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| Rare Tracks, Grooveyard Records, 2010 |
| Martin J. Andersen |
Vocals, Guitar |
| Jesper Bunk |
Bass |
| Anders Hvindfeldt |
Drums |
| Additional: |
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| John Sharling |
Additional Lead Vocals on Holy Water |
| Produziert von: Martin J. Andersen and Joe Romagnola |
Länge: 50 Min 21 Sek |
Medium: CD |
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| 1. The Wizard | 7. Foxy Lady |
| 2. Part Of Me | 8. Star's Drug |
| 3. Ain't Superstitious | 9. Holy Water |
| 4. Superstition | 10. Hoochie Coochie Man |
| 5. Hard Lovin' Man | 11. GM1 |
| 6. Blood Of The Sun |
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"Rare Tracks" sind selten 'rare' Ware - vielmehr sind sie eben nicht oft gespielt - aber jetzt, wo man dann eine ganze CD mit ihnen füllt, sind sie ja nicht mehr rar. Contradictionae in progresso, wie kein Lateiner sagt, Widerspruch in der Entwicklung.
BLACK SABBATH, Hendrix, Stevie Wonder, MOUNTAIN, SOUNDGARDEN und der Blues Heroe Willie Dixon zeugen von dem Ort, an dem BLINDSTONE's Wurzeln in die Erde reichen und verankert sind. Das zeigt ein gewisses Mass an Eklektizimus, auch 'ein Hund aus jedem Dorf' genannt, und persönlich kann ich nicht erkennen, das BLINDSTONE bei Wonder richtig viel zugehört haben - da wundert man sich über die Wahl.
Natürlich liegen ihnen Brazzler wie The Wizard von SABBATH' ersten Album und Blood Of The Sun von MOUNTAIN vom gleichnamigen Album. Auch die Füchsin vom alten Jimmy kommt durchaus gut; fast ist man versucht zu glauben, so würde Jimmy das heute auch spielen. Die Eigenkompositionen fallen naturgemäß etwas ab; aber es wären nicht BLINDSTONE, würden sie nicht rocken; was daran letztlich rar ist entzieht sich der Kenntnis des geneigten Hörers. Bei SOUNDGARDENS Holy Water singt ein John Sharling im Duett mit Andersen - und warum sie nun diesen Track ausgesucht haben bei dem Cornell möglicherweise mehr als bei einem anderen zeigt, dass er tatsächlich ein guter Sänger ist, weiß der Teufel. Sie machen ihre Sache zwar gut, und besonders Sharling fügt die nötig Stimmkompetenz bei, aber an das SOUNDGARDEN Original langt das nur bedingt ran; dasselbe gilt für die anderen Tracks. Aber das ist letztlich noch mit fast jedem Original so (Peter Mayer hat die BEATLES genial vertont, und Phil Brown Hendrix Kompositionen neu erdacht - Review folgt - aber das sind eher die Ausnahmen), und da BLINDSTONE hier richtig gut rockt und die Solos wirklich angemessen und auf den Punkt sind, nehmen wir das mal nicht so genau und erfreuen uns an diesen raren Tracks und un-raren sie hiermit - im Portfolio der Band ist das eine der besseren, wenn nicht gar die beste CD.
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