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| Traces Of Humanity, Eigenproduction, 2008 |
| Andrea Baroni |
Keyboards, Piano, Vocals, Samples |
| Valentina Lacopinelli |
Vocals |
| Produziert von: Andrea Baroni |
Länge: ca. 50 Min |
Medium: CD |
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| 1. Hello World | 8. Under The Ground |
| 2. Silent Signals | 9. Across |
| 3. Preaching Their Lies | 10. Conglomerate Ruins |
| 4. Build-A-Truth | 11. The Spire |
| 5. When The Lights Faded | 12. Electric Flowers |
| 6. In The Hours Of Darkness | 13. Over The Ground |
| 7. Slightly Across | 14. The Last Living Heart On Earth |
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Andrea Baroni ist ein italienischer Multimediaartist und manchen vielleicht als Keyboarder der Metal-Band ICYCORE bekannt, von denen es mittlerweile drei CD-Veröffentlichungen geben soll, die mir allerdings vollkommen unbekannt sind.
Mit zunächst klassischem Klavier im zarten Alter von 6 Jahren begann Andreas Liebe für Musik, später kamen dann Keyboards und Synthesizer hinzu. Des Weiteren scheint Herr Baroni auch sehr intelligent zu sein, denn er hat ein Studium als Informatiker abgeschlossen und einen Abschluss als Toningenieur.
"Traces Of Humanity" ist bereits die 4. selbst produzierte Veröffentlichung (jedoch mein erster Kontakt mit der Klangwelt des Herrn Baroni) und ausserdem noch ein Konzeptalbum. Als dieses Werk vorgestellt wurde, war dies, neben dem Schlagwort 'Progressive', ein Grund mich zugreifen zu lassen. Thematisch wird eine imaginäre Reise durch eine verwüstete Erde beschrieben.
Die erste Überraschung erhielt ich, als ich die CD in meinem Player abspielen wollte, denn dieser wollte das Teil absolut nicht lesen. Mein erster Gedanke war natürlich, dass mein Abspielgerät defekt ist, jedoch beim Test mit anderen Silberlingen hatte ich dieses Problem nicht. Naja, blieb mir also nichts anderes übrig, als das Teil über den DVD-Player anzuhören, der keine Probleme machte. Allerdings machte sich schon nach den ersten Tönen Enttäuschung bei mir breit, denn was hier geboten wird ist eher als moderne Electronica zu bezeichnen, treffen hier doch gekonnte Keyboard- und Synthesizerklänge auf viele elektronischen Spielereien. Da wäre z.B. der verzerrte Gesang auf Silent Signals, bei dem die Musik Techno-Flair verbreitet - und bei dem ich schon am liebsten die Stopp-Taste gedrückt hätte. Als nervend empfinde ich auch die Voiceovers in Form von Radio-ähnlichen Nachrichtenmeldungen.
Mit zarter Klavieruntermalung und gesprochenem Text wartet When The Lights Faded auf. Symphonischen Charakter haben In The House Of Darkness und Slightly Across.
Sehr schön arrangiert - und für meine Ohren in Richtung Prog gehend - sind die beiden Songtitel Under The Ground und Across.
Nee, im Großen und Ganzen ist "Traces Of Humanity" ein seltsames Werk und mir scheint, dass mein CD-Player seinen Dienst verweigert hat, als ob er mir sagen wollte: "Michelle, das ist keine Musik für dich, das willst du nicht hören und darum spiele ich die Musik nicht ab." Sicherlich wird es Menschen geben, die sich mit den gebotenen Klängen anfreunden können, ich gehöre da eher nicht zu.
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