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| Ripples, InsideOut Music, 2010 |
| Atle Petersen |
Vocals |
| Robin Ognedal |
Guitars |
| Rein T. Blomquist |
Bass |
| Joachim Strøm Ecklund |
Drums |
| Nickolas Main Henriksen |
Keyboards |
| Gast: |
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| Nils K. Rue |
Background Vocals |
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Länge: 54 Min 57 Sek |
Medium: CD |
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| 01. Intro | 06. Catatonic Coma |
| 02. Ripples | 07. Torn Apart |
| 03. Do I Dare? | 08. Traces Inside |
| 04. Remorse | 09. Reflections |
| 05. Between Black & White | 10. The Purpose |
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Unglaublich! Seit Tagen dröhnt "Ripples" aus den heimischen Boxen und fesselt mich total, denn die Jungs mit dem Namen ASPERA (Dornen, dornig, holpriger Grund, so lautet die Übersetzung aus dem lateinischen) waren zum Zeitpunkt der Aufnahmen gerade Mal 18 und 19 Jahre alt. Hört man die Musik, die im Melodic Metal mit progressivem Einschlag zu Hause ist, würde man jedoch eher alte Hasen statt dieser Jungspunde vermuten. Songwriting, Instrumentierung und Gesang sind als mehr als außerordentlich gut zu bezeichnen, wenngleich hier nichts Neues geboten wird und man sich stark an Vorbildern orientiert. Aber das macht überhaupt nichts, wenn das Ergebnis so faszinierend dargeboten wird.
ASPERA stammen übrigens aus Norwegen und aus diesem Land kennen wir ja schon famose Namen wie PAGAN'S MIND, CIRCUS MAXIMUS und NIGHTWISH (ups, die kommen allerdings aus Finnland), mit denen sie auch schon zusammen die Bühne teilten.
Los geht es bei "Ripples" mit dem Intro, das mich ein wenig an PAGAN'S MIND erinnert und in den Titelsong Ripples mündet. Ja, hier fallen mir gleich mehrere Vergleiche ein. Die Stimme des Atle Petersen ähnelt sehr stark der von Jon Bon Jovi, oder auch ein wenig der des Sängers von OVERHEAD, während die Musik eher zwischen SYMPHONY X und DREAM THEATER schwankt. Zum einen liegt das an den Tasten, die sich hinter denen von Jordan Rudess nicht zu verstecken brauchen. Zum anderen an den Gitarren, bei denen man John Petrucci hervorragend nacheifert. Rein T. Blomquist tolles Bassspiel, das sehr gut bei Do I Dare zur Geltung kommt, lässt mich an John Myung denken. Sehr gut ins Ohr geht auch der Chorgesang à la NIGHTWISH, wie z.B. bei Remorse. Übrigens werden die Jungs beim Backgroundgesang von Nils K. Rue (PAGAN'S MIND) unterstützt.
Bei den Tasten lässt sich noch ein weiterer Einfluss ausmachen, und zwar der von Rick Wakeman. Gut zu hören ist dies bei dem tollen Stück Between Black & White, oder bei den locker, leichten Pianoklängen à la Chopin in der balladesken Nummer Torn Apart. Leicht ethnische Klänge dringen bei Catatonic Coma in die Gehörgänge.
Natürlich sollte man auch das virtuose Spiel der dicken Felle nicht außer Acht lassen, die besonders bei Traces Inside zur Geltung kommen.
Ehrlich Leute, die Musik auf "Ripples" überzeugt mit seinem klasse rockigen, frischen Sound auf ganzer Linie und macht richtig Spaß, trotz der starken Anlehnung an die Vorbilder. Das liegt sicherlich auch an dem tollen Klang des Rundlings, wofür man Jens Bogren (OPETH, HAMMERFALL) gewinnen konnte, der sich um Mix und Mastering kümmerte.
Bleibt zu guter letzt nur noch die Aufforderung an Euch, die talentierten Jungs von ASPERA mit dem Kauf des Albums zu unterstützen, damit noch viel Musik nach dem Werk "Ripples" folgen kann. Wer weiß, vielleicht klingt schon das nächste Werk einen Tick eigenständiger.
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