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| The Showdown, Frontiers, 2010 |
| Russell Allen |
Vocals |
| Magnus Karlsson |
Guitars, Bass, Keyboards |
| Jorn Lande |
Vocals |
| Jaime Salazar |
Drums |
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Länge: 61 Min 22 Sek |
Medium: CD |
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| 1. The Showdown | 8. The Guardian |
| 2. Judgement Day | 9. Maya |
| 3. Never Again | 10. The Artist |
| 4. Turn All Into Gold | 11. Eternity |
| 5. Bloodlines | Bonus Track: |
| 6. Copernicus | 12. Alias |
| 7. We Will Rise Again | |
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Am Anfang stand die Schlacht, es folgte die Rache und nun der Showdown. Das Ende. Sollte "The Showdown" tatsächlich die letzte Scheibe der genialen Zusammenarbeit zwischen den beiden Sängern Jorn Lande (MASTERPLAN), Russel Allen (SYMPHONY X) sowie dem völlig unterbewerteten Gitarristen Magnus Karlsson gewesen sein? Es wäre eigentlich zu schade, anderseits aber auch wieder okay, denn schließlich soll man aufhören, wenn es am Schönsten ist. Und die Zusammenarbeit zwischen diesen drei Hauptakteuren wurde mit jeder Veröffentlichung besser. War "The Battle" als Einstieg schon richtig gut gelungen, konnte in puncto Härte beim folgenden "The Revenge" noch eine Schippe draufgelegt werden. Das Level wird nun beim finalen Oeuvre gehalten und was Melodik und Eingängigkeit angeht noch ausgebaut. Die Keyboards legen den Teppich auf dem sich der Rest der instrumentalen Fraktion austoben darf. Die beiden Sänger werden ihrem Ruf als zwei der derzeit angesagtesten Stimmen im hardrockenden Sektor mehr als gerecht. Schon der Einstiegsruf Showdown von Jorn legt fest, wohin der Rest der knappen Stunde marschieren wird.
Gut, wirklich neu ist hier jetzt nichts mehr, aber es ist nach wie vor ein Genuss, diesem Trio (ich setze den Gitarristen mal auf die gleiche Stufe wie die Sänger!) lauschen zu dürfen. Harte Gitarren, gefühlvolle Soli, treibende Bassläufe, ein pumpendes Schlagzeug und unter allem (oder neben allem oder wie auch immer) erklingen die Keyboards, die dem ganzen Treiben den bombastischen Zusammenhalt geben ohne nervend auf die Eier zu gehen. Von gefühlvollen Balladen (Copernicus) über Melodicstampfer (Turn All Into Gold) bis hin zu New-AOR-Stücken (We Will Rise Again), es wird eine große Bandbreite abgesteckt. Wem AOR zu lasch und Metal zu heftig ist, kann hier eine gute Schnittmenge aus beiden Genres vorfinden. Und damit ist Magnus Karlsson dann das nächste Kunststück gelungen: eine Schnittmenge zu finden, die neben dem Mainstream eine große Menge an Fans finden dürfte.
Gibt's denn gar nichts Negatives? Doch! Das einzige, was an diesen CDs in meinen Augen schon immer schlecht war und ist sind die Cover, und das wird mit dem letzten nicht besser. Normalerweise lasse ich mich über das Frontbild selten bis gar nicht aus, aber was Rodney Matthews bei der Erschaffung zum Erscheinungsbild von "The Showdown" durch den Kopf geschossen ist .., - da bin ich echt froh, dass mir das nicht als Schallplatte vorliegt, sondern nur als kleines Bild auf dem Rechner.
Wer schlussendlich den Kampf jetzt wirklich gewonnen hat kann man nicht sagen, auch wenn ich den Eindruck habe, dass Mr. Lande auf allen 3 Alben irgendwie immer omnipräsenter zu sein scheint. Das könnte aber auch daran liegen, dass wir in 2010 genau wie in 2009, 2008, 2007, … einen nach wie vor anhaltenden Lande-Overkill haben.
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