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| Circle Of The Oath, SPV, 2012 |
| Ferdy Doernberg |
Keyboards |
| Johnny Gioeli |
Vocals |
| Volker Krawczak |
Bass |
| Axel Rudi Pell |
Guitar |
| Mike Terrana |
Drums |
| Produziert von: Axel Rudi Pell |
Länge: 59 Min 25 Sek |
Medium: CD |
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| 1. The Guillotine Suite | 6. Fortunes Of War |
| 2. Ghost In The Black | 7. Bridges To Nowhere |
| 3. Run With The Wind | 8. Lived Our Lives Before |
| 4. Before I Die | 9. Hold On To Your Dreams |
| 5. Circle Of The Oath | 10. World Of Confusion (The Masquerade Ball Part II) |
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Das Gefährliche an Konstanz (nicht der Stadt!) ist, dass sie schnell in Eintönigkeit, Langeweile und Vorhersehbarkeit abdriften kann. Interessant wird es, das Kunststück zu beherrschen und in der Lage sein zu können, seiner Konstanz soviel Raum zu geben, dass Trademarks nicht verloren gehen, aber Freiräume für Neues geschaffen werden.
Letzteres ist ARP mit seinem neusten Output "Circle Of The Oath" bestens gelungen. Zu sagen, ARP ist ARP ist ARP, scheint beim ersten Hören zu stimmen, taucht man allerdings tiefer in die Songs ein, stellt man fest, dass immer wieder Freiräume für Neues zwischen dem Altbekannten geschaffen werden.
Textlich zum Beispiel reiten nicht mehr so sehr die Ritter und Könige durch das Mittelalter, stattdessen wir die Frage nach dem Sinn des Lebens im Titelstück gestellt oder der Weltfrieden in Fortunes Of War eingefordert.
Musikalisch ist erstmal alles beim Alten: RAINBOW, LED ZEPPELIN … die ganze Palette der musikalischen Inspirationsquelle für Herrn Pell ist zu finden. Dann donnern plötzlich Doublebassdrums durch den Song und manchmal habe ich das Gefühl, dass die Melodien noch melodischer als ohnehin schon sind.
Das Universum vom sympathischen Fender-Supporter aus dem Ruhrgebiet (welches sich übrigens auch immer weiterentwickelt ohne seine Seele zu verlieren und seine Wurzeln zu leugnen) bringt keine weltbewegenden AHA-Effekte hervor, aber es reicht erstaunlicherweise immer wieder und immer mehr dazu, der Welt ein paar schöne und kurzweilige Momente zu bescheren. Somit knüpft "Circle Of The Oath" da an, wo man mit "The Crest" hinsteuerte und greift trotzdem auf altbekannte Dinge zurück (wie z. B. dem Querverweis zu The Masquerade Ball in World Of Confusion). Somit wird diese CD ein Schritt zurück in die Zukunft oder ein Schritt vorwärts in die Vergangenheit.
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