. Searching For Satellites | 12. Reason To Believe (Remix - Hidden Track) |
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Die neue WISHBONE ASH - und man muss ja wirklich mit seinem Erstaunen nicht hinter dem Berg halten, wie unerschütterlich und regelmäßig der Mann mit seiner Band CDs veröffentlicht und durch die Lande reist: ein wahrer Musiker! - fängt mit den mittlerweile so gewohnten Schunkelrhythmen an, die die neueren ASH Platten auszeichnen, und man denkt: aha, mehr vom Selben. Und hört dann erstaunt nach etwa 40 Sekunden ein knackiges Riff, und der Song nimmt Fahrt auf. Nanu, ist das ein Zeichen von einem Rest von Leben im alten Körper? Warm Tears bestätigt das, wobei Joe Crabtree an den Drums hier und durch die ganze Platte hindurch famose Arbeit abliefert - Drive, wo Drive nötig ist, steady Beat wenn das verlangt wird. Und außer der Tatsache, dass der Track etwa auf Just Testing Platz gefunden haben könnte, gibt es da in der Mitte mittlerweile ganz ungewohnte Rhythm Breaks und Riff Konstruktionen. Was ist hier los? Und jede Menge Solos, und nicht nur kurze Licks - richtig ausgearbeitete Solos - Double Lead, gegenläufig, alternierend … Man ist verwirrt. Soviel Leben in der Wünschelrute? Sollte etwa …. Man With No Name fängt sanfter an - wieder zurück zur Beliebigkeit der vorigen Alben? Von wegen - ich kann mich nicht erinnern, jeweils einen so wunderbaren Refrain Aufbau von ASH (oder auch vielen anderen Bands) gehört zu haben. Erinnert an die EAGLES , BEACH BOYS, ähnliche - bloß - Achtung! - mit etwas mehr Jazz Feeling und Emotion. Doch plötzlich - genug der Schönheit - packen die Gitarren zu, und es entwickelt sich eine weitere, fast schon proggige Züge zeigende Ausarbeitung des Songs, das man es nicht glauben mag. Can't Go IT Alone beginnt folkig, irisch anmutend, um dann zuzugreifen, sanfter Versteil - und ein knackiger Refrain. Und dann gibt es doch tatsächlich Scatgesang - eine Reminiszenz an die ersten ASH Platten.
Und so geht es weiter, und Powell ist ganz wunderbar bei Stimme, macht Martin Turner vergessen und endlich, endlich sind ASH wieder da, wo sie hingehören - an den Classic Rock Himmel. Searching For Satellites ist eine ganz sanfte Ballade, etwa wie Ballad Of The Beacon, spacig und verträumt. Das der Refrain wieder gut aufgebaut ist - wenn wundert es jetzt noch? Heavy Weather ist moderner Rock und macht seinem Namen alle Ehre; Mud-Slide ein instrumentaler Multi-Guitar Jam mit Airey zusätzlich an den Keyboards - und nicht nur einfach dahin gedudelt, sondern durchgeplant und ausgeführt. Shuffle - Big Issues - schlicht und einfach genial über einem fetten Bass mit netten Rhythmusverschiebungen. Migrant Worker räumt im Funkbereich ab ….
Hatte man bei den letzten ASH Platten den Eindruck, die an frühere Großtaten erinnernden Riffs würden mal so planlos eingestreut - nicht so hier. Alles ganz genau da, wo es hingehört, die Band voll im Saft. Welcome Back, folks. Und Martin Turner, der muss nun mal in die Puschen kommen, denn Powell hat hier ein solches Brett vorgelegt, dass das einfache Nachspielen alter Tracks nicht mehr ausreicht, um noch einen Hund hinter dem Ofen hervor zu locken.
Alle ASH Fans, alle Freunde guter Classic Rock Musik, alle Liebhaber guter Gitarrensolos und geschmackvoll arrangierter Songs, wer ein Album ohne Ausfälle haben möchte - das ist hier aber so was von richtig!
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