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| Hell destroyer, MTM Music/SPV, 2007 |
| Sean Peck | Vocals |
| Dave Garcia | Guitars |
| Anthony Wayne McGinnis | Guitars |
| Mike Giordano | Bass |
| Mike Nielsen | Drums |
| Produziert von: Richard 'The Guru' Carr |
Länge: 78 Min 34 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Ascension | 12. Final proclamation |
| 2. Hell destroyer | 13. From death to legend |
| 3. I am the king | 14. Legion of demons |
| 4. The circle of light | 15. Betrayal |
| 5. Christhammer | 16. Fall of teh angels |
| 6. Born in blood | 17. Fire and metal |
| 7. Abomination | 18. Beyond the Apokalypse |
| 8. Inauguration | 19. The lords of chaos |
| 9. Rise of the beast | 20. Metal devil |
| 10. Cremation of care | 21. King diamond |
| 11. Bohemian grove | |
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Yesss!!!! Was zu Beginn reichlich unspektakulär wie ein weiteres solides Power Metal-Album tönt, entwickelt sich binnen
kurzer Zeit zu einer der überzeugendsten Edelstahl-Veröffentlichungen der jüngeren Vergangenheit. Mit ihrem Konzept-Album
"Hell destroyer" ist CAGE der große Wurf gelungen, der die Band aus San Diego mitten hinein in die Riege der führenden
Heavy Metal Bands katapultiert.
Der Plot von "Hell destroyer" beginnt zwar nicht bei Adam und Eva, sondern erst bei der Kreuzigung Christi, führt uns dann
über die Beschreibung einer neuen Weltordnung in der Gegenwart (Illuminaten, ich hör euch trapsen) zu einer Invasion der
Erde durch dämonischer Kräfte. Schließlich nach erfolgreich überstandener Apokalypse kommt es zur Auferstehung des 'Metal
devil'.
Damit sind CAGE zwar keine literarische Trendsetter, aber würde denn irgendjemand
WHITESNAKE einen Strick daraus drehen, dass sie
in ihrer Karriere bislang ein gutes Dutzend Konzeptwerke über diverse Kopulationspraktiken veröffentlicht haben?
Metal-kompatibel ist die Thematik allemal und größerer Unfug ist uns auch schon untergekommen.
Musikalisch überzeugen CAGE mit ihrem aggressiven Power-Metal auf ganzer Linie. Stilistisch bewegt man sich im Dunstkreis
von Bands wie JUDAS PRIEST,
ICED EARTHICED EARTH oder
JAG PANZER und kann dabei sowohl technisch, vor
allem aber auch kompositorisch deutliche Ausrufezeichen setzen. Christhammer, Metal devil, I am the king oder der
Titelsong sind nur die Spitze des Eisberges einer ganzen Latte von Songs, die das Zeug dazu haben als Klassiker in die
Metal-Historie einzugehen.
Wem der Sinn nach gepflegtem, traditionsbewussten Heavy Metal steht, der trotzdem nie altbacken wirkt, für den führt an
dem wirklich starken "Hell destroyer" von CAGE kein Weg vorbei.
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